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Aktuelles.


Gruppen, die geübt haben: Neue Gruppe "Engelschoff" veranstaltete ersten Übungsabend


       

Am 18. April 2018 haben sich in Engelschoff bei Markus Wolter 8 Rüde-männer zum ersten gemeinsamen Übungsabend mit Ihren Jagdhunden getroffen.
Die Gruppe besteht aus überwiegend voll durchgeprüften Hunden sowie aus 2 Junghunden, die gerade ihre Jugendsuche erfolgreich absolviert haben und sich nun auf die HZP vorbereiten.
Auf Grund des warmen Wetters waren sich alle schnell einig, nach ein paar Übungen auf dem trockenen den Abend für die Wasserarbeit zu nutzen.
Mit Dummy´s ging es an den kleinen Teich und die Hunde konnten je nach Ausbildungsstand am Wasser arbeiten. Zum Abschluss wurde jedem Hund eine Schleppe mit Wild gezogen.

Als nun die Arbeit mit den Hunden getan war, wurde der Grill angeheizt und es gab zur Bratwurst erfrischende Getränke.
Danke hier an Markus und an seine Alexandra.
Der nächste gemeinsame Übungsabend wird am 16.05.2018 stattfinden. Geplant ist auch, bestimmte Übungseinheiten, wie z.B. das Schicken über ein Gewässer, in anderen Revieren durchzuführen.

Ansprechpartner für unsere neue Übungsgruppe "Engelschoff" ist Markus Wolter, mobil: 170 5875 129 (Bericht und Fotos: Axel Dittmann)

       

Besser vorbeugen: Was tun, wenn unser Hund nicht von der Suche zurückkehrt?


Mal ehrlich: Wer von uns hat diese Situation noch nicht erlebt? Natürlich kennen wir unseren Hund und vertrauen ihm.
Aber dann ist es doch passiert. Sei es, beim letzten "vor die Tür gehen" am Abend, beim Stöbern im deckungsreichen Gelände oder bei der Haarwildschleppe im Wald.
Eben war er noch da. Aber dann hören wir seinen Laut in weiter Ferne. Oder wir hören gar nichts mehr von ihm. 
Da fällt uns ein "Stein vom Herzen", wenn der gute "Feldmann" wieder am Horizont erscheint und schließlich hechelnd neben uns sitzt. Dann ist alles wieder gut.

Aber wenn Minute um Minute, Stunde um Stunde und schließlich Tage vergehen und unser Hund nicht - wie sonst immer - zurückgekehrt ist: Was dann?
Neben anderen Adressen zählt der Verein TASSO zu den bekanntesten Organisationen, die uns bei der Suche nach unserem in Verlust geratenen Haustier behilflich sein können.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass unser Hund bei TASSO registriert worden ist.
Diese Registratur ist kostenlos und ohne großen Aufwand online machbar. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Mehr über TASSO können Sie hier erfahren.


Gute Ergebnisse auch bei unserer Verbandsjugendprüfung (2) am 15.April 2018 in Kehdingen


Nachdem wir am Sonntag, dem 08. April 2018, schon unter nahezu optimalen Bedingungen unsere VJP (1) abhalten durften, waren die Erwartungen an unsere VJP (2) natürlich besonders hoch angesiedelt ...
Am Sonntag, dem 15. April 2018, trafen wir uns traditionell um 07:00 Uhr im Gasthaus "von Stemm" in Bützfleth zum gemeinsamen Frühstück.
An den von Wirtsmann Peter Hass und seinem Team nett vorbereiteten und mit allen Köstlichkeiten beladenen Tischen traf sich unsere "Suchenfamilie", bestehend aus schließlich und endlich elf Hundeführer-/ innen und weiteren Teil
nehmern, um sich zunächst einmal im lange zuvor festgelegtem Gruppenrahmen (Hundeführer, Revierführer, Verbands-richter, Zuschauer) näher kennenzulernen.
Pünktlich begrüßte Suchenleiter Dr. Gerd Cappell alle Teilnehmer und wies sowohl die Verbandsrichter als auch die Hundeführer und Gäste in den Ablauf der Prüfung, in die Bestimmungen der Prüfungsordnung und in sonstige Regularien ein.
Danach rückten die vier Gruppen in die Reviere ab. Nach einer kühlen, nebeligen Nacht begrüßte Kehdingen uns in den Revieren um Assel, Wischhafen und Freiburg (NE) mit sonntäglichem Glockengeläut, frischen Temperaturen, einem leichten Wind und anhaltendem Sprühregen.
Den kundigen Revierführern gelang es mühelos, die ihnen zugewiesenen Hundeführer, Verbandsrichter und Gäste immer wieder an die hier noch sehr guten Hasen- und Fasanenbesätze heranzuführen. So hatten im Laufe des Tages alle Hunde immer wieder Gelegenheit, ihre Anlagen unter Beweis zu stellen.
Als die Gruppen am Nachmittag in das Suchenlokal zurückkehrten, sah man überwiegend zufriedene Gesichter.
Wie in unserem Verein üblich, waren die Prüfungsergebnisse bereits in den Revieren besprochen worden. Jeder hatte, wenn er es mochte, wiederholt Gelegenheit bekommen, die vorgestellten Leistungen zu verbessern.
Inzwischen lagen die Hunde, von einem anstrengenden Prüfungstag erschöpft, gut versorgt, müde und zufrieden auf ihren Plätzen, während sich ihre Führer, die Verbandsrichter und die Zuschauer auf ein handfestes Mittagessen, das bereits verlockend in der Küche duftete, freuten.
Suchenleiter Dr. Gerd Cappell begrüßte die vollzählig in das Suchenlokal zurückgekehrte Mannschaft, allen voran unseren Ehrenvorsitzenden Jochen Stechmann, den an diesem schönen Tag auch nichts mehr im Hause halten konnte und wünschte allen einen guten Appetit. Nach dem reichhaltigen, leckeren Mittagessen gab Dr. Cappell die Prüfungsergebnisse bekannt.
Insgesamt sei auf dieser Prüfung überdurchschnittlich hoch gepunktet worden, betonte Dr. Gerd Cappell, was für die guten Anlagen der vorgestellten Hunde spräche. Ganz besonders sei das aber auch Verdienst der erfahrenen, hoch motivierten Revierführer, die unsere Gruppen trotz des Regenwetters unermüdlich und immer wieder an Wild bringen konnten und uns auch sonst keinen Wunsch schuldig blieben, stellte Dr. Cappell fest.
Prüfungssieger unserer VJP (2) wurde Frank Penner, der mit seiner erst knapp neun Monate alten Deutsch Drahthaar Hündin "Herma III von der Dachswiese" im Revier Freiburg (NE) die Richtergruppe unter Obmann Armin Knoll mit hervorragenden Leistungen überzeugen konnte (Bild).
Ihm folgte auf Platz zwei dieser Prüfung Niclas Stehr mit seinem DL-Rüden "Gerry vom Hollbäck" unter Richterobmann Eckhard Hastedt im Revier Wischhafen.
Auf Platz drei qualifizierte sich Florian Deters mit seiner KLM-Hündin "Akia II vom Schaumburger Wald".
Niclas und Florian stellten an diesem Tage zum ersten Mal einen Hund auf einer Zuchtprüfung vor. 
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".


Hitzschlag oder Unterzuckerung: Eine oftmals unterschätzte Gefahr für unseren Hund !


Wir Menschen freuen uns im Sommer über täglich länger währende Sonnenstunden und steigende Temperaturen.
Für unsere Hunde sind die Sommermonate jedoch weit weniger angenehm.
Hunde sind stark hitzeempfindlich und reduzieren bereits bei Außentemperaturen von ca. 22 - 25 Grad ihre körperlichen Aktivitäten.
Hohe Umgebungstemperaturen sind für Hunde besonders gefährlich, da sie ihre Körpertemperatur nicht wie wir Menschen durch Schwitzen regulieren können.
Zu Beginn der warmen Jahreszeit informiert der VDH auf seiner Homepage über die Entstehung und die Gefahr des Hitzschlages bei Hunden. Mehr zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Jagdhunde im Einsatz oder auf Prüfungen sind besonders in Gefahr, in eine Belastungs-Unterzuckerung zu geraten. Unterzuckerung ist für den Hund absolut lebensbedrohlich.
Insbesondere un-, oder nicht ausreichend trainierte Hunde sind besonders anfällig, wenn dann noch Fehler bei der Fütterung und dem Warmhalten der Hunde in den Pausen gemacht werden.  Mehr ...


Verbandsjugendprüfung (VJP-1) am 08.April 2018: Tolle Reviere und viele gute Leistungen.


Bützfleth. Am Morgen des 08. April 2018 trafen sich 10 Hundeführer, 13 Verbandsrichter, 4 Revierführer und eine Menge Gäste und Zu-schauer im Gasthaus "von Stemm" in Stade - Bützfleth.
Leider hatte sich wenige Tage zuvor ein Hundeführer aus persönlichen Gründen von der Prüfung abgemeldet, ein weiterer Hundeführer war ohne Rücksprache mit dem Verein nicht zur Prüfung erschienen.
Wie bei uns üblich, war die Gruppeneinteilung bereits Tage zuvor bekannt gegeben worden. Und, wer sich bisher noch nicht kannte, hatte nun die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Frühstück ausreichend "zu beschnuppern".

Die Suchenleitung hatte an diesem Tage Frank Penner übernommen. Nach der Begrüßung der Mannschaft durch die unter den Teilnehmern anwesenden, zahlreichen Jagdhornbläser wurde alles Weitere in der Ansprache des Suchenleiters zweifelsfrei geregelt.
Und endlich ging es hinaus in die Reviere.
In den zurückliegenden Wochen hatte es immer wieder geregnet und so verfügte der Boden über ausreichende Feuchte. Ein leichter Wind wehte. Temperaturen zwischen 7 und 22 Grad Celsius. Sonnenschein den ganzen Tag über. Die Rahmenbedingungen stimmten also.
In der Gemarkung um die Ortschaften Drochtersen, Oederquart und Freiburg fanden wir gute Deckungsver-hältnisse und querschnittlich recht gute Niederwildbesätze vor.
Fasan und Hase sind hier noch in bemerkenswerter Anzahl zu Hause. Alle Hunde bekamen mehrfach Gelegenheit, ihre vielseitigen Anlagen unter wechselnden Bedingungen unter Beweis zu stellen.
Nach rund siebenstündiger Prüfungsdauer trafen die Gruppen nach und nach wieder im Suchenlokal ein.
Während die Richter sich nun der Papierarbeit zuwenden mussten, gab es für die Hundeführer und die Gäste viel zu erzählen.
Die Prüfungsergebnisse waren - wie bei uns üblich - bereits hinreichend in den Revieren besprochen worden.
Alle Hunde hatten die Prüfung bestanden. Während die einen souverän ihre angewölften, guten Anlagen vorstellen konnten, überraschten andere mit ungeahnten Fähigkeiten, während sich
wieder andere in den heimischen Revieren offenbar zuvor überzeugender dargestellt hatten.
Wieder einmal konnte Peter Hass und sein Team mit einem gut bürgerlichem Mittagessen alle Gäste in höchstem Maße zufrieden stellen. Er erreichte damit unbestritten die Höchstpunktzahl an diesem Tage.
Anschließend nahmen die Hundeführer ihre Prüfungszeugnisse und Urkunden aus der Hand von Suchenleiter Penner entgegen.
Prüfungssieger unserer VJP-1 mit insgesamt 79 (!!!) Wertungspunkten wurde im Revier Drochtersen (der selbst im 77. Feld stehende) Reiner Wedemeier mit der von ihm gezogenen Deutsch-Drahthaar-Hündin "Yessi vom Ostetal".
Nach Durchführung unserer VJP-2 am 15.04.2018 steht darüber hinaus fest:
Reiner ist auch der Suchensieger unserer VJP (1+2) im Jahr 2018!!!

Die knapp 14 Monate alte Hündin, die bereits im März diesen Jahres mit Erfolg an unserer Bringtreueprüfung teilgenommen hatte, erwarb auf unserer VJP (1) zusätzlich das Prädikat "sichtlaut" und legte auf dieser Prüfung zugleich das "Armbruster-Haltabzeichen" ab.
Sowohl die der "Gruppe Drochtersen" zugeordneten, erfahrenen Verbandsrichter als auch die dieser Gruppe angehörenden Hundeführer und Gäste betonten immer wieder, eine vergleichbare Arbeit noch niemals auf einer Jugendsuche erlebt zu haben...
Wir freuen uns zusammen mit Reiner und Gisela über diese außergewöhnlich gute Leistung, die in dieser Form in der knapp 60-jährigen Geschichte unseres Vereins noch nicht dokumentiert werden konnte.
Wir sind stolz darauf, einen so talentierten und erfahrenen Hundeführer und Gebrauchshundezüchter als Ausbilder an unseren Lehrgängen, als Verbandsrichter auf unseren Prüfungen und als jahrzehntelanges Mitglied in unseren Reihen zu haben.
Wedemeier folgte auf dem zweiten Platz und im Revier Oederquart III Günther Bube mit dem von ihm "im Auftrag" vorgestelltem Deutsch-Drahthaar-Rüden "Yanos vom Ostetal" (76 Pkt !!! - sil) und auf Platz drei Marco Wiechern mit seinem Große-Münsterländer Rüden "Pluto vom Bimolterfeld", der mit sehr guten 72 Punkten (sil) die Richtergruppe im Revier Oederquart VIII überzeugen konnte.
Allen Suchenführern dieses schönen Tages gilt unser herzliches Horrido!
Prüfungsleiter Penner dankte den Verbandsrichtern für die tatkräftige Unterstützung. Allen voran aber dankte er den vier Revierinhabern, die -  allesamt zugleich als Revierführer - ganz entscheidend zum Erfolg dieses tollen Prüfungstages beigetragen hatten.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".


Borrelien – Vorsicht vor Zecken gilt für Mensch und Tier


Vom Frühjahr bis zum Spätherbst sind sie wieder aktiv: Zecken. Sie sind nicht nur lästige Blutsauger, sondern können auch Krankheitserreger auf den Menschen oder Tiere über-tragen, wie z.B. Borrelien. Diese Bakterien lösen die so genannte Lyme-Borreliose aus, benannt nach der nordameri-kanischen Ortschaft Lyme, wo die Erkrankung erstmals ent-deckt wurde.
Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken auf den Menschen übertragene Erkrankung in Europa.
In Deutschland erkranken nach Schätzungen jährlich mehrere zehntausend Menschen. Nicht alle Zecken sind jedoch Träger dieser Krankheitserreger: Je nach Region sind hierzulande zwischen fünf und 35 Prozent der Zecken mit Borrelien befallen.
In Niedersachsen beträgt der Anteil positiver Zecken durchschnittlich circa neun Prozent.
Eine Untersuchung von knapp 700 Zecken aus drei niedersächsischen Forstamts-Revieren im Veterinärinstitut Hannover des LAVES kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass Borrelien zumindest in einigen Regionen Süd- niedersachsens häufiger vorkommen, als in den übrigen Teilen des Landes: zwischen 15 und 40 Prozent der Zecken in den Revieren waren mit Borrelien infiziert.
Mehr über Zecken und das Vermeiden von entsprechenden Infektionen erfahren Sie auch auf der Homepage
- des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelüberwachung (LAVES) und
- des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA)


Neu und "for free": LJN schützt Mitglieder mit Jagdhunde-Unfallversicherung


Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 sind Unfälle von brauchbaren Jagdhunden aller Mitglieder der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) auf Drück- und Treibjagden durch den neuen Rahmenvertrag zwischen LJN u. VGH versichert.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf nach landesrechtlichen Bestimmungen jagdlich brauchbare Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.
Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in Niedersachsen sowie in angrenzenden Bundesländern.
Leistungen aus der Versicherung gibt es bei Tod, Nottötung und Verletzung des Hundes infolge eines Unfalles während einer Gesellschaftsjagd, z.B. wenn der Hund angefahren oder von einer Sau geschlagen wird.
Die Leistungen sind gedeckelt:
Die vereinbarte Versicherungssumme beträgt 4.000 EUR (Tod 2.000 EUR) für jeden geprüften Hund und Schadensfall.
Für jeden Schadensfall gilt eine Selbstbeteiligung von 150 EUR.
Für Jagdhunde während der Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme.
Der Versicherungsschutz erlischt bei in jagdlicher Abrichtung befindlichen Jagdhunden spätestens zum Ende des dritten Lebensjahres.
Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten.
Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Jagdabgabemitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML).

Weitere Leistungsoptionen können bei Bedarf ergänzend - dann aber gegen Zuzahlung - vereinbart werden.
Mehr zu diesem Thema - und den Leistungsantrag - finden Sie auf der Homepage der LJN.


Hundeführerlehrgang "A" bereitet sich auf Jugendsuche vor...


Eifrige Teilnehmer an unserem Eilendorfer-Lehrgang am 23.03.2018, hier: Eine Gruppe im Bereich des Esterings


Brut-/ Setz- und Aufzuchtzeiten: Leinenzwang in Niedersachsen vom 01. April bis 15. Juli


Das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Land- schaftsordnung (NWaldG) regelt unter § 33 "Pflichten zum Schutz vor Schäden"
(1) In der freien Landschaft ist jede Person verpflichtet, dafür zu sorgen, dass
1. ihrer Aufsicht unterstehende Hunde nicht streunen oder wildern und in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit), an der Leine geführt werden, es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungs- oder Hütehunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz oder dem Zoll eingesetzt werden oder ausgebildete Blinden- führhunde sind,

2. Kop
peltore, Wildgattertore und andere zur Sperrung von Eingängen in eingefriedete Grundstücke oder von Wegen dienende Vorrichtungen nach dem Öffnen zu schließen sind,
3. das eig
ene/ das anvertraute Vieh außerhalb eingefriedeter Grundstücke zu beaufsichtigen/ zu sichern ist.

