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Aktuelles. 


Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde: Fünf Kandidaten stellten sich der Prüfung auf einer 1.000 Mtr Übernachtfährt bei der Jägerschaft Stade e.V. 


Wie schon in den Vorjahren hatte die Jägerschaft Stade e.V. als Veranstalter auch in diesem Jahr wieder eine Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde (BrP NSH) ausgeschrieben.
Die Jägerschaft Stade e.V. wurde dabei organisatorisch durch den JGV Stade e.V. unterstützt.
Insgesamt fünf Gespanne hatten sich zur Durchführung der Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde am Sonntag, dem  14. Oktober 2018, bei der Jägerschaft Stade angemeldet.
In Folge der hohen Nennungszahl mussten in diesem Jahr wieder zwei Gruppen aufgestellt werden.
Fünf Prüfungsfährten und eine Ersatzfährten, jede mindestens 1.000 Metern lang, waren bereits am Vorabend von Prüfungsleiter Dr. Gerd Cappell und seinem Team erstmals für Prüfungen dieser Art im Forstort Harselah (NdsFA Harsefeld) und im angrenzenden Privatforst Wiegersen gelegt worden.
Über Nacht war es wärmer geworden und als sich die Korona am Prüfungsmorgen gegen 08:30 Uhr auf dem Pfingstmarktplatz in Neukloster versammelte, war bereits ein stimmungsvoller Herbsttag angebrochen.
Mit launigen Worten begrüßte Prüfungsleiter Dr. Gerd Cappell die versammelten Teilnehmer und richtete ihnen die Grüße und guten Wünsche des Vorsitzenden der Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel und des Ehrenvorsitzenden des JGV Stade, Herrn Jochen Stechmann, aus.

Nach seiner abschließenden Einweisung der Führer und Verbandsrichter in die Bestimmungen der Prüfungs-ordnung und der Identitätsprüfung der Hunde wünschte Dr. Cappell allen Teilnehmern viel Suchenglück und entließ die Gruppen pünktlich um 09:00 Uhr in die etwa zehn Kilometer entfernten Prüfungsreviere.
Die fünf Kandidaten, ein HS-Rüde (Ralf Schmidt), ein Brandelbrackenrüde (Arne Kesselbohm), eine Polnische Bracke (Sebastian Plewa), ein Beagle-Hündin (Dieter Plum) und eine Rauhaarteckel-Dame (Ralf Lüdemann), erwarteten indes geduldig ihren Einsatz.
Wer jemals einen Jagdhund für eine Gebrauchsprüfung auf der 400 Mtr langen Schweißfährte eingearbeitet und geführt hat, mag ermessen können, welche Ansprüche auf einer 1.000 Mtr langen Übernachtfährte an den  Führer und an seinen Hund gerichtet werden.
So war es wieder einmal ein Erlebnis, den Gespannen bei der Arbeit zuzusehen. Gegen 13:00 Uhr war auch das letzte Team geprüft worden.
Diese hochgradig anspruchsvolle Prüfung hatte den Gespannen allein auf der Schweißfährte über eine Zeit-spanne von durchschnittlich rund 60 Minuten neben hohem körperlichem Einsatz volle Konzentration abverlangt. Umso erfreulicher war es, dass in diesem Jahr drei von fünf angetretenen Gespannen den an sie gerichteten Anforderungen gerecht werden konnten.

Beim anschließenden Zusammentreffen im Suchenlokal dankte Dr. Cappell den Prüfungsteilnehmern, allen voran den Hundeführern und Verbandsrichtern, für ihr diszipliniertes Verhalten und ließ danach den Prüfungstag noch einmal Revue passieren.
Als Verantwortlicher für diese Prüfung dankte alsdann Gerd Bohmbach in seiner Eigenschaft als Hundeobmann der Jägerschaft Stade sowohl dem Leiter des Nds. Forstamtes Harsefeld, Herrn Arne Riedel, als auch dem gegenwärtig als Revierbeamter im Revier Rüstje einge-setztem Herrn Heiko Klattenberg, für deren freund-licherweise erteilte Erlaubnis, im "Harselah" die Schweiß-arbeit als Übernachtfährte und Schwerpunkt dieser Prüfung vorbereiten und durchführen zu dürfen.
Bohmbach dankte gleichsam den Revierinhabern des EJB Wiegersen und des GJB Apensen für die ebenfalls erteilte Erlaubnis, die übrigen Anteile der Brauchbarkeitsprüfung an den dafür von den beiden Vereinen ge-nutzten Örtlichkeiten prüfen zu können.
A
bschließend dankte Bohmbach all denjenigen, die darüber hinaus durch ihr Zutun am Gelingen dieses Prüfungs-tages beigetragen hatten und händigte im Anschluss den darauf geduldig wartenden Hundeführern die lang ersehnten Brauchbarkeitsbescheinigungen für Nachsuchenhunde aus.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse" .

Hundeführer, Verbandsrichter und Gäste anlässlich der "Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde" der Jägerschaft Stade e.V.
am 14. Oktober 2018 im Forstort "Harselah"
 


Aufgepasst: LJN schützt Mitglieder mit Jagdhunde-Unfallversicherung


Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 sind Unfälle von brauchbaren Jagdhunden aller Mitglieder der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) auf Drück- und Treibjagden durch den neuen Rahmenvertrag zwischen LJN u. VGH versichert.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf nach landesrechtlichen Bestimmungen jagdlich brauchbare Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.
Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in Niedersachsen sowie in angrenzenden Bundesländern.
Leistungen aus der Versicherung gibt es bei Tod, Nottötung und Verletzung des Hundes infolge eines Unfalles während einer Gesellschaftsjagd, z.B. wenn der Hund angefahren oder von einer Sau geschlagen wird.
Die Leistungen sind gedeckelt:
Die vereinbarte Versicherungssumme beträgt 4.000 EUR (Tod 2.000 EUR) für jeden geprüften Hund und Schadensfall. Für jeden Schadensfall gilt eine Selbstbeteiligung von 150 EUR.
Für Jagdhunde während der Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme.
Der Versicherungsschutz erlischt bei in jagdlicher Abrichtung befindlichen Jagdhunden spätestens zum Ende des dritten Lebensjahres.
Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten.
Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Jagdabgabemitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML).

Weitere Leistungsoptionen können bei Bedarf ergänzend - dann aber gegen Zuzahlung - vereinbart werden.
Mehr zu diesem Thema - und den Leistungsantrag - finden Sie auf der Homepage der LJN.


Suchensieger HZP (1+2) 2018: Unser Wanderpokal geht für ein Jahr in den LK CUX


Bützfleth, 29.September 2018 - Wieder einmal haben wir zwei tolle Herbstzuchtprüfungen unter allerbesten Prüfungs-bedingungen in den niederwildreichen Revieren Kehdingens und auf der Stader Geest erleben dürfen.
Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 25 Hunde und deren Führer der Bewertung durch die erfahrene Verbandsrichter-schaft (JGHV) gestellt, die mehrheitlich gute bis sehr gute Leistungen im Feld und am Wasser attestieren konnte.
Leider erfüllten insgesamt drei Hunde - von ihnen allein zwei am Wasser  -  die an sie gerichteten Erwartungen nicht.
Suchensieger unserer Herbstzuchtprüfungen (1+2) wurde Frank Penner (Wurster Nordseeküste) mit seiner Deutsch-Drahthaarhündin "Herma III von der Dachswiese", der anlässlich unserer HZP (2) im Revier Wischhafen 188 Punkte (spl/ sil) erreichen konnte.
Ihm folgte in der Rangordnung Florian Deters (Stade) , der auf unserer HZP (2) im Revier Wischhafen mit seiner KLM-Hündin "Akia II vom Schaumburger Wald" ebenfalls 188 Punkte erreichen konnte.
Ihnen zur Seite stand Hans-Baltha Schacht, der - ebenfalls hoch erfreut - die Urkunde des Prüfungssiegers unserer HZP (1) von unserem Ehrenvorsitzenden, Herrn Jochen Stechmann, entgegennehmen konnte. (Foto)
Allen erfolgreichen Hundeführern unserer diesjährigen Herbstzuchtprüfungen, den Revierführern und Verbandsrichtern und allen, die an der Gestaltung dieser beiden tollen Prüfungstage beteiligt waren, gilt unsere Anerkennung und unser herzliches "Ho Rüd ho!"