Dazu wird ergänzend im § 4 (4) des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) geregelt:

"Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden."

Um Kenntnisnahme und entsprechend sensible Anwendung und Umsetzung wird gebeten.


105. Verbandstag in Fulda: Jochen Stechmann wird vom JGHV ausgezeichnet


Fulda, 18. März 2018 - Anlässlich des 105. Verbandstages des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) in Fulda ist unser Ehrenvorsitzender, Herr Jochen Stechmann, vom JGHV mit der Leistungsplakette des JGHV für Einzelpersonen in der Stufe "Gold" ausgezeichnet worden.
Jochen Stechmann, der in Begleitung von Marco Wiechern am diesjährigen Verbandstag in Fulda teilgenommen hatte, nahm die Anerkennung aus der Hand des scheidenden Präsidenten des JGHV, Herrn Werner Horstkötter, entgegen.

Stechmann war im Zeitraum Februar 1992 bis Februar 1994 zweiter Vorsitzender und seit dem 22. Februar 1994 bis zum 17. Februar 2015 ununterbrochen erster Vorsitzender des Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.
Zugleich bekleidete Stechmann das Amt des Kreishunde-obmanns der Jägerschaft Stade e.V.
In dieser Zeit hat Jochen Stechmann im Einzugsbereich der Jägerschaft Stade, der zugleich auch der Wirkungsbereich des JGV Stade ist, mit hohem persönlichem Einsatz die Ausbildung, Prüfung und Zucht von Jagdgebrauchshunden mit nachhaltigem Erfolg gefördert.
Seinem beispielgebendem, über Jahrzehnte währendem Engagement für das Jagdgebrauchshundewesen und seiner besonderen Gabe zur Menschenführung ist es zu verdanken, dass der JGV Stade auch über das Jahr seines fünfzigjährigen Bestehens hinaus ein in allen Belangen des Jagdgebrauchshundewesens anerkannter und stets geschätzter, unverzichtbarer Baustein in der Struktur der Jägerschaft Stade geblieben ist.

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden zu dieser hochverdienten - und in der Geschichte des Vereins bisher einmaligen - Auszeichnung mit einem kräftigen Horrido!


Kreisjägertag der Jägerschaft Stade in Harsefeld: Erfolgreiche Hundeführer wurden geehrt.


Harsefeld, 17. März 2018 - Wir freuen uns, dass anlässlich des Kreisjägertages der Jägerschaft Stade unser Mitglied Peter Heinsohn, Dollern, durch den Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Herrn Helmut Dammann-Tamke, mit dem Ehrenteller der Landes-jägerschaft Niedersachsen für die Förderung des Jagdge-brauchshundewesens ausgezeichnet wurde.
Peter Heinsohn gehört dem JGV Stade seit 1984 an.
Er hatte von März 2009 bis März 2017 das Amt des Vor-sitzenden der Jägerschaft Stade inne. Als aktiver Jäger und Jagdgebrauchshundeführer wusste Heinsohn aus per-sönlicher Erfahrung, den hohen Aufwand, den sich Jäger-innen und Jäger im Zuge der Ausbildung, Prüfung und Führung von Jagdgebrauchshunden unterziehen, richtig einzuschätzen.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Jägerschaft versäumte er es nie, die Notwendigkeit einer dem Bedarf und den örtlichen Verhältnissen angepassten Jagdhundehaltung an der dafür geeigneter Stelle mit Nachdruck zu fordern und in seinem Zuständigkeitsbereich durch geeignete Mittel zu fördern und zu unter-stützen. Nicht selten besuchte Heinsohn die Lehrgänge, Prüfungen und Veranstaltungen der Jägerschaft- und des Jagdgebrauchshundvereins Stade und ließ es sich nicht nehmen, den Gespannen anlässlich der Brauchbar-keitsprüfungen persönlich die Prüfungszeugnisse auszuhändigen und zu gratulieren.
Seiner Aufmerksamkeit und seinem Einsatz zum Wohle des Jagdgebrauchshundewesens ist es zu verdanken, dass der gerechten und tierschutzkonformen Ausbildung und Führung von brauchbaren Jagdhunden in unserer Jägerschaft insgesamt ein hoher Stellenwert beigemessen wird.

Hundeführer, die einen Jagdgebrauchshund ausgebildet und diesen erstmals mit Erfolg auf einer Verbandsge-brauchsprüfung (VGP), einer Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS), einer Gebrauchsprüfung (GP) oder einer Hauptprüfung (HP) vorgestellt haben, können auf Antrag mit dem Verdienstabzeichen für Jagdhundeführerder LJN ausgezeichnet werden.
Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben wurden als erst-mals erfolgreiche Führer auf der VGP des JGV Stade im Jahr 2017 anlässlich des dies-jährigen Kreisjägertages Ralf Kimmel (Dollern), Ulrich Geertz (Neuenkirchen), Manfred Dubbels (Fredenbeck), Christoph Wölfel (Brest), Robert Große (Uelzen) und als Erstlingsführerin auf der VPS des JGV Stade Karen Sommerfeld-Heck (NeuWulms-torf) mit dem Verdienstabzeichen der LJN für erfolg-reiche Hundeführer geehrt.
Die Hundeführer nahmen die Auszeichnung aus der Hand des Vorsitzenden der
Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel, entgegen. Kreisjägermeister Günther Bube, selbst engagierter Rüdemann, gratulierte den sechs Hundeführern herzlich zu dieser nicht alltäglichen, sehr guten Leistung.
Wir gratulieren den auf dem diesjährigen Kreisjägertag der Jägerschaft Stade ausgezeichneten Führern und Führerinnen von Jagdgebrauchshunden mit einem dreifach kräftigem Horrido!
Unseren Lehrgangsteilnehmern und Suchenführern im Jahr 2018 wird die Nachahmung empfohlen...

(Fotos: Hans-Lothar Kordländer)


Lehrgangsbeginn bei unserem Hundeführerlehrgang "A"


16. März 2018 - Wieder einmal sind die Wegränder entlang der Moisburger Landstraße im Ortsausgang von Eilendorf in Richtung Pippensen in Höhe der Sandkuhle beidseitig vollgeparkt.
Lehrgangsleiter Gerd Bohmbach ermahnt die gut zwanzig zum zweiten Übungsabend in diesem Jahr pünktlich um 17:00 Uhr erschienenen Hundeführer/ -innen und deren Begleitung, sich doch künftig der extra für diesen Zweck ausgeschilderten Parkfläche an der Haupteinfahrt zur Kieskuhle zu bedienen, um keine Verkehrs-gefährdung an der viel befahrenen Kreisstraße hervorzurufen.
Danach werden noch ein paar notwendige Regularien erörtert und schon teilt sich der Lehrgang auf.
Während die Hundeführer/ -innen, die sich in diesem Jahr mit ihren Hunden auf die VGP/ VPS vorbereiten möchten, bei Gerd Bohmbach bleiben, verschwinden unsere "kleinen Schweißarbeiter" mit Dr. Gerd Cappell in das Übungsgelände. Hundeführer/ -innen, die ihre Hunde in Kürze zur VJP vorstellen möchten, schließen sich zur Festigung der Vorstehanlagen Karin Eylmann - von Borstel an oder werden von Catrin Wehrt und Andreas Müller auf die Feldsuche vorbereitet und hinsichtlich ihrer Schussfestigkeit überprüft.
Nach einer angemessenen Zeit findet unter den VJP-Führern ein Stationswechsel statt, so kommt jeder einmal mit seinem Hund an die Reihe.
Noch weht ein eisiger Wind über das Übungsgelände und bald bricht die Abenddämmerung ein. Nach erfolgter Ableistung der Übungsprogramme treffen alle wieder in der "Sandkuhle" zusammen. Während Gerd Bohmbach inzwischen ein knisterndes (und wärmendes!) Feuer entzündet hat, beginnt zwischen allen Teilnehmern ein reger Austausch über das Erlebte und das in Kürze Bevorstehende.
Inzwischen hat sich die Nacht über die Kieskuhle in Eilendorf gelegt.
Nach und nach wird die Gesprächsrunde kleiner. Mit entsprechenden Aufgaben im Gepäck verlassen die Lehrgangsteilnehmer den Ort des Geschehens. Nun muss am Wochenende und bis zum nächsten Freitag zusammen mit dem Hund nachgearbeitet werden, was heute Abend gelernt wurde...

      
Das Vorstehen ist eine natürliche Anlage unserer Vorstehhundrassen.
Allerdings obliegt es der Erfahrung und der Geschicklichkeit des Hundeführers, diese Anlage rechtzeitig zu wecken und in die gewünschte Richtung zu lenken.

Suchenführer 2018: Erwerb des Armbruster Haltabzeichens ist ohne Zusatzkosten möglich


Das Armbruster - Haltabzeichen (AH) ist ein Leistungszeichen des Jagd- gebrauchshundverbandes (JGHV), welches ausschließlich anlässlich von Zucht- oder Gebrauchsprüfungen geprüft und erworben werden kann.
Die Vergabebestimmungen beinhalten im Wesentlichen, dass ein Hund bei der Suche an jedem von ihm eräugtem Hasen gehorsam sein muss.
Darüber hinaus muss er bei Außersichtkommen des Hasen eine Arbeit auf der Hasenspur zeigen, die mindestens mit dem Prädikat "gut" bewertet werden kann.
Weitere Details sollten Sie den diesbezüglichen Bestimmungen zum Erwerb des AH entnehmen, die Sie z.B. im Anhang zur Verbandszuchtprüfungsordnung (VZPO) des JGHV nachlesen können.

Jan Knoop, Vorsitzender der Jagdkynologischen Vereinigung Niedersachsen, hat im "Jagdgebrauchshund" Nr. 5-2015, Seite 4-5, eindrucksvoll die Entwicklung sowie den Sinn und Zweck des AH beschrieben. Darüber hinaus gibt er in seinem Artikel viele wertvolle Tipps für die Einarbeitung und Ausbildung unseres jungen Jagdhundes.
Mit der Einarbeitung nach den Bedingungen des AH schulen Sie ihren Hund unter besonders aufwendigen Voraussetzungen im Gehorsam. 
Nach Abschluss dieser Aus- bildung werden Sie über einen Hund verfügen, dem Sie in hohem Maße vertrauen und den Sie auch in extremen Situationen weitestgehend sicher beherrschen können.
In unserer eng besiedelten und von den unterschiedlichsten Reizen geprägten Umgebung ist für viele Hundeführer
der verlässliche Gehorsam ihres Hundes zu seinem eigenen Schutz und zur Vermeidung von Unglückfällen unverzichtbar geworden.
Gerne werden Ihnen die Ausbilder auf unseren Lehrgängen bei der Vorbereitung Ihres Hundes nach den Bestimmungen zum Erwerb des AH behilflich sein.
Ergänzend zu den von Ihrem JGV Stade ausgeschriebenen Verbandsprüfungen (VJP/HZP/VGP/VPS) haben Sie als Suchenführer die Möglichkeit, auch die Bedingungen des Armbruster Haltabzeichens - ohne zusätzliche Kosten - zu erfüllen. Also: Nix wie ran!


04. März 2018: Bringtreueprüfung in den Revieren Heimbruch und Nindorf durchgeführt.


Buxtehude, 04. März 2018 - Pünktlich um 07:30 Uhr konnte Prüfungs-leiter Jochen Stechmann die zu unserer Bringtreuprüfung vollzählig ver- sammelte Korona am gemeinsamen Treffpunkt in Heimbruch begrüßen und in den Prüfungsablauf einweisen.
Insgesamt 15 Hunde waren in diesem Jahr zu dieser Prüfung genannt worden und 14 von ihnen am Prüfungsmorgen erschienen.
Auf Grund der hohen Nennungszahl hatten wir für diese Prüfung zwei Gruppen aufgestellt, von denen jeweils eine Gruppe im Revier Heimbruch verblieb und eine weitere Gruppe nach der Begrüßung und Einweisung in das Revier Nindorf verlegte.
Nach Identifizierung der Hunde und Verlosung der Startreihenfolge konnte es losgehen.
Nach einer mit hohen Frostgraden und leichtem Schneefall gekennzeichneten Woche war es am Prüfungstage bei Temperaturen wenig unter Null Grad eher mild, doch herrschte insgesamt ein für Prüfungen dieser Art eher untypisches Winterwetter.

Und während es sich bald 2 der 3 Richter auf einer den Füchsen nahe gelegenen Ansitzeinrichtungen gemütlich machten, stand der dritte Richter zusammen mit dem ersten Hundeführer am Holz.
Und schon hieß es "Such voran, mein Hund" - denn ein Bringbefehl durfte ja nicht erteilt werden!
Nun gibt es viele Gründe, die den im Wald suchenden Hund gerade dahin führen, wo er ganz zufällig oder nur seiner Nase folgend zum Fuchs gelangt, diesen findet, aufnimmt und ihn postum seinem Führer zuträgt.
Aber leider können auch mindestens ebenso viele Anlässe genau das Gegenteil bewirken ...
Erstaunlicherweise fanden die Hunde am Prüfungstage sehr schnell die gut zwei Stunden vor Prüfungsbeginn ausgelegten, zum Teil aber schon wieder gefrorenen Füchse.
Gut gelaunt und eine Stunde vor der dafür eingeplanten Zeit traf sich die Korona nach den Prüfungen im Gasthaus Augustin in Ruschwedel, wo zunächst bei einem leckeren Mittagsmenü verlorene Kräfte wieder aufgebaut werden konnten.
Nach dem Essen ließ Gerd Bohmbach noch einmal den Prüfungstag Revue passieren, dankte allen an der Prüfung Beteiligten für ihr Engagement und dem Wirtsmann für die gastfreundliche Aufnahme und gute Versorgung.
Anschließend gratulierte Dr. Gerd Cappel als Beauftragter des Suchenleiters mit launigen Worten den insgesamt elf an diesem Prüfungstage erfolgreichen Hundeführern.
Wir danken den Revierinhabern und Grundstückseigentümern der Revier Heimbruch und Nindorf dafür, dass wir an diesem schönen Sonntagwintermorgen mit unseren Hunden in ihren Revieren arbeiten und prüfen durften, unseren "Fuchskommandos" für das Vorhalten und Auslegen der Prüfungsfüchse unter "Kameraüberwachung" und den sechs Verbandsrichtern für ihre fachkundige und faire Beurteilung der vorgestellten Hunde.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfugsergebnisse".
 

       

Carlo vom Flachsberg sucht neues Zuhause ...


Der kapitale Kleine Münsterländer-Rüde
         "Carlo II vom Flachsberg",

gewölft am: 26. Mai 2016,
Zb.-Nr.: 16-0675 - DGStB-Nr.: 70881
VJP: 68 Pkt, HZP 184 Pkt (m.le.E), BrP (LJN)
VGP: 310 Pkt - II. Preis (ÜF)
Sichtlaut, AH, HN
HD-A, HQ -0,96,
Zuchtschau: Formwert: V, Haarwert:V
ist in gute Jägerhände abgegeben.
Kontakte:

Arno Köhlmann, Drochtersen
Tel: 04148-1205 - mobil: 0175 6235 235


Lehrgangsteilnehmer "Zwischen den Jahren" stellten sich Abschlussprüfung.


Kakerbeck, 24. Februar 2018 - In den zurückliegenden Jahren wurden wir immer wieder von Hundeführern und Hundeführerinnen darauf angesprochen, ob wir nicht auch außerhalb der aktiven Zeit unserer Hundeführ-erlehrgänge zwischen März und Oktober einen weiteren Lehrgang zwischen den Jahren anbieten könnten.
Nun, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Am 27.09.2017 startete nunmehr zum dritten Mal in unserer Ver-einsgeschichte der Lehrgang "Zwischen den Jahren" als Kooperationsprojekt zwischen SL-Hundetraining und dem JGV Stade e.V. auf dem Gelände von Susanne Lorenz in Kakerbeck.
Der Lehrgangsinhalt orientierte sich wieder an den Richtlinien für die Begleithundeprüfung.
Dafür stellten in bewährter Weise Susi Lorenz und Reiner Zachow als Leistungsrichter für Polizeihunde und Polizeihauptkommissar a.D. ihr Können und ihr Fachwissen zur Verfügung. Die Interessen der Jagd brachte Dr. Gerd Cappell in den Lehrgang ein.
Der Lehrgang, der mit insgesamt zehn Teilnehmern und Teilnehmerinnen gestartet war, fand im Zeitraum 27.09.-13.12.2017 und im Zeitraum 10.01.-24.02.2018 statt und beinhaltete im zweiten Teil nach den Vorgaben der Ausbildungsleiter sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung, zu der schließlich vier Hunde-führer-/ innen mit ihren Jagdgebrauchshunden unterschiedlicher Rassen angetreten waren.
Der Tag der praktischen Prüfung am 24. Februar 2018 war von den Teilnehmern mit großer Spannung erwartet worden und begann zunächst mit einem gemeinsamen Zusammentreffen in Susi's Hütte.
Danach ging es in das Prüfungsgelände, wo jeweils zwei Hunde nach zuvor von ihren Führern einstudierten Abläufen in mehrfach wechselnder Gangart und unter vielfältiger Ablenkung ihr Können als sichere Begleit-hunde unter den Augen des Richterteams, angeführt von Reiner Zachow, unter Beweis stellen mussten.