So sehen Sieger aus!
Eingerahmt durch unseren Vorsitzenden und unseren Ehrenvorsitzenden (von links nach rechts)
- Hans-Baltha Schacht, Prüfungssieger unserer HZP (1), der mit seiner DL-Hdn "Amsel vom Märchental" im Revier Assel 184 Pkt erreichen konnte
- Frank Penner, Prüfungssieger unserer HZP (2) und Suchensieger unserer HZP 2018


Aktueller denn je: Hundearbeit im Wolfsgebiet ....


Der Wolf breitet sich in Deutschland weiter aus, ein Zusammen-treffen von Wolf und Jagdhund wird immer wahrscheinlicher.
Unfälle mit verletzten bzw. getöteten Hunden im jagdlichen Einsatz in Wolfsgebieten können in Zukunft nicht mehr ausgeschlossen werden.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Jagdgebrauchshundver-band (JGHV) haben einen Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer herausgegeben.
Das Faltblatt informiert über Vorsichtsmaßnahmen zu Beginn und während einer Jagd sowie bei der Nachsuche im Wolfsgebiet.
Es enthält Tipps zum Verhalten und klärt auf für den Schadensfall nach einem Zusammentreffen mit dem Wolf.
Aktuelles über die Verbreitung des Wolfes in Niedersachsen erfahren Sie auch unter diesem Link.


Tolle Ergebnisse bei unserer Herbstzuchtprüfung/ Prüfung Zusatzfächer zur best. HZP (2)


Zur Durchführung unserer zweiten HZP im Jahr 2018 hatten sich insgesamt dreizehn Hundeführer/-innen angemeldet.
So traf sich am 29.September 2018 wieder einmal eine kopf-starke Korona, bestehend aus den Hauptpersonen, den Hundeführern, den Verbandsrichtern, den unentbehrlichen Revierführern der Reviere Bützfleth (Relaisrevier), Wischhafen, Oederquart II, Oederquart VIII und Engelschof sowie weiteren Gästen im Suchenlokal "von Stemm" in Bützfleth.

Wie immer an solchen Tagen lag zu Beginn eine gewisse Anspannung im Raum, die sich aber bald löste, nachdem den Gruppen Gelegenheit geboten wurde, sich beim gemeinsamen Frühstück zu beschnuppern und kennenzulernen.

Schon bald riefen die Hörner zum Aufbruch und aufgeteilt in vier Gruppen verließen gut gelaunt und hoffnungsvoll wenig später alle Prüfungsteilnehmer das Suchenlokal.

In den ausgedehnten, haar- und federwildreichen Revieren Kehdingens und am Wasser auf Gut Daudieck wurden die Gruppen von stimmungsvollem Herbstwetter begrüßt. Wenn auch den ganzen Tag über die Sonne nur selten durch die Wolkendecke brechen konnte, so war es doch weitgehendst trocken und somit ein für die empfindlichen Hundenasen durchaus akzeptables Prüfungswetter. Dazu wehte ein leichter Wind über den gut angefeuchteten, vielfach schon abgeernteten Schlägen.

Am späten Nachmittag trafen sich die Gruppen im Suchenlokal wieder. Alle Anwesenden hatten ihr Bestes gegeben und so konnte Prüfungsleiter Jochen Stechmann schließlich allen angetretenen Hundeführern das Zeugnis zur bestandenen Herbstzuchtprüfung überreichen.

Prüfungssieger unser HZP (2)
im Jahr 2018 wurde Frank Penner (Foto), der mit seiner Deutsch-Drahthaar-Hündin "Herma III von der Dachswiese" im Revier Wischhafen und am Wasser auf Gut Daudieck 188 Punkte erreichen konnte.

Wir gratulieren dem Prüfungssieger und allen übrigen erfolgreichen Gespannen unserer zweiten HZP mit einem kräftigen Horrido!