Dank ihrer guten Vorbereitung konnten am Ende alle vier Kandidaten das lang ersehnte Zertifikat aus der Hand von Prüfungsleiter Zachow entgegennehme.
Bei einem ausgedehnten "zweiten Frühstück" konnte man sich anschließend in "Ahrens Gasthof" in Kakerbeck von dem Prüfungsstress erholen.
In netter Runde ließen die Lehrgangsteilnehmer die vergangenen Wochen und Monate der Vorbereitung auf diesen Tag Revue passieren und dankten ihren Ausbildern, allen voran "unserer" Susi, für ihre "Müh und guten Rat". Mehr über diesen Lehrgang erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse"
.

Vier Lehrgangsteilnehmer mit Jagdhunden unterschiedlichster Rassen stellten sich schließlich am 24.02.2018 der praktischen Abschlussprüfung.


Unsere Jahreshauptversammlung 2018 wurde wieder gut besucht ...


Bützfleth - Zur Jahreshauptversammlung am 13.02.2018 konnte Gerd Bohmbach im voll besetzten Saal des Gasthauses "von Stemm" in Stade-Bützfleth wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste willkommen heißen.
Nachdem die Versammlung den nach Kenntnis des Vereins im zurück-liegendem Jahr Verstorbenen gedacht hatte, trug der Vorsitzende den Bericht über das Jahr 2017 vor. Bohmbach dankte den vielen Hundeführern, die im vergangenen Jahr an den zahlreichen Lehr-gängen und Prüfungen des Vereins teilgenommen hatten, für ihr Ver-trauen. Zugleich sprach er den Lehrgangsleitern und deren Helfern sowie den Verbandsrichtern, die alle im vergangenen Jahr gemeinsam ganz maßgeblich zum Erfolg der Führerlehrgänge und Prüfungen bei-getragen hatten, seine Anerkennung aus.
Ganz besonders hob er das Entgegenkommen der Grundstückseigentümer, der privaten und fiskalischen Revier- inhaber und der Revierführer hervor, ohne deren ehrenamtliches Engagement für den Verein die in den zurück-liegenden Monaten erbrachten Leistungen gar nicht vorstellbar gewesen wären.
Nach tabellarischer Erläuterung der Jahresplanung 2018 folgte die Ehrung von Günther Bube und Steffen Wulff für 25-jährige - und die Ehrung von Klaus Klindworth, Thomas Reimer, Hans-Wilhelm Schmetjen, Heinrich Schmetjen und Richard Wilke für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Der Vorsitzende gratulierte den Suchensiegern unserer Prüfungen im Jahr 2017, Dr. Jana Beneke (VJP), Moritz Harting (HZP), Anja Nowak (VPS) und Armin Knoll (VGP) und überreichten ihnen eine Urkunde und ein Foto von den Prüfungen als Erinnerungsgabe.
Im Auftrag des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) zeichnete Bohmbach anschließend Dr. Gerd Cappell und Reiner Wedemeier für ihre besonderen Verdienste mit der Leistungsplakette des JGHV
für Einzelpersonen in der Stufe Bronze (Dr. Cappell) und in der Stufe Silber (Wedemeier)  aus. Bohmbach freute sich, darüber hinaus das Revier Drochtersen, vertreten durch Heinz von Allwörden, für Jahrzehnte währende Unterstützung der Belange des Jagdgebrauchshundewesens mit dem Ehrenteller des JGHV für Personengruppen auszeichnen zu dürfen.
Unter dem dafür in der Satzung vorgesehenem Prozedere begrüßte Bohmbach im Anschluss 39 neue Mitglieder und nahm sie in Abstimmung mit den Versammlungsteilnehmern in den Verein auf.
Nach der Genehmigung des Protokolls der JHV im Februar 2017 sowie der Entlastung des Kassenführers und des Vorstandes durch die Versammlungsteilnehmer, schaffte es Wahlleiter Dr. Gerd Cappell, nach einem wahren "Vortragsmarathon" die außerplanmäßige Wahl des Schatzmeisters sowie die turnusmäßig anstehende Wahl des zweiten Kassenprüfers in direkter Wahl und in Rekordzeit abzuwickeln.
Als Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Bernd Pülsch wurde Hinrich Gründahl, zunächst bis zum Ablauf der Amtsperiode des amtierenden Vorstandes im nächsten Jahr, von den Versammlungsteilnehmern ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt. Ebenfalls ohne Gegenstimmen und Enthaltungen wurde anschließend Ralf Kimmel von den Versammlungsteilnehmern zum zweiten Kassenprüfer ernannt.
Gründahl und Kimmel dankten den Versammlungsteilnehmern für ihr Vertrauen und nahmen die Wahl an.
Im Anschluss verabschiedete Gerd Bohmbach Günter Brümmer aus dem Kreis der Kassenprüfer.
Günter Brümmer hatte zusammen mit Catharina von Borstel (2016) und Andreas Müller (2017) als Kassenprüfer fungiert und in dieser Zeit mit außerordentlicher Gründlichkeit die finaziellen Grundlagen des Vereins geprüft. Gerd Bohmbach dankte Günter Brümmer für dessen tatkräftige Unterstützung und betonte, dass dessen gründliche und zuverlässige Arbeit gerade in der Phase der Übergabe der Dienstgeschäfte des verstorbenen Schatzmeisters Bernd Pülsch an den zunächst kommissarisch eingesetzten Schatzmeister Hinrich Gründahl für den Verein eine große Hilfe war.
Nach verdienter Pause setzte unser von vielen Anwesenden mit Spannung erwarteter Gastreferent, Herr Forstdirektor i.R. Hans-Georg Keimer aus Lastrup die Reihe unserer traditionellen Gastvorträge zu em Thema "Einsatz von Retrievern im Jagdbetrieb" fort.
Zur Freude aller Versammlungsteilnehmer wurde unsere Jahreshauptversammlung auch in diesem Jahr wieder von Rosi Meyer, Bläserobfrau der Jägerschaft Stade und ihrer erfolgreichen Bläsergruppe "Geest und Marsch" mit eigens für diese Versammlung einstudierten Signalen und Stücken stimmungsvoll begleitet.
Hundeführer und Jagdhornbläser gehört als Dienstleister im Jagdbetrieb auch heute noch untrennbar zusammen. Wir danken Euch für Eure Darbietungen! Ihr wart toll!
Nach anspruchsvollen Stunden der Berichterstattung dankte Gerd Bohmbach allen Versammlungsteilnehmern für ihre Aufmerksamkeit und ihr Mitwirken an der Versammlung. Er wünschte allen einen guten Heimweg und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, möglichst viele von ihnen auf den Veranstaltungen des Vereins in diesem Jahr wiedersehen zu dürfen.

Mehr über unsere Jahreshauptversammlung erfahren Sie auf unserer Seite "Versammlungen".


Welpenprägung und Junghundeausbildung 2018: Jetzt Besuch im Schwarzwildgatter planen.


Die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Jagdhunde bei ihrem Einsatz an Schwarzwild geraten, ist sehr groß.
So weist der Landesjagdbericht 2015/16 des Landwirtschaftsministeri-ums in Niedersachsen eine Gesamtstrecke von 44.936 Schwarzkitteln aus. Im Jahr 2016 wurden allein 372 Sauen im Landkreis Stade gestreckt.
Immer wieder haben uns im zurückliegenden Jagdjahr Berichte erreicht, aus denen hervorging, dass namentlich Vorstehhunde bei ihren zufälligen oder geplanten Begenungen mit Schwarzwild von diesem aus vielerlei Gründen ganz erheblich verletzt wurden. Es sollte daher - und nicht nur unter Berücksichtigung der Vorgaben des NJagdG
(§4, Abs. 2) - jedem Führer eines Jagdgebrauchshundes ein besonderes Anliegen sein, seinen Hund vor dem Einsatz an diesem wehrhaften Wild gewissenhaft auf bevorstehende Aufgaben vorzubereiten und sich selbst davon zu überzeugen, wie sein Hund an dieser Wildart reagiert und jagt.
Erste Eindrücke über das Verhalten eines Welpen oder eines heranwachsenden Junghundes lassen sich sicherlich schon von dessen Reaktionen bei Begegnungen mit der "Pendelsau" ableiten. (Im weiteren Verlauf dieser Seite berichten wir über die Arbeit an der "Pendelsau" auf unserem Hundeführerlehrgang in Eilendorf.)
Nichts kann aber die jagdliche Praxis besser simulieren, als das geplante Zusammentreffen des noch jungen oder besser noch sehr jungen Hundes unter sachkundiger Anleitung mit lebendem Wild in einem Ausbildungs-gatter.

Da wir im Land Niedersachsen bisher leider noch nicht über die Möglichkeit verfügen, unsere Hunde in einem eigenen Schwarzwildgatter an diese interessante Wildart heranzuführen, um sie dort auszubilden und zu prüfen, unterhält der JGV Stade seit Einrichtung des Schwarzwildgatters in der Segeberger Heide (SH) freundschaftliche Beziehungen zum dortigen Organisator und Gattermeister. So verwundert es nicht, dass sich bereits Jahr für Jahr viele unserer Mitglieder und deren Freunde zusammen mit ihren Hunden auf den Weg in die Segeberger Heide begeben haben.
Einzelheiten über dieses Schwarzwildgatter und die Führung, Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchs-hunden in der Segeberger Heide erfahren Sie z.B. auf den Seiten 24 ff. im Jahresbericht "Jagd und Arten-schutz" des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein.
In Folge hoher Nachfrage empfehlen wir unseren Mitgliedern, sich bezüglich ihrer Anmeldung im Schwarzwild-gatter Segeberger Heide bereits sehr frühzeitg im neuen Jahr mit dem Gattermeister, Herrn Uwe Kemmerich, in Verbindung zu setzen.
Ü
bigens: Die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden im Schwarzwildgatter Zehdenick (Brandenburg) wird vom DJV auf einem  Video  dargestellt. (Foto: DJV)


Lehrgangsabschlussabend: Teilnehmer Hundeführerlehrgang "A-2017" trafen sich in Apensen.


       

Apensen. Von Anfang März bis in den Dezember hinein haben sie gemein- sam geübt. Am 03. Februar 2017 trafen sich die Aktiven des Hunde-führerlehrganges "A", Jahrgang 2016, zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung in der Bahnhofsgaststätte in Apensen.
Es war wieder einmal ein starker Lehrgang, betonte Lehrgangsleiter Bohmbach anlässlich der Begrüßung seiner Gäste, zu denen zu seiner großen Freude auch Jochen Stechmann, der Ehrenvorsitzende des Vereins, nebst seiner Gattin Margrit zählten.

Bohmbach hob hervor, dass die überwiegende Mehrzahl seiner Lehr- gangsteilnehmer am Ende des Jahres 2016 mit brauchbaren Hunden an den Jagden teilnehmen konnte. Anschließend dankte er den Hunde- führern als auch den vielen Helfern und Förderern des Vereins für die rege Unterstützung der Belange des Jagdgebrauchshundewesens in unserer Region. Nach der Einnahme eines üppigen Abendessens dankten die Hundeführer Gerd Bohmbach für die Durchführung des Lehrganges wie auch für die vielen schönen Stunden, die sie im Anschluss an die all-

wöchentlichen Übungsabende oft beim Feuerschein bis tief in die Nacht hinein  gemeinsam mit ihm und seinen Helfern verbringen durften. Danach würdigten Karin Eylmann von Borstel und Hinrich Gründahl im Namen der Lehrgangsteilnehmer die Verdienste "ihres Lehrgangsleiters" und über- gaben "ihrem Gerd" sowie weiteren Mitgliedern des Vorstandes kleine Präsente als Erinnerungsgabe. Viel zu schnell verging dieser schöne Abend zusammen mit unserer "Hundeführerfamilie 2016" in unserem Suchenlokal bei Ulrich Benecke und seinem Team in Apensen.

       
      
Allen Hundeführern unseres Jahrganges 2017 wünschen wir viel Freude an ihren Jagdgebrauchshunden und unseren Lehrgangsteilnehmern und Suchenführern im Jahr 2018 wieder viel Spaß an der Ausbildung ihrer Hunde und auf unseren Prüfungen das erforderliche Maß an Suchenglück!

Suchenführer 2018/-19: Einweisungsabend am 26.Januar 2018 wurde gut besucht.


Auch zu Beginn diesen Jahres hatte der JGV Stade interessierte Hundeführer und solche, die es werden möchten, zu einem Einweisungs- und Informationsabend in das Gasthaus "von Stemm" nach Stade-Bützfleth eingeladen.
Pünktlich um 19:30 Uhr begrüßte der Vorsitzende Gerd Bohmbach die Versammlungs-teilnehmer und stellte das Programm und die Referenten vor.

In den darauf folgenden gut zwei Stunden wurden von den Versammlungsteilnehmern sowohl die Voraussetzungen für die Jagdgebrauchhundehaltung als auch Themen der Jagdgebrauchshundeausbildung und deren Prüfung erörtert und auf Grundlage der Gesetzeslage sowie auf Basis der Prüfungsordnungen der Landesjägerschaft Nieder-sachsen (Brauchbarkeitsprüfungen) und des Jagdgebrauchshundverbandes (Verbands-prüfungen) diskutiert.
Denjenigen, die noch einmal Einzelheiten unseres Informationsabend nachvollziehen möchten, empfehlen wir ganz besonders den Besuch auf unseren Seiten Termine, Lehrgänge und Prüfungen.
Weitere Details erfahren Sie auf den Internetseiten der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) oder auf der Homepage des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV).

Wer möchte, kann sich zunächst einmal als Zuschauer (ohne Hund) an unseren Lehrgängen und Prüfungen beteiligen.
Gern stehen Ihnen unsere Lehrgangsleiter für weiteren Informationsbedarf zur Verfügung.


Suchenführer 2018: Sind alle Voraussetzungen und Vorgaben bekannt?


Wer sich einen Jagdgebrauchshundwelpen gekauft hat und diesen Hund auf Zucht- und/ oder Ge- brauchsprüfungen vorbereiten und führen möchte, wird sich im Allgemeinen bereits vor dem Welpen- kauf darüber informiert haben, welche Voraus-setzungen gegeben sein sollten, um so einen Jüng- ling artgerecht beschäftigen, ausbilden und ein- setzen zu können.
Unser
Verein bietet Interessierten dazu eine Viel- zahl an Informationsmöglichkeiten an.
Spätestens mit dem Besuch unserer Welpenschulen empfehlen wir den Hundeführern, sich gedanklich intensiv mit den bevorstehenden Schritten der Ausbildung und Prüfung ihres Hundes zu beschäftigen. Dazu bietet sich auch das Studium entsprechender Fachliteratur an. Darüber hinaus sind Sie uns auch als Zuschauer ohne Hund bei unseren Führerlehrgängen und laufenden Prüfungen herzlich willkommen.
Die Rahmenbedingungen und Grundlagen für die Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden werden in den Prüfungsordnungen festgelegt. Das Lesen und Verstehen der in den Prüfungsordnungen aufgeführten Forderungen ist eine für jeden Suchenführer unabdingbare Selbstverständlichkeit, um schließlich seinen Hund zielführend ausbilden und auf den Prüfungen mit Erfolg vorstellen zu können.
Ihrer Fragen, die sich aus dem Studium der Fachliteratur und Prüfungsordnungen in Theorie und Praxis ergeben könnten, werden sich gerne die erfahrenen Ausbilder auf unseren unterschiedlichen
Lehrgängen annehmen.
Bitte bedenken Sie, dass wir ausschließlich Hunde zu Zucht- und Gebrauchsprüfungen nach den Prüfungs-ordnungen des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) zulassen dürfen, deren Lebensalter den Anforderungen der jeweils geltenden Prüfungsordnung entspricht und deren Ahnentafeln mit den geschützten
Vereinsemblemen des VDH, des FCI und des JGHV gekennzeichnet sind.
Die vom JGHV anerkannten Hunderassen dürfen, so ihre Ahnentafeln mit den entsprechenden Vereinsemblemen gekennzeichnet sind, zu allen Zucht- und Gebrauchsprüfungen nach den Prüfungsordnungen des JGHV vorge-stellt werden. Hunde, die dem Phänotyp dieser Rassen entsprechen, aber nicht über entsprechend gekenn- zeichneten Ahnetafeln verfügen, dürfen zur Brauchbarkeitsprüfung nach den Richtlinien der Landes- jägerschaft Niedersachsen (LJN) vorgestellt werden.
Hunderassen, die vom JGHV bis auf Widerruf anerkannt wurden, dürfen ausschließlich an den Gebrauchs-prüfungen des JGHV teilnehmen. Zu Brauchbarkeitsprüfungen nach den Brauchbarkeitsrichtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen (BrRL) dürfen diese Hunde nicht zugelassen werden.
Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Rassenübersicht des JGHV und den entsprechenden Prüfungs-ordnungen.
Zuchtprüfungen, wie die Verbandsjugendprüfung (VJP) oder die Verbandsherbstzuchtprüfung (HZP), werden nach den diesbezüglichen Regelungen der Verbandszuchtprüfungsordnung (VZPO) des JGHV vorbereitet und geprüft. Mit dem Bestehen einer Zuchtprüfung verfügt der junge Jagdhund aber noch nicht über die vom Gesetzgeber geforderte, jagdliche Brauchbarkeit.
Für die Vorbereitung und Durchführung von Gebrauchsprüfungen, wie die Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) oder die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS), kommen die Bestimmungen der
VGPO/ VPSO zur Anwendung.
Leistungszeichen des JGHV (z.B. Bringtreue, Haltabzeichen, Härtenachweis, Lautjagernachweis, Verloren-bringernachweis) können sowohl auf unseren Prüfungen als auch in der jagdlichen Praxis ergänzend erworben werden. Einzelheiten dazu werden im Anhang der vorstehenden Prüfungsordnungen geregelt.
Hunde, die nach den Prüfungsordnungen des JGHV geprüft werden können und Hunde, denen in Folge nicht vorhandener oder nicht vom JGHV anerkannter Abstammungsnachweise (Ahnentafeln) der Zugang zu den Zucht- und/ oder Gebrauchsprüfungen des JGHV verwehrt werden muss, können, so sie ihrem Erscheinungsbild (Phänotyp) nach einer vom JGHV
anerkannten Rasse angehören, zum Nachweis ihrer jagdlichen Brauchbarkeit auch nach den Brauchbarkeitsrichtlinien (BrRL) der Landesjägerschaft Niedersachsen ausgebildet und geprüft werden.
Außerhalb befriedeter Bezirke ist die Jagdhundeausbildung und deren Prüfung Jagdausübung (§ 4.4 NJagdG). Von Suchenführern wird daher grundsätzlich erwartet, dass sie im Besitz eines gültigen Jagdscheines sind.
Alle vorgenannten Prüfungsordnungen können Sie im handlichen Taschenbuchformat zum Selbstkostenpreis vom Verein erwerben.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch auf unserer Seite "
Prüfungen". In Zweifelsfällen stehen Ihnen unsere Lehrgangsleiter gerne für Ihren Fragen zur Verfügung. 

Immer gut gelaunt: Unsere Hundeführerfamilie anlässlich der VGP/ VPS 2017 im Neukloster-Forst


DJV und JGHV starten Online-Projekt "Jagdhund vermisst"


Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in Kooperation mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Projekt "Jagdhund vermisst" ins Leben gerufen.
Facebook-Nutzer können dort ohne bürokratischen Auf-wand verlorene oder gefundene Hunde melden.
„In der vergangenen Jagdsaison haben uns mehr Bitten zur Weiterleitung von Vermisstenanzeigen als je zuvor erreicht“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hermann Hallermann.

Das ehrenamtliche 16-köpfige Redaktionsteam bittet um gezielte Teilung der Beiträge in der jeweiligen Region. Zudem infomieren die Mitarbeiter regionale Tierheime, Forstämter und Veterinäre.

Wie funktioniert „Jagdhunde vermisst“?
Betroffene können auch unter den e-mail Adressen
jagdhund-gefunden@jagdverband.de oder roettgen@jghv.de

Informationen bezüglich vermisster Jagdhunde melden. Dazu werden folgende Angaben benötigt: Name, Rasse, Geschlecht und Alter des entlaufenden Hundes, Zeitpunkt und Ort der letzte Ortung/Sichtung mit möglichst detaillierter Angaben, Chipnummer, Bild, besondere Merkmale, Information zum Halter. Mehr ...


Kakerbeck: Unserer Lehrgang "Zwischen den Jahren - Teil II" hat begonnen...


      
"Prüfungen bestanden. Und was nun?" So lautet das Motto auf dem Info-Flyer, den wir unseren Suchen-führern nach ihrer Teilnahme an den Herbstprüfungen 2017 zu ihren Papieren gelegt hatten.
Auf die mehrfach geäußerte Bitte unserer Lehrgangsteilnehmer, doch auch in den Herbst- und Wintermonaten einen adäquaten Lehrgang zur Inübunghaltung ihrer Hunde anzubieten, hat sich "unsere Susi" wieder dazu bereit erklärt, den nun schon bewährten Lehrgang "Zwischen den Jahren" zum Jahreswechsel 2017/ 2018 anzubieten. D
er Lehrgang orientiert sich an den Richtlinien für die Begleithundeprüfung. Er findet in zwei Teilen statt und endet am 24. Februar 2018 mit einer lehrgangsinternen Leistungskontrolle.
Auf dem Lehrgang selbst werden Susi
und Polizeihauptkommissar a.D. Reiner Zachow (Leistungsrichter für Polizeihunde) in bewährter Weise ihr Können und ihr Fachwissen zur Verfügung stellen.

Die Interessen der Jagd bringt Dr. Gerd Cappell in den Lehrgang ein.  Ziel des Lehrganges ist es, neben der fortgesetzten Sozialisierung der Hunde in ihren Arbeitsgruppen deren Gehorsam unter kundiger Anleitung weiter auszubauen und zu fördern um beispielsweise zu Beginn der Jagdgebrauchshundelehrgänge im Frühjahr 2018 mit einem deutlichen Vorsprung den dann an das Team Hund/ Hundeführer herangetragenen Forderungen begegnen zu können.
Außerdem macht's natürlich auch einfach nur Spaß, im Kreise von Hundebegeisterten hundebegeistert sein zu dürfen
.  

Nach Abschluss der für alle acht Teilnehmer des ersten Lehrgangsabschnittes (27.09. - 20.12.2017) sehr fordernden Ausbildung und der daran anschließenden kurzen Weihnachtspause erschienen am 10. Januar 2018 zum Beginn des zweiten Lehrgangsabschnittes zunächst vier Hundeführerinnen und Hundeführer zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort.
Nach kurzer Einweisung ging es gegen 20:00 Uhr auf den gut ausgeleuchteten Übungsplatz.
Hier galt es nun für die einzelnen Teilnehmer, zunächst angeleint und danach "frei bei Fuß" zuvor festgelegte Phasen des Gehorsams vorzustellen und - wo nötig - zu korrigieren.
Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache. Wir wünsche ihnen noch einen erlebnisreichen Verlauf der Ausbildung und viel Erfolg bei der Leistungskontrolle zum Lehrgangsabschluss am 24.02.2018.


Ein neues Ausbildungs- und Prüfungsjahr beginnt ...  


Wieder liegt ein turbulentes, forderndes Ausbildungs- und Prüfungsjahr hinter unserem Verein.
Wir haben uns über den hohen Zuspruch, den unsere Lehrgänge und Prüf- ungen auch im zurückliegenden Jahr wieder erfahren durften, sehr gefreut und danken all denjenigen, die durch ihren persönlichen Einsatz mit dazu beigetragen haben, dass wir am Ende des Jahres wieder eine hohe Zahl gut ausgebildeter und erfolgreich geprüfter Hunde in die jagdliche Praxis entlassen konnten.

Nach einer kurzen Winterpause beginnt nun das neue Jahr mit seinen neuen Herausforderungen. Informieren Sie sich zeitig über unser Lehrgangs- und Prüfungsangebot, das schon im Januar beginnt und fortan für Sie bis in den Dezember hinein geplant wurde. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen und nehmen Sie die Möglichkeit wahr, uns beispielsweise anlässlich unserer Jahreshauptversammlung im Februar Ihre Wünsche und Fragen vorzutragen. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund und auf ein erlebnisreiches neues Jahr.

   

   

In den in vielfältiger Weise genutzten Weiten unseres Landkreises mangelt es nicht an Niederwild.
Unser Dank gilt denen, die uns hier zu Ausbildungen und Prüfungen Zugang und Gastfreundschaft gewähren!
 

Unser erster Fokalender ist zum Jahreswechsel erschienen


Unser neuer Fotokalender ist verfügbar!

Mehr darüber erfahren Sie auch auf unserer Seite "Fotoalbum"

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden eine schöne Weihnachtszeit, ein frohes Fest und im neuen Jahr alles Gute und stets viel Freude an der Arbeitmit dem vielseitigen Jagdgebrauchshund!

Der Vorstand des Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.

 


Suchenführer aufgepasst: Neue VZPO und neue VGPO/ VPSO des JGHV treten in Kraft!


Mit Beginn des Jahres 2018 tritt sowohl die neue Verbandszuchtprüfungsord-nung (VZPO) als auch die neue Verbandsgebrauchsprüfungsordnung und die neue Prüfungsordnung für die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VGPO/ VPSO) des Jagdgebrauchshundverbandes in Kraft.
Die VZPO regelt u.a. Einzelheiten bezüglich der Durchführung der Verbands-jugendprüfung (VJP) und der Verbandsherbstzuchtprüfung (HZP), die VGPO/ VPSO ist Grundlage für die Durchführung der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) bzw. der Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS).
Die digitale Version der neuen VZPO können Sie hier aufrufen.
Die Neufassung der VGPO/ VPSO ist gegenwärtig noch nicht im Netz verfügbar und wird, nach ihrem Erscheinen, vom Jagdgebrauchhundverband unter dem Link z
ur Verfügung gestellt werden.
Der Jagdgebrauchshundverein Stade hält bereits gegenwärtig bei seinen Veran-staltungen ausreichende Bestände an Neufassungen der VZPO - und voraussichtlich ab Ende Januar auch Bestände der neuen VGPO/ VPSO - als Taschenbuchausgabe zur Abgabe an seine Mitglieder und an darüber hinaus Interessierte bereit.


Bringtreueprüfung 2018: Vorbereitungskursus in Heimbruch durchgeführt.


      
Heimbruch. Am 10. Dezember 2017 trafen sich bei winterlichem Wetter insgesamt sieben Hundeführer-/ innen und weitere Gäste zu dem von Gerd Bohmbach in seinem schönen Revier angebotenem, praktischem Seminar zur Vorbereitung der Bringtreueprüfung (Btr), die der Verein am 04. März 2018 abhalten wird.
   

Bei seiner Einweisung in die Prüfungsordnung erklärte Gerd, dass bei dieser Prüfung die besondere Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen fest- gestellt werden soll.
Dieses beweist der Hund dadurch, dass er kaltes Wild, welches er zufällig und ohne jede Einwirkung seines Führers findet, aufnimmt und es seinem Führer auch auf weite Entfernung zuträgt.
Hierzu sei das Beherrschen eines sicheren Apport von zentraler Bedeutung, betonte Bohmbach.
Der an die theoretische Einweis-

   
ung unmittelbar anschließende praktische Ausbildungsanteil gliederte sich in zwei Abschnitte.  Zunächst wurde den Führern am Beispiel erklärt, wie man den Hunden unter einfachsten Bedingungen das zuverlässige Bringen von schweren Apporteln aus der Deckung beibringen kann. Dabei wurden Fehler mit den Führern besprochen und - soweit an dieser Stelle möglich - im Ansatz korrigiert.

      
Während die Mehrzahl der anwesenden Hunde die ausgelegten Füchse sicher fanden, stellten sich rasch Probleme hinsichtlich des zuverlässigen Bringens der gefundenen und für manchen Kandidaten noch unbekannt-en Beute heraus. Hier konnte Gerd den Lehrgangsteilnehmern mit vielen guten Ratschlägen zur Seite stehen.

Zu schnell verging der Übungsvormittag. Am Ende des etwa zweistündigen Kurses traten die Lehrgangsteilnehmer mit vielen guten Anregungen im Gepäck ihren Heimweg an. Nun gilt es, bei den gegenwärtig veranstalteten Jagden Füchse zu sammeln und mit diesen im eigenen Revier das Erlernte eifrig zu wiederholen.
Im März nächsten Jahres wird sich dann zeigen, wer seine Lektion vollständig gelernt hat, fasste Bohmbach abschließend zusammen. Zum Üben böte sich derzeit die günstigste Gelegenheit.
Und übrigens: Auch für die Bringtreueprüfung gilt: Wer seinen Hund zu dieser Prüfung vorstellen möchte, wird gebeten, seine Nennungsunterlagen so zeitig wie möglich bei unserem Schriftführer abzugeben. Denn: Prüfungsreviere wollen angemeldet, Verbandsrichter eingeladen und vor allem wollen Prüfungsfüchse vorgehalten werden!
Unsere Ausschreibung der Prüfung, wie auch die Prüfungsordnung (Anlage zur VZPO) und alle erforderlichen Formulare finden Sie - wie immer - auf unserer Seite "Prüfungen"...

      
Wir danken Gerd Bohmbach für die gute Vorbereitung des Vormittages und die interessante Durchführung des Kurses sowie seinen Heimbrucher Waidgenossen dafür, dass wir wieder einmal mit unseren jungen Hunden in diesem schönen Revier zu Gast sein durften.   
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vorbereitungslehrgang auf die Bringtreueprüfung im Revier Heimbruch.

Neues aus unserem Bracken-Lager


Frohe Kunde aus dem Munde dieses kleinen Bracken-hunde ...
Während wir uns am letzten Oktoberwochenende zusammen mit den Hundeführerinnen und Hunde-führern unserer Verbandsgebrauchsprüfung (VGP), unserer Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) und der Brauchbarkeitsprüfung der Jägerschaft Stade mit dem Sturmtief "Herwart" auseinander-setzen mussten, zog es "unseren" Dr. Gerd Cappell und seine lütte, selbst gezogene Westfälische Dachsbracke "Atti von der Geest" in das ferne Dithmarschen, um die junge Dame dort auf einer Anlagenprüfung (AP), der ersten Prüfung im Leben junger Bracken, vorzustellen.
Jetzt erreichte uns die Vollzugsmeldung des stolzen Züchters und erfolgreichen Hundeführers: "Meine "Atti" bestand die Anlagenprüfung nach den dies-bezüglichen Richtlinien des Deutschen-Bracken-Club als einzige von insgesamt acht genannten Hunden mit der vollen Punktzahl und wurde Suchensieger. Und das, obwohl sie ja man gerade erst acht Monate alt ist ..."
Wieder einmal ein tolles Ergebnis aus dem Hause Cappell! Wir gratulieren "unserem" Gerd und seiner jungen Hundedame mit einem kräftigen Horrido und Brackenheil!


Trotz Sturmtief "Herwart": Tolle Ergebnisse bei VGP, VPS und Brauchbarkeitsprüfung (BrP)


   
Am 28. und 29. Oktober 2017 konnten wir bei unwirtlichem, sehr stürmischem Herbstwetter unser-en diesjährigen Prüfungshöhepunkt am Wasser auf Gut Daudieck und im Wald in den Revieren um Buxte-hude und im Neuklosterforst sowie in den sehr gut besetzten Nieder-wildrevieren in Kehdingen erleben.
Suchenlokal und Ausgangspunkt unserer Suche war wieder das  Gasthaus von Stemm in Stade- Bützfleth, wo sich am ersten Prüf-ungsmorgen neun VGP-Kandidaten, zwei VPS-Prüfling sowie vierzehn weitere Hundeführer
als Anwärter für die Brauchbarkeitsprüfung und eine ansehnliche Schar  Verbands-richter  (JGHV) und Schlachten- bummler eingefunden hatten.
 

 Suchensieger VGP 2017
Armin Knoll mit
Tamme v. Alten Hafen
DL - 330 Pkt - I. Preis

  

 Suchensieger VPS 2017
Anja Nowak mit
Thirsgaards Final Choise
LR - 188 Pkt -  II.  Preis

Nach dem Kennenlernen beim gemeinsamen Frühstück und der Einweisung durch Suchenleiter Frank Penner, der allen Anwesenden die herzlichen Grüße und guten Wünsche sowohl des Vorsitzenden der Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel, als auch des Ehrenvorsitzenden des Jagdgebrauchshundvereins Stade, Herrn Jochen Stechmann, übermitteln durfte, verließen die Gruppen das Suchenlokal, um im Wald, am Wasser und schließlich im Feld ihr Können unter Beweis zu stellen.
Trotz der hohen Anforderungen, die bei Prüfungen dieser Art immer auf Hund und Führer lasten und den zeitweise wirklich chaotischen Witterungsbedingungen, fanden die Arbeiten in den Gruppen in traditionell aus-geglichener, familiärer Atmosphäre statt.
Am ersten Prüfungstag zeigte sich bei den Waldfächern und am Wasser bald, dass die Prüfungen von den Verantwortlichen mit ausreichender Weitsicht angelegt und gut vorbereitet worden waren.

Begünstigt durch die gute Vorplanung der Revierführer kamen die Hunde auch am zweiten Prüfungstag bei der Überprüfung der Feldfächer wiederholt an das so prüfungsrelevante Niederwild.

Am Abend des zweiten Prüfungstages traf die gesamte Korona - wenn auch durch die noch am Morgen herrschenden, sehr schlechten Witterungsverhältnisse erheblich verspätet - aber dennoch vollzählig, guten Mutes und entsprechend hungrig im Suchenlokal ein. 
Wirtsmann Peter Hass und sein Team hatte die Verzögerungen des Prüfungsablaufes flexibel aufgefangen und servierten der hungrigen Mannschaft zunächst ein kräftiges Mittagessen.