Auch bei der Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP (BrP) am 30. September 2018 konnten alle am Prüfungs- tage angetretenen Kandidaten erfolgreich abschließen.

Dr. Martin Wenzel, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, war während der gesamten Prüfung als Zuschauer zugegen und zeigte sich von den geprüften Leistungen beeindruckt. Er überreichte den erfolgreichen Hundeführern schließlich im Suchenlokal die Zertifikate und gratulierte ihnen zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung.

Dr. Wenzel hob in seiner anschließenden Ansprache die Notwendigkeit des Jagdhundeprüfungswesens hervor.

Er dankte den Revierinhabern, den Revierführern und Verbandsrichtern unserer diesjährigen Herbstzucht-prüfungen und Prüfungen der Zusatzfächer zur HZP für ihre Hilfe und ihr freundliches Entgegenkommen und forderte zugleich dazu auf, auch in Zukunft die Arbeit mit dem Jagdgebrauchshund als Führer, Revierinhaber oder Verbandsrichter nach besten Kräften zu fördern und zu unterstützen.

Mehr über diese Prüfungen erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".

Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP am 30. September 2018 im Forstort Harselah
Mit der Überprüfung der Zusatzfächer zur bestanden HZP (ZusF)
- und hier insbesondere mit dem erfolgreichen Abschluss der Schweißarbeit als Übernachtfährte -
erlangen HZP-Absolventen erst die jagdliche Brauchbarkeit im Sinne des NJagdG


Schweißarbeit: Wann soll man einen Spezialisten zur Nachsuche bitten ?


Spätestens zu Beginn der Drückjagdzeit sollte man sich als Jagdleiter und/ oder als aktiver Führer eines vielseitigen, geprüften Jagdge-brauchshundes mit der Frage beschäftigt haben, ob man möglicher-weise anfallende Nachsuchen mit dem zur Verfügung stehenden Hund übernehmen kann oder ob und unter welchen Umständen es zweckmäßiger ist, diese Aufgabe dem Führer eines Spezialisten zu überlassen.
Der JGHV hat sich dieser Frage angenommen und ein diesbezügliches Interview auf seiner Homepage veröffentlicht.
Die aktuelle Liste der in Niedersachsen für die Schweißarbeit anerkannten Spezialisten finden Sie auf unserer Seite "Schweißhundführer". Unsere Empfehlung: Suchen Sie sich gleich einmal die Namen und Telefonnummern dieser Spezialisten in ihrer Nähe heraus und notieren Sie sich deren Erreichbarkeit an zuverlässiger Stelle. Dann sind Sie immer für den Notfall gerüstet..
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Erste Herbstzuchtprüfung und Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP durchgeführt.


Am frühen Morgen des 15. September 2018 traf sich eine kopfstarke Korona zur Durchführung unserer ersten HZP im Suchenlokal "von Stemm" in Stade - Bützfleth.
Bei gutem Prüfungswetter konnten wir die Fächer der Feldarbeit in den niederwildreichen Revieren um die Ortschaften Assel, Drochtersen, Dornbusch und Oederquart III prüfen.
Das Revier Bützfleth stand uns dankenswerter Weise wieder als Relaisrevier zur Verfügung.
Die Wasserarbeit wurde traditionell auf den deckungsreichen Teichen des Gut Daudieck nahe Horneburg vorgestellt.
Am Abend des ersten Prüfungstages konnten acht der zwölf geprüften Hundeführer tief durchatmen. Sie hatten zusammen mit ihren Hunden die HZP erfolgreich abgelegt.

Prüfungssieger mit 184 Punkten wurde Hans-Baltha Schacht aus Hollern - Twielenfleth (Bild).
Er konnte als zugleich lebensältester Führer des Tages  die Richtergruppe im Revier Assel mit seiner Deutsch-Langhaar-Hündin "Amsel vom Märchental" in hohem Maße positiv überzeugen.