Im Anschluss daran gratulierte Prüfungsleiter Frank Penner allen neun Kandidaten zum Bestehen der VGP.
Suchensieger unserer diesjährigen VGP wurde mit sehr guten 330 Punkten im I. Preis Armin Knoll, Hemmoor, mit seinem Deutsch-Langhaar-Rüden "Tamme vom Alten Hafen".
Ihm folgte auf Platz zwei mit 318 Punkten im I. Preis Ralf Kimmel (Dollern) mit seinem Kleine-Münsterländer-Rüden "Anton vom Wehdehorner Wald", der sich damit am Tage seines 50. Geburtstages selbst ein ganz besonders schönes Geburtstagsgeschenk bereitet hatte.
Suchensieger unserer VPS 2017 wurde Anja Nowak (Apensen) mit ihrer eleganten Labrador-Retriever Hündin "Thirsgaards Final Choise" (VPS o.F. - 188 Pkt, II. Preis) vor Karen Sommerfeld-Heck, die als Erstlingsführerin an diesem Wochenende ihren Labrador-Retriever-Rüden "Femba's Believe in me Bruno" auf unserer VPS (m.F.) im II. Preis (185 Pkt) vorstellen konnte.
Im Anschluss gratulierte Gerd Bohmbach in seiner Eigenschaft als Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen der Jägerschaft Stade e.V. den insgesamt vierzehn Teilnehmern der Brauchbarkeitsprüfungen zu ihrem Bestehen. Viele von ihnen hatten sich dieses Ergebnis anlässlich unseres Hundeführerlehrganges in Eilendorf in der Vergangenheit hart erarbeitet und so blieb es nicht aus, dass Bohmbach für jeden Einzelnen bei Aus-händigung der Zertifikate ein paar launige Bemerkungen "auf Lager" hatte.
Den Suchensiegern und allen übrigen Teilnehmern unserer diesjährigen "Meisterprüfungen" gilt unser kräftiges Horrido!
Wir danken all denjenigen, die uns die Durchführung dieser besonderen Prüfungen in ihren Revieren ermöglicht haben. Besonders danken wir den Revierführern für ihre Vorbereitungen und ihre unmittelbare Unterstützung der Prüfungen vor Ort wie auch der Bewirtschaftung unseres Suchenlokals für unsere wie immer tadellose Bewirtung. Mehr über diese Prüfungen erfahren Sie
hier

Ein tolles Ergebnis!

Insgesamt legten am 28. und 29. Oktober 2017 zwölf Hudeführerinnen und Hundeführer die Brauchbarkeitsprüfung (BrP) und weitere zwei die Zusatzfächer (ZusF) zur bestandenen HZP nach den Brauchbarkeitsrichtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. bei der Jägerschaft Stade ab.


Aktueller denn je: Hundearbeit im Wolfsgebiet ....


Der Wolf breitet sich in Deutschland weiter aus, ein Zusammentreffen von Wolf und Jagdhund wird immer wahrscheinlicher.
Unfälle mit verletzten bzw. getöteten Hunden im jagdlichen Einsatz in Wolfsgebieten können in Zukunft nicht mehr ausgeschlossen werden.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) haben einen Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer heraus-gegeben.
Das Faltblatt informiert über Vorsichtsmaßnahmen zu Beginn und während einer Jagd sowie bei der Nachsuche im Wolfsgebiet. Es enthält Tipps zum Verhalten und klärt auf für den Schadensfall nach einem Zusammentreffen mit dem Wolf.
Aktuelles über die Verbreitung des Wolfes in Niedersachsen erfahren Sie auch unter diesem Link.


Noch eine Erfolgsmeldung aus dem Kreis unserer Lehrgangsteilnehmer, Jahrgang 2016/ 2017


Susanne Ruppel, Teilnehmerin an unseren Welpenschulen im Jahr 2016 und Lehrgangsteilnehmerin im Hundeführerlehrgang "A" in Eilendorf, Jahrgang 2017, berichtet: 
Ich absolvierte erfolgreich mit meiner DK Hündin "Imme vom Gräben-bruch", genannt „Rakete“, die Solms im 1. Preis sowie die Brauchbarkeit beim DK Verband Rheinland.
Grundlage für die Erbringung dieser sehr guten Leistung war ihrer Meinung nach die professionelle Unterstützung im wöchentlichen Training beim Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.

Die Hundeführerin bedankt sich recht herzlich für die sehr praxisnahen Übungen bei ihrem Ausbildungsleiter Gerd Bohmbach und seinen Helfern Hinne Gründahl, Tini Werth und Karin Eylmann.
Die Solms ist eine Anlagenprüfung des Zuchtvereins "Deutsch-Kurzhaar- Verband", die ausschließlich von den diesem Zuchtverband angeschlos-senen Klubs geprüft werden darf. Sie entpricht inhaltlich annähernd den Bedingungen der Herbstzuchtprüfung (HZP) des Jagdgebrauchshundver-bandes (JGHV).
Wir freuen uns zusammen mit der Führerin über dieses sehr gute Ergebnis und gratulieren "unserer" Susanne und ihrer "Imme" ganz herzlich zu ihrem sehr guten Prüfungsergebnis. Nun sind wir gespannt, wohin Euch die nächsten Schritte zur "Gebrauchsprüfung", getreu dem Motto "Die Imme mit der langen Rute - ist 'ne Gute!" schließlich  hinführen werden. Denn übrigens: Die VGP wird auch vom JGV Stade angeboten ...


Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde: Sieben Kandidaten stellten sich der Prüfung auf einer 1.000 Mtr Übernachtfährt bei der Jägerschaft Stade e.V.  


Wie schon in den Vorjahren hatte die Jägerschaft Stade e.V. als Veranstalter auch in diesem Jahr wieder eine solche Prüfung ausgeschrieben.
Sie wurde dabei organisatorisch durch den JGV Stade e.V. unterstützt.
Insgesamt 7 Gespanne hatten sich zur Durchführung der Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde am 15. Oktober 2017 bei der Jägerschaft Stade angemeldet.
In Folge der hohen Nennungszahl mussten in diesem Jahr zwei Gruppen aufgestellt werden.
Sieben Prüfungsfährten und zwei Ersatzfährten, jede mindestens 1.000 Metern lang, waren bereits am Vor-abend von Prüfungsleiter Dr. Gerd Cappell und seinem Team im Neukloster-Forst und - erstmals wieder seit vielen Jahren - im "Steinbeck" gelegt worden.
Über Nacht war es wärmer geworden und als sich die Korona am Prüfungsmorgen gegen 08:30 Uhr auf dem Pfingstmarktplatz in Neukloster versammelte, war bereits ein stimmungsvoller Herbsttag angebrochen.
Mit launigen Worten begrüßte Prüfungsleiter Dr. Gerd Cappell die versammelten Teilnehmer und hieß darüber hinaus den Vorsitzenden der Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel und den Ehrenvorsitzenden des JGV Stade, Herrn Jochen Stechmann, die beiden als interessierte Zuschauer die Korona begleiteten wollten, ganz herzlich willkommen. Nach seiner abschließenden Einweisung der Führer und Verbandsrichter in die Bestimmungen der Prüfungsordnung und der Identitätsprüfung der Hunde wünschte Dr. Cappell allen Teilnehmern viel Suchenglück und entließ die Gruppen pünktlich um 09:00 Uhr in die Prüfungsreviere.

Die sieben Kandidaten, ein HS-Rüde (Ralf Schmidt), ein BGS-Rüde (Rico Straßberger), eine Alpenländer Dachsbracke (Ferdinand Fogel), eine Schwarzwildbracke (Laura Carstensen), ein Beagle (Dieter Plum) und zwei Rauhaarteckel (Mirjam Hartmann, Jan Flemming), erwarteten indes geduldig ihren Einsatz. 

Wer jemals einen Jagdhund für eine Gebrauchsprüfung auf der 400 Mtr langen Schweißfährte eingearbeitet und geführt hat, mag ermessen können, welche Ansprüche auf einer 1.000 Mtr langen Übernachtfährte an den  Führer und an seinen Hund gerichtet werden.
So war es wieder einmal ein Erlebnis, den Gespannen bei der Arbeit zuzusehen.
Gegen 14:00 Uhr war auch das letzte Team geprüft worden.
Diese hochgradig anspruchsvolle Prüfung hatte den Gespannen allein auf der Schweißfährte über eine Zeit-spanne von durchschnittlich rund 60 Minuten neben hohem körperlichem Einsatz volle Konzentration abver-langt. Umso erfreulicher war es, dass in diesem Jahr sechs von sieben angetretenen Gespannen den an sie gerichteten Anforderungen gerecht werden konnten.
Beim anschließenden Zusammentreffen im Suchenlokal dankte Dr. Cappell den Prüfungsteilnehmern, allen voran den Hundeführern und Verbandsrichtern, für ihr diszipliniertes Verhalten und ließ danach den Prüfungstag noch einmal Revue passieren.
Als Verantwortlicher der Jägerschaft Stade für diese Prüfung dankte anschließend deren Vorsitzender, Herr Dr. Martin Wenzel, sowohl dem Leiter des Nds. Forstamtes Harsefeld, Herrn Arne Riedel, wie auch dem Revierbeamten des Reviers Rüstje, Herrn Martin Seidel, für deren freundlicherweise erteilte Erlaubnis, mit jeweils einer Gruppe im "Neukloster-Forst" und im "Steinbeck" die Schweißarbeit als Übernachtfährte und Schwerpunkt dieser Prüfung vorbereiten und durchführen zu dürfen.
Dr. Wenzel dankte gleichsam den Revierinhabern des GJB Apensen, vertreten durch Herrn Clemens Schulz, für die ebenfalls erteilte Erlaubnis, wieder einmal die übrigen Anteile der Brauchbarkeitsprüfung an den dafür von den beiden Vereinen schon "traditionell" genutzten Örtlichkeiten im GJB Apensen prüfen zu können.
A
bschließend dankte Dr. Wenzel all denjenigen, die darüber hinaus durch ihr Zutun am Gelingen dieses Prüfungstages beigetragen hatten und händigte im Anschluss den darauf geduldig wartenden Hundeführern die lang ersehnten Brauchbarkeitsbescheinigungen für Nachsuchenhunde aus.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse" und auf demnächst auch auf der Seite "Hunde" auf der Homepage der Jägerschaft Stade e.V.
 

 Hundeführer, Verbandsrichter und Gäste anlässlich der "Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde" der Jägerschaft Stade e.V.
am 15. Oktober 2017 im Revier "Steinbeck"
(Im Bild: Gruppe 2)


Unsere "Initiative Verlorenbringer" ist wieder im Umlauf ...


Eine bedeutende Eigenschaft eines guten Jagdgebrauchshundes ist unter anderem seine Leistung als sicherer Verlorenbringer auch unter erschwerten Bedingungen.
Die dazu erforderlichen natürlichen Anlagen, wie z.B. eine gute Nase, ein ausge-prägter Spurwille und ein sicherer Apport sind, gepaart mit solider Wesensfestig-keit, die entscheidenden Merkmale, die den guten Verlorenbringer kennzeichnen und die ihn im Jagdbetrieb und für die Zucht ganz besonders wertvoll machen.
Um so notwendiger ist es, Hunde, die über diese Anlagen verfügen, in den Zucht-büchern besonders zu markieren, um damit die Weitergabe dieser wünschenswerten Eigenschaften gezielt zu fördern.
Zur Herausstellung dieser wertvollen Anlagen im Zuchtbuch anerkannter Jagdgebrauchshunderassen wird vom Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Leistungszeichen "Verlorenbringer" (Vbr) an die Hunde vergeben, die im Rahmen der aktiven Jagdausübung die Bedingungen des "Verlorenbringernachweises" erfüllt haben und dieses auch qualifiziert bezeugt werden konnte.
Mit unserer "Initiative Verlorenbringer" wollen wir zu Beginn der Nierderwildjagden im Herbst und Winter diesen Jahres wieder sowohl die Führer geeigneter Jagdgebrauchshunde als auch Revierinhaber und Verbands-richter dazu ermuntern, diese herausragende Eigenschaft einzelner Jagdgebrauchshunde festzustellen und zu dokumentieren.
Lesen Sie mehr daüber in unserer "Initiative Verlorenbringer", die wir in Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Jägerschaft Stade e.V. auch über die Hegeringleiter an alle Mitglieder unserer Jägerschaft verteilt haben.


Über den Zaun geschaut: 84. Internationale Hegewald Zuchtprüfung in Straubingen.


Die 84. Internationale Hegewaldzuchtprüfung des Verein Deutsch-Drahthaar fand im Zeitraum 27.09. bis 30.09.2017 unter Leitung des VDD - Gruppe Südbayern - in Straubingen statt.
Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder Mitglieder unseres Vereins und Teilnehmer an unseren Lehrgängen an diesem großen Drahthaar-Ereignis teilgenommen haben und gratulieren diesen erfolgreichen Hundeführern zu ihren perfekten Hunden und den erzielten, ganz hervorragenden Ergebnissen mit einem dreifachem, kräftigem Horrido!
Mehr dazu können Sie der aktuellen Hegewald-Rangliste 2017 entnehmen.

       

Reiner Wedemeier
mit
Xero vom Ostetal
Platz 82 - 223 Hegewaldpunkte

 

Peter Martens
mit
Ilck von der Drillingskiefer
Platz 95 - 219,5 Hegewaldpunkte

  Ingo Pakheiser
mit
Xina vom Ostetal
Platz 115 - 211,5 Hegewaldpunkte

Suchensieger HZP (1+2) 2017: Unser Wanderpokal geht für zunächst ein Jahr nach Stade.


Bützfleth, 30.September 2017 - Wieder einmal haben wir zwei tolle Herbstzuchtprüfungen unter allerbesten Prüfungsbedingungen in den niederwildreichen Revieren Kehdingens und auf der Stader Geest erleben dürfen.
Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 21 Hunde und deren Führer der Bewertung durch die erfahrene Verbandsrichterschaft (JGHV) gestellt, die mehrheitlich gute bis sehr gute Leistungen im Feld und am Wasser attestieren konnte.
Leider erfüllten insgesamt drei Hunde - und zwar alle drei am Wasser  -  die an sie gerichteten Erwartungen nicht.
Suchensieger unserer Herbstzuchtprüfungen (1+2) wurde Moritz Harting aus Stade mit seinem KLM-Rüden "Barney vom Sperlingshof", der anlässlich unserer HZP (1) im Revier Wischhafen 190 Punkte erreichen konnte. Ihm folgte vierzehn Tage später sehr dicht auf den Fersen Elke Wischhusen, die auf unserer HZP (2) am 30.09.2017 im Revier Assel mit ihrem KLM-Rüden "Ben vom Sperlingshof" insgesamt 188 Punkte erreichen konnte.
Moritz Harting, der erfreulicherweise als Gast und Zuschauer an unserer HZP (2) teilgenommen hatte, übernahm unmittelbar nach der Zeugnisausgabe an die Teilnehmer unserer HZP am 30.09.2017 stolz den Wanderpokal des Suchensiegers aus der Hand des Vorsitzenden des Jagdgebrauchshundverein Stade.
Ihm zur Seite stand Elke Wischhusen, die - ebenfalls hoch erfreut - die Urkunde des Prüfungssiegers unserer HZP (2) von unserem Ehrenvorsitzenden, Herrn Jochen Stechmann, entgegennehmen konnte. (Foto)
Allen erfolgreichen Hundeführern unserer diesjährigen Herbstzuchtprüfungen, den Revierführern und Verbandsrichtern und allen, die an der Gestaltung dieser beiden tollen Prüfungstage beteiligt waren, gilt unsere Anerkennung und unser herzliches "Ho Rüd ho!"


"Varus vom Kastenteufel" (genannt: "Kalle") meldet sich wieder einmal zu Wort ...


Nachdem ich im Jahre 2016 die 20 Stunden Schweiß-fährtenprüfung abgelegt hatte, wurde "der Alte" wohl größenwahnsinnig. Er meldete mich zur 40 Stunden Fährten-prüfung an und das ganze Theater ging weiter.
Also wieder bei Gerd Cappell antreten und durch den Busch ackern. Langsam kannte ich das Gelände schon ganz gut und es wurde langweilig.
Das hat "der Alte" wohl gemerkt und so ging es für die letzten Wochen in die Landesforst.
Meine Züchterin, Heidi Hertog, hat dort 'nen guten Draht zum Förster. Jetzt wurde nur noch auf 40 Stunden Fährten gearbeitet. Pech für "den Alten", denn da wurde natürlich nicht mehr nach der Arbeit gegrillt.... hat er eben selber Schuld gehabt. Eine Woche vor der Prüfung hab ich dann nix mehr gemacht und nun ging das Spektakel ja erst richtig los. "Der Alte" wurde immer nerviger, sabbelte nur rum und ich war froh, dass es am 24.09.2017 nun endlich losging. Treffen in Rüstje in der Försterei, nach dem Papierkram das Fährtenlos gezogen.
Ich war natürlich das Schlusslicht, das heißt wieder warten und warten. Endlich ging es los. Es war eine sehr anstrengende, schwer zu laufende Fährte, zumal "der Alte" des Öfteren meinte, er müsste woanders lang-latschen. Trotz kleiner Pausen war ich froh, dass ich endlich nach 1.000 Metern die Rehdecke gefunden und die Prüfung bestanden hatte!!!! Die Richter fanden mich gut, ich mich auch, aber "der Alte".......
Gruß und Waidmannsheil, Euer Kalle

Wir freuen uns mit "Kalle" über diesen großartigen Erfolg und gratulieren ihm und seinem Führer Jan Bohle zu diesem sehr guten Ergebnis mit einem kräftigen "Ho Rüd ho"!


Erfolgreiche Erstlingsführerin: Elke Wischhusen wurde Prüfungssieger unserer HZP (2)


Zur Durchführung unserer zweiten HZP im Jahr 2017 hatten sich dreizehn Hundeführer/-innen angemeldet von denen insgesamt elf am Prüfungstag erschienen waren.
So traf sich am 30.September 2017 wieder einmal eine kopf-starke Korona, bestehend aus den Hauptpersonen, den Hundeführern, den Verbandsrichtern, den unentbehrlichen Revierführern der Reviere Bützfleth, Assel, Oederquart II und Oederquart III sowie weiteren Gästen im Suchenlokal "von Stemm" in Bützfleth.