Am 16. September stellten sich die erfolgreichen HZP-Prüflinge des Vortages der ergänzenden Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP, die im Fortsort Harselah und in Anlehnung an das Revier Apensen durchgeführt wurde.
Am Ende dieses Vormittags konnte Gerd Bohmbach in seiner Eigenschaft als Hundeobmann der Jägerschaft Stade, acht Prüfungsteilnehmern die jagdliche Brauchbarkeit ihrer Hunde bescheinigen. Er wünschten ihnen alles Gute für die nun beginnende Jagdsaison, versäumte aber nicht darauf hinzuweisen, dass es auch nach einer bestandenen HZP/ Brauchbarkeitsprüfung für die Mehrzahl der geprüften Junghunde noch ein weiter Weg bis zum verlässlichen Vollgebrauchshund sei. 

Anschließend ließ Bohmbach noch einmal beide Prüfungstage Revue passieren.
Er dankte allen, die durch ihr Zutun am Gelingen dieser harmonischen Prüfungstage beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt den Beständern der Prüfungsreviere. Und was wären wir ohne die erfahrenen Revierführer geworden, die unsere Gruppen immer wieder routiniert an das so prüfungsentscheidende Niederwild herangeführt hatten! Last but not least dankte Bohmbach den Verbandsrichtern für ihre sachkundige Prüfung und für die faire Beurteilung der Kandidaten auf unserer ersten Herbstprüfung und der ersten Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP der Jägerschaft Stade in diesem Jahr.
Lesen Sie weitere Details über dieser Prüfung auf unserer Seite "
Prüfungsergebnisse".

 Erfolgreiche Teilnehmer an der Überprüfung der Zusatzfächer zur bestandenen HZP (BrP) am 16. September 2018


Den Blick in die Zukunft gerichtet: Unsere Jahrestermine 2019 wurden festgelegt.


Die Kleine-Münsterländer-Hündin "Emmi vom Ginsterhof", engagierte Teilnehmerin an unseren Hundeführerlehrgängen in den Jahren 2016 bis 2018, hat - wie schon so oft - die Nase vorn!
Jetzt kann auch sie mit ihrer Familie die Termine im Jahr 2019 zuver-lässig planen, denn der Jagdgebrauchshundverein Stade hat anlässlich seiner letzten Vorstandssitzung am 21. August 2018 gemeinsam mit dem Hundeobmann der Jägerschaft Stade die Lehrgangs- und Prüfungsplanung für das Jahr 2019 abgestimmt und festgelegt.
Also: Nix wie ran!
Gibt es einen Einweisungsabend für Hundeführeranfänger? Wann kann ich im nächsten Jahr mit meinem Welpen eine Welpenschulen besuchen, wann und wo finden die allgemeinen Hundeführerlehrgänge statt, wann kann ich wo meinen Junghund zur Jugendsuche (VJP) anmelden oder meinen erfahrenen Jagdgebrauchshund auf einer Verbandsgebrauchs-prüfung (VGP), einer Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) oder auf einer Brauchbarkeitsprüfung (BrP) vorstellen? Alles kein Problem:
Unsere Jahrestermine und den neuen Ferienkalender 2019 finden Sie auf unserer Seite Termine. Nun können "Emmi" und ihre Familie in aller Ruhe mit ihrer persönlichen Jahresterminplanung 2019
beginnen!


Sommerfest des Hundeführerlehrgangs "A" in Heimbruch


      
Am 24. August 2018  fand das alljährliche Sommerfest des Hundeführerlehrgangs "A" an den Heimbrucher Fischteichen statt. Beim Aufbau des Festplatzes haben viele mit angefasst. So war das Teichgelände für diesen schönen Abend wieder  wunderbar  hergerichtet  worden.  Einige Teilnehmer  hatten  wohlschmeckende
      
Salate und andere Beilagen zubereitet  und  mitgebracht.  Gerd Bohmbach, erster Vorsitzender des JGV Stade und Leiter des Hundeführerlehrgangs "A", begrüßte unter den rund 40 Teilnehmern insbesondere unseren Ehrenvorsitzenden  Jochen  Stechmann, dessen  Gattin  Margrit  sowie  Angehörige  der  Kursteilnehmer  und 
      
weitere Gäste. Zwischen dem Aufbau des Festplatzes und dem Beginn des gemeinsamen Abendessens gab ausreichend Zeit zum Erzählen und die kleinsten unter den Gästen halfen fleißig mit oder nutzten die Möglichkeit, das idyllische Teichgelände in aller Gründlichkeit zu erkunden.
      
Rolf Thiemann war mit seinem "Partymobil" angereist und sorgte gemeinsam mit Gerd Bohmbach am Grill für das Wohl der Gäste.
      

Aufgelockert wurde der Abend wieder einmal durch Gesellschaftsspiele. Die Resonanz war groß, zumal beim Luftgewehrschießen Preise zu gewinnen waren. Der Abend verging bei guter Stimmung viel zu schnell, für viele war bei Einbruch der Dunkelheit noch lange nicht Schluss.

       

Zu Besuch bei unserem Hundeführerlehrgang "B" in Kranenburg


      
Kranenburg - 18. August 2018 - Nach einem guten Kaffee im Hause Wedemeier ging es dieses Mal zur Vorbereitung der VGP hinaus in das schöne Kranenburger Revier. Auch hier haben die herbstlichen Erntearbeiten eingesetzt, sodass die Feldsuche heute erstmals auf einem Stoppelfeld vorgestellt werden konnte. Unter Ausnutzung des Windes zeigten hier die Hunde, was in ihnen steckt und was sie gelernt haben. Es dauerte nicht lange, bis der erste Hase gefunden wurde und der gerade arbeitende Hund eine tolle Spurarbeit zeigen konnte.
      
Nach Abschluss und Bewertung der im Feld gezeigten Leistungen demonstrierte Wedemeier den Lehrgangsteil-nehmern, worauf es beim Legen einer Schweißfährte ankommt und wie man seinen Hund bereits am Anschuss auf die bevorstehende Arbeit einstellt. Danach demonstrierte Reiner, wie der Hund zur Fährte gesetzt wird und sich dann, wiederum unter Berücksichtigung des Windes, hier und da bögelnd, in mäßiger Geschwindigkeit, von Verweiserpunkt zu Verweiserpunkt, "dem Stück" nähert. Am Ziel angekommen ist dann die Freude beiderseits groß. Abschließend wurden Besonderheiten, wie etwa die Einarbeitung des Bringselverweisers oder des lauten Verweisers angesprochen und hinsichtlich der Vor- und Nachteile beleuchtet.
      
Das "Bringen von Fuchs über Hindernis" muss ein VGP/ VPS-Kandidat natürlich auch beherrschen. Dazu ist es erforderlich, dass der Hund seine Ausbildung im Schwerapport abgeschlossen hat und mit dem Apportieren des Fuchses im ebenen Gelände vertraut gemacht wurde.
Wedemeier erklärte den Teilnehmern am Beispiel, wie man nach und nach das Gewicht der über das Hindernis zu tragende Beute steigert. Unter Berücksichtigung dieser Hinweise wird es dem Kandidaten kaum Schwierigkeiten bereiten, den "dicken Altfuchs" über die Planken zu tragen.
      
Die Federwildschleppe im Feld stellte für die teilnehmenden Kandidaten keine besondere Herausforderung dar. Kommt der Hund allerdings ohne Beute zum Führer zurück, gilt es, ihn energisch zurückzuweisen, damit er seine Arbeit unverzüglich erneut aufnimmt. Trägt er danach seinem Führer die gefundene Ente freudig zu und gibt sie ordnungsgemäß aus, darf man mit dem Lob nicht sparsam sein.
Bei der abschließenden Beurteilung der gearbeiteten Federwildschleppen ging Wedemeier besonders auf die diesbezüglichen Änderungen der seit dem 01.01.2018 geltenden neuen Prüfungsordnungen (VZPO/ VGPO/ VPSO) des Jagdgebrauchshundverbandes ein.
      
Zum Abschluss dieses fordernden Übungsvormittags ging es an's Wasser. Das "schicken" des Hundes über das Gewässer zum anderen Ufer stellte sich als eine schwierige Aufgabe heraus. Aber auch hier zeigte sich, dass eben nur das Üben den Meister macht.
Wir danken "unserem Reiner" für diesen tollen Vormittag, den wir gemeinsam in seinem schönen Kranenburger Revier verbringen durften. Mit vielen guten Ratschlägen im Gepäck geht's nun in das heimatliche Revier zurück. Am nächsten Samstag wird sich herausstellen, wer seine "Hausaufgaben" zuverlässig gemacht hat.