Wie immer an solchen Tagen lag zu Beginn eine gewisse Anspannung im Raum, die sich aber bald löste, nachdem den Gruppen Gelegenheit geboten wurde, sich beim gemeinsamen Frühstück zu beschnuppern und kennenzulernen.
Schon bald riefen die Hörner zum Aufbruch und aufgeteilt in vier Gruppen verließen gut gelaunt und hoffnungsvoll wenig später alle Prüfungsteilnehmer das Suchenlokal.
In den ausgedehnten, haar- und federwildreichen Revieren Kehdingens und am Wasser auf Gut Daudieck wurden die Gruppen zunächst von regnerischem Herbstwetter begrüßt. Wenn auch den ganzen Tag über die Sonne nicht durch die dicke Wolkendecke brechen konnte, so war es doch weitgehenst trocken und somit ein für die empfindlichen Hundenasen durchaus akzeptabeles Prüfungswetter. Dazu wehte ein leichter Wind über den gut angefeuchteten, vielfach schon abgeernteten Schlägen.
Am späten Nachmittag trafen sich die Gruppen im Suchenlokal wieder. Alle Anwesenden hatten ihr Bestes gegeben und so konnte Prüfungsleiter Frank Penner schließlich zehn von elf angetretenen Hundeführern das Zeugnis zur bestandenen Herbstzuchtprüfung überreichen.
Prüfungssieger unser HZP (2) im Jahr 2017 wurde Elke Wischhusen (Foto), die mit ihrem Kleinen Münster-länder Rüden "Ben vom Sperlingshof" im Revier Assel und am Wasser auf Gut Daudieck 188 Punkte erreichen konnte.
Wir gratulieren der Prüfungssiegerin und allen übrigen erfolgreichen Gespannen unserer zweiten HZP mit einem kräftigem Horrido!
Auch bei der Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP (BrP) am 01.Oktober 2017 konnten alle am Prüfungs- tage angetretenen Kandidaten erfolgreich abschließen. 
Gerd Bohmbach, Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen der Jägerschaft Stade, überreichte den erfolgreichen Hundeführern die Zertifikate und gartulierte ihnen zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung.
Bohmbach hob in seiner anschließenden Ansprache die Notwendigkeit des Jagdhundeprüfungswesens hervor.
Er dankte den Revierinhabern, Revierführern und  Verbandsrichtern unserer diesjährigen Herbstzucht-prüfungen und Prüfungen der Zusatzfächer zur HZP für ihre Hilfe und ihr freundliches Entgegenkommen und forderte zugleich dazu auf, auch in Zukunft die Arbeit mit dem Jagdgebrauchshund als Führer, Revierinhaber oder Verbandsrichter nach besten Kräften zu förden und zu unterstützen.
Mehr über diese Prüfungen erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".


Schweißarbeit: Wann soll man einen Spezialisten zur Nachsuche bitten ?


Spätestens zu Beginn der Drückjagdzeit sollte man sich als Jagdleiter und/ oder als aktiver Führer eines vielseitigen, geprüften Jagdgebrauchs-hundes mit der Frage beschäftigt haben, ob man möglicherweise anfallende Nachsuchen mit dem zur Verfügung stehenden Hund übernehmen kann oder ob und unter welchen Umständen es zweckmäßiger ist, diese Aufgabe dem Führer eines Spezialisten zu überlassen.
Der JGHV hat sich mit dieser Frage beschäftigt und ein diesbezügliches Interview auf seiner Homepage veröffentlicht.
Die aktuelle Liste der in Niedersachsen für die Schweißarbeit anerkannten Spezialisten finden Sie auf unserer Seite "Schweißhundführer". Unsere Empfehlung: Suchen Sie sich gleich einmal die Namen und Telefonnummern dieser Spezialisten in ihrer Nähe heraus und notieren Sie sich deren Erreichbarkeit an zuverlässiger Stelle. Dann sind Sie immer für den Notfall gerüstet..
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Erste Herbstzuchtprüfung und Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP durchgeführt.


Am frühen Morgen des 16. September 2017 traf sich eine kopfstarke Korona zur Durchführung unserer ersten HZP im Suchenlokal "von Stemm" in Stade - Bützfleth.
Bei gutem Prüfungswetter konnten wir die Fächer der Feldarbeit in den niederwildreichen Revieren um die Ortschaften Drochtersen, Dornbusch und Wischhafen prüfen.
Das Revier Bützfleth stand uns dankenswerter Weise wieder als Relaisrevier zur Verfügung.
Die Wasserarbeit wurde traditionell auf den deckungsreichen Teichen des Gut Daudieck nahe Horneburg vorgestellt.
Am Abend des ersten Prüfungstages konnten acht der zehn geprüften Hundeführer tief durchatmen. Sie hatten zusammen mit ihren Hunden die HZP erfolgreich abgelegt.

Prüfungssieger mit 190 Punkten wurde Moritz Harting aus Stade.
Er konnte als Erstlingsführer die Richtergruppe im Revier Wisch-hafen mit seinem KLM-Rüden "Barney vom Sperlingshof" in sehr hohem Maße positiv überzeugen (Bild). 

Am 17.September stellten sich die erfolgreichen HZP-Prüflinge des Vortages der ergänzenden Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP, die im Neuklosterforst und in Anlehnung an das Revier Apensen durchgeführt wurde.
Am Ende dieses Vormittags konnte Gerd Bohmbach in seiner Eigenschaft als Hundeobmann der Jägerschaft Stade, acht Prüfungsteilnehmern die jagdliche Brauchbarkeit ihrer Hunde bescheinigen. Er wünschten ihnen alles Gute für die nun beginnende Jagdsaison, versäumte aber nicht darauf hinzuweisen, dass es auch nach einer bestandenen HZP/ Brauchbarkeitsprüfung für die Mehrzahl der geprüften Junghunde noch ein weiter Weg bis zum verlässlichen Vollgebrauchshund sei. 

Anschließend ließ Suchenleiter Stechmann noch einmal beide Prüfungstage Revue passieren.
Stechmann dankte allen, die durch ihr Zutun am Gelingen dieser harmonischen Prüfungstage beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt den Beständern der Prüfungsreviere. Und was wären wir ohne die erfahrenen Revierführer geworden, die unsere Gruppen immer wieder routiniert an das so prüfungs-entscheidende Niederwild herangeführt hatten! Last but not least dankte Stechmann den Verbands-richtern für ihre sachkundige Prüfung und für die faire Beurteilung der Kandidaten auf unserer ersten Herbstprüfung und der ersten Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP der Jägerschaft Stade in diesem Jahr.
Lesen Sie weitere Details über dieser Prüfung auf unserer Seite "
Prüfungsergebnisse". 

   

Erfolgreiche Teilnehmer an der Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP (BrP) am 17. September 2017


Den Blick in die Zukunft gerichtet: Unsere Jahrestermine 2018 wurden festgelegt.


Die Deutsche Wachtelhündin "Tessa II vom Räberspring", genannt "Pia", engagierte Teilnehmerin an unseren Hundeführerlehrgängen in den Jahren 2016 und 2017, hat - wie schon so oft - die Nase vorn!
Jetzt kann auch sie mit ihrer "Familie" die Termine im Jahr 2018 zuverlässig planen, denn der Jagdgebrauchshundverein Stade hat anlässlich seiner letzten Vorstandssitzung im Jahr 2017 am 22. August 2017 gemeinsam mit dem Hundeobmann der Jägerschaft Stade die Lehrgangs- und Prüfungsplanung für das Jahr 2018 abgestimmt und festgelegt. Also: Nix wie ran!
Wann kann ich wo im nächsten Jahr mit meinem Welpen eine Welpenschulen be-suchen, wann finden die allgemeinen Hundeführerlehrgänge statt, wann kann ich wo meinen Junghund zur Jugendsuche (VJP) anmelden oder meinen erfahrenen Jagdgebrauchshund auf einer Verbandsgebrauchsprüfung (VGP), einer Ver-bandsprüfung nach dem Schuss (VPS) oder auf einer Brauchbarkeitsprüfung (BrP) vorstellen?
Alles kein Problem: Unsere Jahrestermine und den neuen Ferienkalender 2018 finden Sie auf unserer Seite Termine. Nun können "Pia" und ihre Familie in aller Ruhe mit ihrer persönlichen Jahresterminplanung 2018
beginnen!


Wasserübungstage auf Gut Daudieck: Der Endspurt vor den Herbstprüfungen hat begonnen ...


       

Horneburg - Gerd Bohmbach und sein Helferteam, bestehend aus Karin, Catrin und Hinrich, haben an beiden Wasserübungstagen am 05.08.2017 und 19.08.2017 ein volles Programm abzusolvieren.
Allein die vorbereitenden Arbeiten eines Wasserübungstages sind sehr umfangreich, lebende Stockenten müssen von dafür zertifi-zierter Stelle beschafft werden, das Übungsgelände muss herge-richtet werden, es muss für Kreppband und Klebestreifen gesorgt werden und es muss ein Terminplan erstellt werden. 25
Hundeführer hatten sich für jeden der beiden Übungstagen angemeldet.

Das bedeutet: Aktion von 7.00 Uhr bis 17.30 Uhr für Ausbilder und Helfer, während die Hundeführer für ca. 20 Minuten nach festge-legtem Zeitplan in Aktion treten. Was bisher im Lehrgang auf festem Boden geübt und gefestigt wurde, sollte nun ohne festen Boden unter den Füßen von den Hunden geleistet werden. Dementsprechend groß war die Anspannung bei den Hundeführern; denn jeder weiß: Am Wasser scheiden sich die Geister. Zunächst die Schussfestigkeit: Nimmt der Hund das Wasser an? Wie reagiert der Hund beim Schuss auf das Wasser? 

Bringt der Hund die Ente selbstständig? Wie der Hund das Wasser annimmt, wie die Bringleistung einer toten Ente ist, lässt sich auf Grund der bisherigen Arbeit schon einschätzen. Wie aber verhält sich der Hund an der lebenden Ente? Hier sind viele Varianten möglich, bis hin zur Scheue am lebenden Wild. Auf Grund der gezeigten Leistungen konnte Gerd Bohmbach den Hundeführern wieder viele gute Tipps mit auf den Weg geben, um die Arbeit der Hunde zu verbessern. Die HZP finden im September statt, bis dahin kann man durch Üben mit dem Hund noch viel erreichen.

      
Unser herzliches Dankeschön gilt Familie Brümmel als Eigentümer und Richard Peters als zuständigem Jagdausübungsberechtigten, die uns auch in diesem Jahr wieder dieses idyllische Gelände für unsere Hunde-ausbildung und Prüfung zur Verfügung gestellt haben.  

Hundeführerlehrgang "A": Unser Hinne lässt die Sau raus ...


       

Eilendorf, 04.August 2017 - Ein bisher unübertroffenes Highlite unseres Lehrganges in Eilendorf ist zweifellos die erste Begegnung der jungen Jagdgebrauchshunde mit "Hinnes Pendelsau". Ein Jahr lang hat Hinrich Gründahl die Schwarte des stattlichen Überläufers sorgsam im Eis gehütet. Nun hauchte er dem Keilerchen wieder für einen Nachmittag Witterung und neues Leben ein. Nach kurzer Einweisung vor Ort nähern sich die Hundeführer mit noch angeleintem Hund auf einem genau be-schriebenem Pfad dem Waldrand. Deutlich steht Schwarzwildwitterung

in der Luft. Sauen! Interessiert bewinden die Junghunde den Boden. Auf ein Zeichen werden sie geschnallt und folgten, je nach Typ bedächtig oder eher raketenhaft, der verlockenden Witterung zum Waldrand.
Da bricht es heraus! Unter Getöse schießt der vermeintliche Überläufer aus der Deckung auf den Junghund zu - und ist im Handumdrehen wieder im Gebüsch verschwunden. Instinktiv reagieren die Junghunde. Und schon wieder schießt es aus der Deckung hervor! Eher Vorsichtige können nun von ihren Führern angerüdet, zu Heftige zurück genommen werden.

 Insgesamt ist diese Übung eine tolle Möglichkeit, sich selbst mit seinem Hund auf Begegnungen mit Schwarzwild vorzubereiten.
Wer diese Erfahrung weiter vertiefen möchte, sollte nun als nächsten Schritt den Besuch in einem Schwarzwildgatter, z.B. in dem des LJV Schleswig-Holstein in der Segeberger Heide, planen.
Unserem "Hinne" sagen wir herzlichen Dank für seine intensiven Vor- bereitungen, seine schweißtreibende Arbeit "im Maschinenraum" und für die erlebnisreiche Gestaltung dieses interessanten Lehrgangsabends.

       

Sommerfest des Hundeführerlehrgangs "A" in Heimbruch


      
Am !4. Juli 2017 fand das alljährliche Sommerfest des Hundeführerlehrgangs "A" an den Heimbrucher Fisch-teichen statt. Auch wenn der Wettergott es an diesem Abend nicht so gut mit uns meinte, war die Stimmung unter den Anwesenden sehr gut.

Das Teichgelände war für diesen schönen Abend wieder wunderbar her-gerichtet, viele Teilnehmer hatten wohlschmeckende Salate und andere Beilagen zubereitet und mitgebracht. 
Gerd Bohmbach, erster Vorsitzender des JGV Stade und Leiter des Hundeführerlehrgangs "A", begrüßte unter den ca. 35 Teilnehmern ins-besondere unseren Ehrenvorsitzenden Jochen Stechmann, dessen Gattin Margrit sowie Angehörige der Kursteilnehmer und weitere Gäste.
Rolf Thiemann war mit seinem "Partymobil" angereist und sorgte ge-meinsam mit Ralf Kimmel am Grill für das Wohl der Gäste.

      
Aufgelockert wurde der Abend erstmals durch Gesellschaftsspiele; die Resonanz war groß, zumal beim Luftgewehrschießen Preise zu gewinnen waren. Der Abend verging bei guter Stimmung viel zu schnell, für viele war bei Einbruch der Dunkelheit noch lange nicht Schluss.
      
Gerd hat allen mit seinem Team wieder einmal ein wunderschönes Sommerfest gestaltet. Dafür vielen Dank.
(Bericht: Wilhelm Krönke, Fotos: Hinrich Gründahl)
  

Hundeführerlehrgang "A": Vielseitig und wasserdicht ... 


Eilendorf, 30. Juni 2017 - Trotz Ferienzeit - wer mag bei diesem Wetter noch von "Sommerferien" sprechen - und schauriger Regenfälle:
Auf dem Hundeführerlehrgang "A" in Eilendorf und umzu wird an jedem Frei-tag ab 18:00 Uhr ein umfangreiches Programm angeboten und unverdrossen weitergeübt. Am diesem letzten Freitag im Juni hatten sich rund zwanzig Hundeführer mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern unterschiedlicher Rassen am Sammelpunkt an der alten Kieskuhle in Eilendorf eingefunden. Schnell hatte Lehrgangsleiter Gerd Bohmbach das Programm des Abends erklärt.
Danach verlegte die versammelte Mannschaft, getrennt nach Ausbildungsgruppen und unter Leitung der ihnen bekannten Gruppenführer, an die ihnen zuvor zugedachten Ausbildungsorte. Grundgehorsam, Sozialverhalten, Schleppenarbeit und Apport waren Themen der beiden HZP-Änwärtergruppen, zu denen sich an diesem Abend auch Hundeführer mit VGP/ VPS-Ziel gesellt hatten, während Gerd Bohmbach selbst mit den Anwärtern für die Brauchbarkeitsprüfung (BrP) an den Heimbrucher Teichen am Wasser übte.

Und natürlich war auch Dr. Gerd Cappell mit seinen Spezialisten und Anwärtern für die Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde (BrP NSH) auf den von ihm Tags zuvor gelegten Übernachtfährten im Revierteil Pippensen unterwegs.
Nach gut dreistündiger Arbeit an den Stationen traf man sich anschließend bei nachlassender Schauerneigung am Lagerfeuer und zum
traditionellen Bratwurstessen an den Heimbrucher Teichen.
In unnachahmlicher Atmosphäre ließ man hier noch einmal den verstrichenen Ausbildungsabend Revue passieren und trat schließlich, zwar mit "nasser Decke" aber doch gut gelaunt und mit vielen guten Ratschlägen und Vorsätzen beladen, den späten Heimweg an.
Unser Dank gilt all denjenigen, die uns wieder diese interessanten Ausbildungsstunden ermöglicht haben.
Besonders danken wir den Heimbrucher Jägern und Grundeigentümern dafür, dass sie diesen vielseitigen und hochfrequentierten Lehrgang auch in diesem Jahr wieder in ihrem Revier aufgenommen haben.

           
       

Impfempfehlungen für Jagdhunde


Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu recht kontroversen Diskussionen über Sinn und Unsinn von Impfungen für Menschen und Haustiere gekommen ist und Manche sich zu regelrechten Impfgegnern entwickelt haben, hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte (BPT) zusammen mit der Deutschen veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) Impfempfehlungen herausgegeben.
Auf Grundlage dieser Empfehlungen hat der Tierarzt Dr.
Dittus einen Leitfaden für die Impfung von Jagdhunden erarbeitet und auf seiner Homepage eingestellt.
Die Deutsche Jagdzeitung berichtet darüberhinaus in ihrer Ausgabe vom 20.12.2016
umfänglich über dieses Thema. Mehr ...
Verfügt Ihr Jagdhund (noch) über einen ausreichenden, die realen Risiken abdeckenden wirksamen Impfschutz? Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte mit dieser Frage an den Tierarzt Ihres Vertrauens.
  


Hundeführerlehrgang "B" : Im Revier Kranenburg gingen die "Jugendlichen" an den Start ...


      

  Die Akteure des Abends

Kranenburg, 23. Juni 2017 - Zum 2. Übungsabend in diesem Jahr hatten sich pünktlich um 17 Uhr der Führer eines halbjährigen Deutsch-Drahthaarrüden und der einer jüngeren Weimaraner-Labrador-Mix-Dame in den heiligen Hallen bei Reiner Wedemeier versammelt.
Die Führer hatten bei ihrem letzten Zusammentreffen hier in Kranenburg Aufgaben zur Festigung des Grundgehorsams mit nach Hause bekommen und berichteten nun begeistert von den Fortschritte, die ihre Hunde in den vergangenen Tagen gemacht hatten.
Im Wesentlichen ging es dabei um das Ablegen im Fahrzeug, das Herein-kommen auf Ruf oder Pfiff und das Verhalten der Hunde nach ihrem Eintreffen beim Führer.
Nachdem Reiner das aktuelle Abendprogramm vorgestellt hatte, ging es hinaus zu den Hunden, die - wer hätte etwas anderes erwartet - unangeleint und brav zusammengerollt im Fußraum des Beifahrersitzes auf die Rück-kehr ihrer Führer gewartet hatten. Da sparten die stolzen Führer natürlich nicht an Lob!
Nachdem auch der "Altmeister" sich von den Erfolgen überzeugt hatte und hier und da noch ergänzende Hinweise erteilen konnte, ging's endlich hinaus in's Revier.

Am ausgedehnten Strand eines stillgelegten Kiesabbaugebietes durften sich die beiden "Lehrgangshunde" zusammen mit den von Reiner mitge-führten, eigenen Hunden erst einmal richtig austoben.
Danach zeigte Reiner's mehrjähriger Rüde den Kleinen erst einmal, wie man ohne großen Aufhebens das Wasser annimmt, darin auf Kommando sucht und schließlich einen Apportel findet und seinem Führer zuträgt.
Während dieser Übung, die natürlich eher für die Führer der Youngster als für die Junghunde selber gedacht war, beobachteten die "Nicht-schwimmer" aufmerksam das Tun des erfahrenen Rüden, ohne sich dabei aber selber ernsthaft nass zu machen.
Im Anschluss zeigte Reiner den Führern, wie man beispielsweise mittels der Reizangel die Kleinen mühelos und ohne Einsatz von Gewalt an das nasse Element gewöhnen kann.
Danach war es nur noch ein kleiner Schritt bis zum selbstständigen Schwimmen.
Einem der Hunde gelang es schließlich sogar, die Wasserfläche bis zum anderen Ufer über dem Wasser laufend und vollkommen trocken zu überwinden, was, so betonte Wedemeier, insbesondere für die Gesundheit der in den Wintermonaten häufig auf dem Entenstrich eingesetzten Vollgebrauchshunden von besonderem Vorteil sei.

      

Im Anschluss verlegte die Gruppe dann in's Feld. Mit Unterstützung der langen Leine wurde das Hereinkommen der Hunde auf Ruf und Pfiff sowie deren Leinenführigkeit (bei Fuß) geübt, wobei Reiner großen Wert auf das zügige und geordnete Ausführen der erteilten Kommandos legte und dieses den Führern auch anschaulich zu erklären verstand.
Für den halbjährigen DD-Rüden gab's bei dieser Gelegenheit die ersten Erfahrungen in der Ausführung des Apportkommandos, woraus sich für ihn dann auch sehr bald die nächste "Hausaufgabe" ergab ...

      
Während sich die Hunde schließlich wieder zusammengerollt im Fußraum der Fahrzeuge von diesem an-strengenden Nachmittag erholten, tauschten sich der Lehrgangsleiter und die Führer noch einmal bei einem gemeinsamen Abendessen im "Kranenburger Hof" aus.
Wir danken Reiner Wedemeier für diesen erlebnis- und ergebnisreichen Übungsabend und den Kranenburger Revierinhabern dafür, dass wir wieder einmal mit unseren Hunden bei ihnen zu Gast sein durften.

Besuch bei unserer Welpenschule "B": Da ist was los am Standort Jork !


       

Sammeln der Lehrgangsteilnehmer

 

Hunde: Begrüßung

  Lehrgangsleiter: Begrüßung

 Jork-Borstel -  Immer mittwochs trifft sich unsere Welpenschule "B" in den ausgedehnten Obsthöfen in der Gemarkung um Jork-Borstel.
Am 14. Juni 2017 hatten Lehrgangsleiter Schomaker und Anja Nowak gegen 18:00 Uhr 8 Hundeführer mit ihren Vorstehhund Jünglingen, insge- samt 5 Deutsch-Langhaar, 1 Großen Münsterländer und 2 Kleine Münster-länder um sich versammelt. Drei weitere Lehrgangsteilnehmer, 1 Deutsch- Drahthaar, 1 Weimaraner und 1 Labrador-Retriever hatten sich an diesem Abend abgemeldet und waren "nicht zum Dienst" erschienen.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung ging's dann auch gleich zur Sache. Neben Übungen des Grundge-horsams und der Arbeit an der Reizangel stand an diesem Abend auch die Gewöhnung der Welpen an das Wasser auf dem Programm.

Auf dem Weg in das Übungsgelände hatten die Hunde ausreichend Gelegenheit, sich kräftig auszutoben.
Im hohen Gras zwischen den Obstbäumen befanden sich darüber hinaus viele interessante Informationen für die jungen Hundenasen, die es natürlich mitzunehmen galt. Danach wurde es ernst.
Nach dem Lebensalter der Hunde in zwei Gruppen aufgeteilt, wurde zunächst mit allen Hunden der Abruf unter eingespielter Ablenkung geübt. Nach dieser bewegungsintensiven Übung mussten sich die Hunde (und deren Führer) auf die Einhaltung der Regeln für das "bei Fuß gehen" konzentrieren.
Die Reizangel ist ein überaus förderndes und forderndes sowie ein für Hunden jeder Altersklasse besonders geeignetes und beliebtes Instrument zur Förderung der Ausdauer und vieler Formen der Ausbildung.

Nach den die Aufmerksamkeit beanspruchenden Übungen der Leinen-führigkeit flitzten die kleinen Burschen ausgelassen hinter der Enten-schwinge her. Da! Die Schwinge verlangsamt ihr Tempo, liegt plötzlich still am Boden, zuckte ein wenig.
Und schon sah man unsere kleinen Vorstehhundjünglinge in zum Teil schon sehr ausdrucksvoller Pose ihrer Rassenbezeichnung alle Ehre machen...
Anschließend ging es an ein Regen
rückhaltebecken, in dessen kühlen Fluten sich die Kleinen erst einmal richtig erfrischen konnten.
Animiert durch Michaels Labrador Hündinnen "Elsa" und "Betty" begriffen auch die noch sehr jungen Hunde rasch, was zu machen ist, wenn man zum gegenüber liegenden Ufer schwimmen soll.

Alle Hunde waren begeistert bei der Sache und konnten es gar nicht erwarten, schnell wie ein Pfeil zu ihren Führern zu eilen. Für die Älteren, sie sind bereits seit Anbeginn des Lehrganges im März mit dabei, waren die Übungen schon zur Routine geworden. Zu schnell gingen die beiden Übungsstunden vorbei.
Wieder am Sammelplatz angekommen, waren die von der Wasserarbeit tropfnassen Hunde inzwischen wieder von Sonne und Wind abgetrocknet.
Hier ließen Michael und Anja noch einmal bei einem kühlen Getränk die Erlebnisse und Ergebnisse des Übungs-abends Revue passieren und verteilte "Hausaufgaben", die bis zum nächsten Treffen eingeübt werden sollen.
W
ir danken Michael und Anja für ihre Mühe wie auch den Grundeigentümern und den übrigen Pächtern dieser schönen Jagd dafür, dass wir hier wieder Woche für Woche mit unseren jungen Hunden üben dürfen.

       
Auf den Weg bringen  

Eine kleine Amphibie

 

Alles im Flusse! Ganz kleiner Münsterländer

Unsere Welpenschule "B" in Jork-Borstel: Wieder einmal eine tolle Truppe!


Bald beginnen die Sommerferien! Wird auch "Treff" unserer Ferienreise begleiten?


Zu Beginn der Urlaubssaison erinnert die Bundestierärztekammer daran, auch die „Reisepapiere“ des Haustieres auf Vordermann zu bringen.
Schließlich ist ohne gültiges Impfdokument, also den 2004 eingeführten EU-Heimtierpass, eine Einreise in andere europäische Länder nicht mög- lich. Wer seinen Hund mitnehmen will, muss außerdem bedenken, dass das Tier vor der Impfung mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein muss.
„Eine Kennzeichnung mittels Tätowierung wird seit Juli 2011 nicht mehr anerkannt, es sei denn, diese wurde schon vor dem 3. Juli 2011 vorge-nommen und ist eindeutig lesbar “, erklärt dazu Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Neben der stets vorgeschrieben Impfung gegen Tollwut sind in einigen Ländern weitere Besonderheiten zu beachten. So fordern Irland, Großbritannien, Malta, Finnland und Norwegen als sogenanntes EU-Drittland zu- sätzlich eine im Heimtierpass dokumentierte Behandlung gegen Bandwürmer (Echinokokkenbehandlung).
Außerdem sollte stets auf einen wirksamen Zeckenschutz geachtet werden. „Besonders in südlichen Urlaubs-ländern können Zecken gefährliche Krankheiten wie Babesiose, Ehrlichose oder Borreliose übertragen. Auch bergen Reisen in den Süden ein grundsätzlich erhöhtes Risiko für die Infektion mit einzelligen Parasiten wie Giardien, Isosporiden oder Toxoplasmen. 
Vorsicht vor allem bei der Reise in Drittländer: Um Probleme bei der Rückkehr in die EU zu vermeiden, muss in einem zugelassenen Labor vorab ein Bluttest auf Tollwut-Antikörper gemacht werden (z.B. bei Reisen in die Türkei, nach Ägypten, Marokko, Tunesien oder Thailand). Oft gilt Maulkorb- und Leinenpflicht. Welpen dürfen häufig überhaupt nicht einreisen. Zudem werden in einigen Ländern weitere Impfungen (z.B. Türkei) oder ein Gesundheitszeugnis verlangt oder es wird eine kürzere Gültigkeit der Tollwutimpfung (z.B. Russland, USA) anerkannt. Island erteilt Touristen gar keine Einfuhrgenehmigung für Haustiere.
Die Bundestierärztekammer rät darum, sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen für Haustiere zu in- formieren und niemals ohne gründliche vorherige Planung Hunde und Katzen aus Urlaubsländern nach Deutsch- land mitzunehmen, denn die Tiere könnten für lange Zeit in Quarantäne landen!
Weitere Einzelheiten erfahren Sie unter diesem Link auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Genaue Auskünfte gibt es beim behandelnden Tierarzt und beim zuständigen Veterinäramt.
Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Hund eine schöne, erlebnisreiche und erholsame Ferienzeit.


Ausbilder und Verbandsrichter des Vereins trafen sich zum Gedankenaustausch in Ohrensen.


Ohrensen, 20. Mai 2017 - Auf Beschluss des Vorstandes im August 2016 haben wir auch in diesem Jahr wieder am dritten Maiwochenende zu unserem inzwischen traditionellen Ausbilder- und Richterschießen auf den Schießstand der Jäger-schaft Stade nach Ohrensen eingeladen.
Trotz rechtzeitiger Ausschreibung des Termins zum Jahreswechsel auf unserer Homepage und in der Jagdpresse sowie zeitgerechter, separater Einladung des Teilnehmerkreises per Briefpost konnten sich schließlich nur 26 von insgesamt 69 angeschriebenen Personen zur Teilnahme entschließen, von denen Gerd Bohmbach schließlich 22 Personen am Veranstaltungsort empfangen durfte.
Im Zuge seiner Begrüßung dankte Bohmbach allen Anwesenden für ihr Kommen.
Ganz besonders herzlich hieß er unseren Ehrenvorsitzenden, Herrn Jochen Stechmann willkommen und freute sich darüber hinaus sehr, dass auch unser inzwischen 92-jähriges Gründungsmitglied, Herr Alfred Lühmann, wieder den Weg zu uns nach Ohrensn gefunden hatte.
Bohmbach wies darauf hin, dass der Verein trotz der in diesem Jahr vergleichsweise geringen Teilnehmerzahl auch im nächsten Jahr, in dem vom Gesetzgeber voraussichtlich erstmals der jährliche Erwerb eines "Schieß- fertigkeitsnachweises" von jedem Jäger in Niedersachsen gefordert werde, an diesem Termin am dritten Maiwochenende festhalten möchte. Anschließend dankte Bohmbach Bärbel Wilke und Erwin Eichel für die per- fekte Vorbereitung unserer Veranstaltung an diesem sonnigen Samstag im Mai.
Wie in den Vorjahren hatte Erwin Eichel bereits Tags zuvor den "Jagd-Pracour-Stand" für "seine Hundeleute" präpariert.
Hier galt es nun, die geschwind fliegenden Tauben, die mal von links und mal von andererseits heranstrichen, mit sicherem Schuss vom blauen Himmel zu holen oder den flinken Rollhasen, der unverhofft über den Rollrasen flitzte, professionell und wildbretschonend zur Strecke zu bringen.
Trotz aller Mühe und Konzentration der Teilnehmer und noch größerer Geduld des "
Maître de Plaisir"
hätte schließlich das "Streckenergebnis" gerne etwas besser ausfallen dürfen, denn manche Tontaube fiel unbe- schadet oder "schwer krank" in der Deckung ein und viele Rollhasen teilten dieses Schicksal ihrer fliegenden Pondons, was nicht zuletzt die Notwendigkeit einer umfänglichen Jagdgebrauchshundeausbildung und die all- gegenwärtige Forderung nach einer flächendeckenden Führung gut ausgebildeter Vollgebrauchshunde unter-strich.
Wöhrend die Einen noch mit großer Passion den Rollhasen nachstellten, nutzten Andere die Möglichkeit zum Einschießen ihrer Büchsen oder zum Erwerb des bereits gegenwärtig im Forst geforderten "Schießnachweises" auf dem bis 18:00 Uhr routinemäßig geöffnetem Kugelstand. Wieder Andere waren dem Vernehmen nach vollkommen dem unvergleichbarem Kuchenbuffet von Bärbel Wilke verfallen und hatten sich, gleich einer Rotte Sauen, fest im Schafstall eingeschoben. Und natürlich nutzten alle die sich vielfältig ergebenden Möglichkeiten des Gesprächs und des fachlichen Gedankenaustausches.
Pünktich um 18:00 Uhr versammelte sich die komplette Mannschaft, zu der zwischenzeitlich und besuchsweise auch der Vorsitzende der Jägerschaft Stade, Herr Dr. Martin Wenzel, gestoßen war, zum "Essen fassen" im Schafstall.
Wieder verwöhnte uns hier Bärbel Wilke und ihr Team mit leckeren Köstlichkeiten frisch vom Grill und einem schmackhaften Salatbuffet.
Im Anschluss würdigte Erwin Eichel als unser Gastgeber auf dem Schießstand in humorvoller Weise die Erfolge unserer Schützen und überließ der "Elite des Tages wertvolle Sach- und Lebensmittelpreise".
Schließlich überreichte unser Ehrenvorsitzender, Herr Jochen Stechmann, dem diesjährigen Gesamtsuchen-sieger unserer beiden Verbandsjugendprüfungen im April, Frau Dr. Jana Beneke, den Wanderpokal des Suchen-siegers (VJP) des JGV Stade. Frau Dr. Beneke hatte anlässlich unserer VJP am 02.04.2017 ihren KLM-Rüden "Rasko vom Suchhorn" mit sehr guten 76 Punkten im Revier Wischhafen vorstellen können. Ihr galt das herz- liche Horrido aller anwesenden Teilnehmer.
Nach diesem ereignisreichen Nachmittag trennten sich alle Anwesenden nur ungern von diesem schönen Ort.
Wir danken den Teilnehmern unseres "IV. Ausbilder- und Richterschießen" für ihr Kommen und ihr aktives Mit- gestalten an diesem schönen Nachmittag in Ohrensen. Unser besonderer Dank gilt all denjenigen, die durch ihre Vorbereitungen und ihre Unterstützung vor Ort zum Gelingen unseren "Familientreffens" beigetragen haben. Fötos von diesem schönen Nachmittag finden Sie auf unserer Jahres-CD 2017
(erscheint im Februar 2018)


Kakerbeck: Welpenschule "A" formiert sich - Hundeführer und Hunde lernen eifrig dazu ...


Kakerbeck - Wieder einmal hat sich auch bei unserem Kooperationspartner SL- Hundetraining in Kakerbeck eine neue Welpengruppe "ab der achten Lebenswoche" zusammengefunden. Die gemischte Mittwochsgruppe unserer Welpenschule "A" besteht gegenwärtig aus acht Teilnehmern. Insgesamt nahmen am 10. Mai 2017  3 Magyar-Vizsla, 1 Westfälische Dachsbracke, 1 Border-Terrier sowie als "nicht jagdliche" Teilnehmer ein Rhodesian Ridgeback und ein Bloodhound mit ihren Führer-/ innen an dem Welpen- treffen teil. Die Führerin eines Irish Setter fehlte an diesem Tage.

In der Welpenstunde können sich Welpenbesitzer untereinander aus- tauschen und das Wesen junger Hunde kennen und verstehen lernen.
Das spielerische Lernen und der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins der Welpen und jungen Hunde steht dabei im Vordergrund.
Hundeführer-/ innen haben darüber hinaus die Möglichkeit, Fragen zur richtigen Ernährung und Pflege Ihres Hundes zu stellen. Außerdem lernen sie die Körpersprache und den Charakter ihres Hundes kennen und können so herausfinden, wie Sie ihn motivieren können und wie er am besten lernt. 

An diesem Ausbildungsabend ging es zunächst einmal darum, sich selbst als Hundeführer die erforderlichen Grundkenntnisse, z.B. bezüglich der er- folgreichen Anleitung der "Youngs­ter" im Grundgehorsam, anzueignen.
Und das, was zunächst wie die ersten Schritte einer jungen Square-Dance-Gruppe anmutete, entpuppte sich schon bald als das Vorüben von Hand- griffen, die bei der späteren Ausbildung der Hunde in der Leinenführigkeit routiniert angewendet werden sollten.
Im Anschluss zeigten einige Hundeführerinnen mit ihren bereits etwas älteren und nach diesem Verfahren eingearbeiteten Hunden, wie gut diese zuvor eingeübten Ausbildungs-schritte bereits von ihren Heranwachsenden umgesetzt werden konnten. Bis dahin ist es natürlich für die Kleinsten der Gruppe noch ein weiter Weg ...
Weitere Teilnehmer sind uns in unserer "Welpenschule A" herzlich willkommen. Mehr ...

Das anschließende Zusammenfinden zum "unvermeidbaren Gruppenfoto" stellte für alle Anwesenden noch einmal eine besondere Herausforderung dar. Nach so einer anstrengenden Ausbildungsstunde stand den "jugendlichen Teilnehmern" (Hunde!) nun berechtigter Weise der Sinn nach mehr Bewegungsfreiheit ...


Zur Erinnerung: Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)


Das am 26. März 2011 von der Niedersächsischen Landesregierung erlassene Gesetz über das Halten von Hunden in Niedersachsen (NHundG) ist mit seiner letzten Stufe am 01. Juli 2013 vollständig in Kraft getreten.

Danach sind niedersächsische Hundehalter verpflichtet

- ihre Hunde ausnahmslos mit einem Mikrochip zu kennzeichnen,
- für ihre Hunde eine Haftpflichtversicherung abzuschließen,
- gefährliche Hunde an die "Fachbehörde" und
- ihre Hundehaltung an die "registerführende Stelle" zu melden sowie
- einen persönlichen Sachkundenachweis zu erbringen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Ver- braucherschutz hat für Sie auf seiner Homepage eine Sonderseite mit um- fassenden Informationen zum NHundG eingerichtet.
Soweit nicht längst erfolgt, können Sie Ihren Hund unter diesem
Link
im Zentralen Hunderegister Niedersachsen online anmelden.

Sofern erforderlich haben Sie die Möglichkeit, den geforderten Grand der persönlichen Sachkunde auch bei unserem Kooperationspartner SL-Hundetraining in Kakerbeck zu erwerben und nachzuweisen. Mehr...

Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Regelungen des NHundG verstößt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. 


Hundeführerlehrgang "A": Nach der Jugendsuche wird fleißig weiter geübt!


21. April 2017 - Kaum zu glauben, unser neuer Hundeführerlehrgang in Eilendorf und umzu läuft jetzt schon in der siebten Woche!
Die Mehrzahl der rund 25 Lehrgangsteilnehmer hat inzwischen mit ihren Junghunden die Jugendsuche erfolgreich absolviert. Nun gilt es, die Anlagen und den Gehorsam der Jährlinge zu festigen. Noch ist es ein weiter Weg zum brauchbaren Jagdhund, der schon im September an- lässlich der Herbstzuchtprüfung (HZP) und der Überprüfung der Zu- satzfächer zur HZP seine
jagdliche Brauchbarkeit nachweisen soll. 

Inzwischen sind auch die Führer älterer Hunde, die im diesem Herbst auf der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP/VPS) oder auf der Brauchbar-keitsprüfung führen möchten, zu dem Lehrgang gestoßen.
So hat Lehrgangsleiter Bohmbach mit seinem Team wieder alle Hände voll zu tun.
Wir gratulieren unseren jungen Hunndeführern zu ihnen bereits in diesem Jahr nachgewiesenen Leistungen und wünschen ihnen viel Erfolg bei den ihnen noch bevorstehenden Zielen in diesem Herbst.

           

Alle können mitmachen: Wir suchen unser "Bild des Monats Juni 2017"


Am ersten Mai beginnt in unserer Region für manch einen Niederwildjäger mit dem Aufgang der Jagd auf den Rehbock wieder der Höhepunkt des Jagdjahres schlechthin.
Mancher reife, alte Bock wird nun schon sein neues Gehörn gefegt und längst seine Einstandsgrenzen festgelegt haben. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir uns seiner noch bis zum Ende der Blattzeit in unserem Revier erfreuen möchten. Anders der jetzt oft noch unerfahrene, schwache Jährlingsbock, den wir um diese Zeit aus mancherlei Gründen noch recht leicht erbeuten können, wenn auch sein schwaches Knopf-Gehörn im Mai noch nicht verfegt sein wird.
Wie dem auch sei: Freuen Sie sich über Ihr Waidmannsheil in der erwachenden Natur und lassen Sie auch Ihre Freunde und Ihren Hund daran teilhaben.
Bitte senden Sie uns darum von Ihrem Bockjagderlebnis im Mai 2017
zur Veröffentlichung auf unserer Homepage ein schönes Foto, auf dem Ihr Bock und Ihr Hund gut erkennbar sein sollten. Gern dürfen Sie selbst natürlich auch darauf zu sehen sein.
Bitte teilen Sie uns bei Übersendung des Bildes mit, dass Sie und alle weiteren auf dem Foto möglicherweise abgebildeten Personen mit dessen Veröffentlichung auf unserer Homepage einverstanden sind.
Darüber hinaus notieren Sie bitte in Ihrer Nachricht, wann und wo der Bock von wem erlegt wurde und um welchen Hund es sich auf dem Foto handelt.
Das möglichst unverkleinerte Foto sowie die dazu erbetenen Angaben senden Sie uns bitte bis spätesten zum 30. Mai 2017 an die hier aufgeführte e-mail-Adresse unseres Schriftführers:
fischer.kutenholz@t-online.de
Mit etwas Glück werden Sie sich dann mit Ihrem Foto als "Bild des Monats Juni 2017" auf unserer Homepage wiederfinden. Für Ihre aktive Mithilfe bei der Gestaltung unserer Seiten danken wir Ihnen herzlich.


Gruppen, die geübt haben: Gruppe "Jork-Hinterdeich" übt im Kirschenland.


       

Auch in unserer "Altersgruppe" in Jork-Hinterdeich wird wieder seit März diesen Jahres an jedem Freitag fleißig geübt. Am 01.Juli 2016 trafen sich gegen 18:30 Uhr die Führer- /innen von insgesamt 9 Hunden vom Welpen bis zum 12-jährigen Veteran (1 x DD, 1x DL, 3 x UK, 3 x LR, 1 x DJT) auf dem Gelände des Obsthofes von Ulla und Eckhard Hastedt.
Hier geht es in erster Linie nicht darum, die Hunde auf irgendeine Prüfung vorzubereiten.
Vielmehr trifft man sich hier in etablierter, freundschaftlicher Runde aus Freude am Zusammensein gleichgesinnter

und an der Hundearbeit interessierter Menschen. Nach kurzer Begrüßung ging es, die gut sozialisierte Hundemeute voraus geschickt, unter üppig tragenden Kirschbäumen in das angrenzende Übungsgelände. Hier unter-stützte man sich gegenseitig beim Legen und Ausarbeiten von Haarwild-schleppen und bei der Wasserarbeit an einem ausgedehnten Regenrück-haltebecken. So können sich mit nur geringem Aufwand in der für unsere Gebrauchshunde jagdarmen Zeit Führer und Hund in Übung halten. Kommentar: Empfehlens- und Nachahmenswert!

           

Kakerbeck: Ab in die grüne Praxis! Welpenschule "A" macht Reviergang. 


      
Kakerbeck, 29. Juni 16 - Dank des großzügigen Angebotes des örtlichen Jagdausübungsberechtigten, Herrn Erwin Eichel, hat unsere Welpenschule in Kakerbeck nun auch dauerhaft die Möglichkeit, mit ihren Lehr- gangsteilnehmern im freien Gelände zu üben.

Zum zweiten Mal in diesem Monat traf man sich am Mittwochabend auf dem Gelände von SL-Hundetraining, um unmittelbar danach in das Revier zu verlegen.
Thema des Abends war zunächst der Aufenthalt am Wasser.
Mit Erlaubnis des Beständers und in Vorbereitung dieses Ausbildungs-schrittes hatten Susi, Dr. Gerd Cappell und Detlef Mehrkens das Aus- bildungsgelände zuvor in vorbildlicher
Weise hergerichtet. So konnten sich die sieben Führer mit ihren Welpen und Junghunden, zu denen sich im Laufe des Abends auch noch drei "erwachsene" Hunde gesellten, problemlos dem Teichgelände nähern, das in Folge seines langsam abfallenden Ufers sehr gut für die Gewöhnung von Welpen an das Wasser geeignet ist. Unter Anleitung von Susi und Dr. Gerd Cappell ging es dort sogleich mit großer Arbeitsfreude zur Sache.

Nachdem die Hunde ausreichend Gelegenheit hatten, die vielfältigen Gerüche am Wasser und umzu kennenzulernen, ging es, anfangs noch an der langen Leine vor unliebsamen Überraschungen gesichert, und - wo erforderlich - auch noch unter Ausbilder- und Führerbegleitung, zunächst im Bereich der Uferzone ins Wasser.
Selbst die jüngsten Teilnehmer fanden rasch heraus, wie man sich dort zu verhalten hatte und trugen, dem Beispiel der größeren Hunde und den eigenen Anlagen folgend, ihren Führern bald wie selbstverständlich die zuvor in das Wasser geworfenen, kleinen Apportel spielerisch zu.

Nachdem auch das unvermeidliche Gruppenfoto im Kasten war, verlegte die Korona zur Fortsetzung der Arbeit ins Feld.

      
Hier hatte Dr. Gerd Cappell bereits Stunden zuvor auf einer gemähten Wiese kurze Schweißfährten für die Teilnehmer gelegt. "Kurz und vor Allem übersichtlich sollen die ersten Fährten sein, wenn wir die Kleinen zu aufmerksamen Spurarbeitern machen wollen", erklärte Gerd den jungen Hundeführern, die eigentlich erwartet hatten, dass Schweißarbeit natürlich im Wald stattfinden würde.
Unter Beobachtung der Korona und auf Schritt und Tritt gefolgt und unterstützt von Dr. Cappell, hatte jeder nun Gelegenheit, seinen Welpen oder Junghund vom "Anschuss" bis zum Ziel auf der Spur zu arbeiten.
Auch hier konnte wieder beobachtet werden, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kleinen an die Arbeit gingen. Vor Allem die Führer lernten im zweiten Teil des Abends, wie sie die oftmals stürmisch voran drängen- den Jünglinge mit viel Geduld und Übung zu schließlich sicheren Spurarbeitern ausbilden können. Denn, wie immer, muss nun das hier Erlernte von den Führern im heimatlichen Revier geübt und gefestigt werden.
      
Wir danken Susi und Gerd für die umfassende Vorbereitung und die interessante Gestaltung des Ausbildungs-abends. Besonders aber danken wir Erwin Eichel dafür, dass wir fortan epochal die Welpen und Junghunde aus umserem Kakerbecker Lehrgang in seinem Revier an die "grüne Praxis" heranführen dürfen.

Gruppen, die geübt haben: Gruppe "Sauensiek" war wieder im Revier Ladekop zu Gast.


       

26. Juni 2016 - In nahezu gleicher Besetzung wie im Vorjahr hat sich auch in diesem Jahr wieder unsere "Altersgruppe Sauensiek" um Wilhelm Krönke herum zusammengenfunden.
An diesem schönen Sonntagmorgen traf man sich im Revier Ladekop, um dort, unter ortskundiger Führung von Pächter Uwe Dlugosch, mit den Hunden einen erlebnisreichen Vormittag zu verbringen.
Insgesamt waren heute vier Hunde am Start, deren Ausbildungsstand, abhängig vom Lebensalter,
recht unterschiedlich ausgeprägt war. 

Mit großer Passion widmete man sich zunächst der Wasserarbeit, zu der sich nahezu optimale Möglichkeiten an einem Regenrückhaltebecken boten. Jahreszeitlich bedingt diente eine Entennachbildung als Apportel, das aber von allen Teilnehmern mit großer Arbeitsfreude gesucht und ge- bracht wurde.
Anschließend wurden mit großem Eifer Haarwildschleppen gelegt und zwischen den Obstbämen  ausgearbeitet. Das ist ja schon fast wie bei einer Waldarbeit, bemerkte einer der Teilnehmer. 

         
Viel zu schnell verging dieser erlebnisreiche Übungsvormittag für Führer und Hund.
Zur verdienten Pause traf man sich schließlich im Schatten der Apfelbäume wieder. Hier ließ man den Vor- mittag noch einmal Revue passieren. Während sich die Hunde von der Arbeit erholten, planten ihre Führer, mit einem dampfenden Becher Kaffee und einem frischen Stück Butterkuchen in der Hand, schon die nächsten Aktivitäten dieser tollen Gruppe.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Gastgebern für die uns wieder einmal gewährte Freizügigkeit in diesem schönen, Altländer Revier.

       

Eilendorf: Schweißarbeit ist Fleißarbeit - Hundeführerlehrgang "A" lernt und schwitzt ... 


       

 Eilendorf, 17. Juni 2016 - Denkt man an unseren Hundeführerlehrgang in Eilendorf, so fällt einem in Vorbereitung auf die Herbstprüfungen als Thema sofort der Gehorsam, das Apportieren, die Schleppen- und die Wasserarbeit ein. Aber das alles zusammen ergibt noch nicht den brauchbaren Jagdhund. Wer diesen will, muss sich ergänzend zur HZP noch der Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP (BrP) unterziehen. Denn erst die erfolgreiche Arbeit auf der Übernachtfährte macht den brauchbaren Jagdhund im Sinne des Gesetzgebers aus.  

Dr. Gerd Cappell legt daher an jedem Donnerstagabend im Eilendorfer- Forst die Schweißfährten für die bereits in der Vorwoche festgelegten Gespanne, allgemeine Gebrauchshunde oder Spezialisten.
Am Freitagabend trifft man sich am vereinbarten Ort. Dort werden dann mit unendlicher Geduld Hund und Führer von "unserem Doktor" mit den Geheimnissen der Schweißarbeit vertraut gemacht. Danach muss im eigenen Revier weiter geübt werden. Wir danken Dr. Gerd Cappell für seine aufwendigen Vorbereitungen und für seine Mühe und Geduld!

       

Hochbetrieb bei SL-Hundetraining in Kakerbeck: Welpenschule "A" geht baden ...


           

Abwarten fällt manchmal schwer!

  DL-Mini v. Lönsstein  

Kopov-Bracke

 

Leinenführigkeit will gelernt sein

Anlässlich eines Besuchs bei unserem Kooperationspartner in Kakerbeck stellte sich am Mittwoch, dem 01. Juni 2016, ab 17:30 Uhr ein Teil unserer Welpenschule "A" vor. Insgesamt waren an diesem herrlichen Nachmittag vier Terrier, eine Kopov-Bracke, ein Wachtelhund, ein Kleiner Münsterländer, zwei Deutsch-Kurzhaar und ein Deutsch-Langhaar mit von der Partie. Acht der angetretenen Azubis befanden sich im Alter zwischen 9 Wochen und 8 Monaten, zwei Hunde waren schon etwas älter.
Nach allgemeinen Übungen des Grundgehorsams ging es mit der Dressur-angel, Dummy und den Hunden, die sich zwecks besserem Einwirken durch den Führer noch an der langen Leine befanden, an den Ausbildungsteich auf Susi's Trainingsgelände. Animiert durch den geschickten Einsatz der Dressurangel nahmen die Hunde, selbst der erst neun Wochen alte Deutsch-Langhaar-Welpe, ohne Zögern das 

Übungsgewässer an, welches in Folge seiner Gestaltung geradezu ideal für die Eingewöhnung von Welpen an das nasse Element angelegt worden war. Hund und Führer befanden sich bei dieser Arbeit unter den wachsamen Augen von Susi allein am Ausbildungsort, während sich die noch nicht zum Wasserdienst eingesetzten Kandidaten bis zu ihrem Abruf in der Nähe mit anderen Aufgaben beschäftigen konnten.
An diesem herrlichen Sonnentag hatten alle Beteiligten sichtbar Freude an der Arbeit im nassen Element. Und: Nach dieser Vorbereitung kann nun in den Folgewochen mit gutem Gewissen ein erster Besuch an einem Naturteich in der Gemarkung von Kakerbeck geplant werden.
Nach diesem anstrengenden Ausbildungsabschnitt durften die Kleinen wieder tüchtig miteinander umhertollen und ihre Rangordnung im "Rudel" einüben. Was für ein toller Abend in Kakerbeck!

      
Unsere Terrier-Gruppe kann sich auch im Wasser sehen lassen!
      
Und na klar haben auch die "Großen" keine Angst mehr vor dem nassen Element.

Insgesamt nehmen derzeit an unterschiedlichen Wochentagen und in verschiedenen, dem persönlichen Erwartungs- und Leistungsbild der Führer angepassten Gruppen rund dreißig Hundeführer unseres Vereins mit ihren Hunden an der Ausbildung von Susanne Lorenz und Dr. Gerd Cappell bei SL-Hundetraining teil.
Mehr darüber erfahren Sie auf unserer Seite "Lehrgänge"