Kakerbeck: Unsere Welpenschule "A" übt fleißig und macht Fortschritte


      
Kakerbeck, 15. August 2018 - Pünktlich um 17:00 Uhr versammelten sich die Hundeführer-/ innen des ersten Nachmittagskurses auf dem Übungsgelände von SL-Hundetraining.
Heute waren ein Deutsch-Langhaar, ein Kleiner Münsterländer, ein zierlicher Labrador-Retriever und eine gelehrige Golden-Retriever-Mischlings-Dame, zugleich einzige Nichtjägerin in der Gruppe, mit von der Partie.

Nachdem die Vierbeiner Gelegenheit hatten, sich ein wenig von der Anreise zu erholen und die Zweibeiner die Zeit nutzten, um ihre Erfahrungen aus der zurückliegenden Woche auszutauschen, stellte Susi die Aufgaben des Abends vor, die im Übrigen von allen zuvor als "Hausaufgabe" daheim geübt worden waren.
So überraschte es nicht, dass sich die kleine Gruppe bereits routiniert im Übungsgelände bewegte. Als erste Aufgabe wurde das angeleinte Folgen bei Fuß, das Hinsetzen und das Ablegen auf Kommando vorgestellt.

      
Die Übung erfolgte schließlich in verschiedenen Gangarten, was eine große Konzentration von Hund und Führer erforderlich machte. Der anschließend auch zur Auflockerung geübte "Abruf" machte allen Teilnehmern weitaus mehr Freude und ließ schnell die vorher vorgestellten, anstrengenden Gehorsamsübungen vergessen.
Abschließend bekamen die Hunde Gelegenheit, sich ausgiebig auszutoben oder sich im Wasser des zu dem Übungsgelände gehörenden Teiches zu erfrischen.

Zu schnell verging dieser Übungsabend. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto, zu dem sich die jungen Hunde schon ganz manierlich aufstellen ließen, ging's dann mit neuen Hausaufgaben im Gepäck wieder zurück in die heimischen Gefilde. Mal sehen, wie weit wir am nächsten Mittwoch gekommen sind ...

      
Kaum hatten sich die ersten Lehrgangsteilnehmer verabschiedet, erschienen auch schon die nächsten Hunde-führer-/ innen vor Susis Gartenhaus. Die Hunde in dieser Gruppe - zwei Teckeldamen, ein Deutsch-Drahthaar und ein Deutsch-Langhaar - sind deutlich jünger und erst seit wenigen Wochen mit dabei.

Mit großer Aufmerksamkeit bewindeten die Kleinen eine eigens für sie auf dem Rasen ausgelegte Taube. Danach ging es aus dem grünen Übungs-gelände, in dem es natürlich für jede Hundenase Interessantes zu erkunden und Ablenkung in Hülle und Fülle gab, in die eher neutrale Ausbildungshalle.
Denn nun galt es, sich als Hundeführer-/ in mit den Grundsätzen der Aus-bildung ihrer Zöglinge zu beschäftigen.
Zur Überraschung aller erklärte Susi zunächst einmal den Hundeführern die Motorik und die Begrifflichkeiten, mit deren Hilfe ihre Zöglinge am Zweckmäßigsten in den Grundgehorsam zu bringen wären. Wenn das auch noch in der Theorie belächelt wurde, so stellten Frauchen und Herrchen recht bald fest, dass zunächst einmal sie selbst sich auf die Einhaltung dieser Grundlagen einstellen mussten, bevor sie ihren Hund mit dazu nehmen durften.

      
Nachdem auch diese Hürde genommen worden war, konnten die ersten Übungsschritte zum sicheren "bei Fuß" unter zur Hilfenahme der Hauswand zusammen mit den jungen Hunden gewagt werden.
Und siehe da: Wer vorher aufgepasst hatte, war überrascht, wie schnell sich der Hund auf seine neue Aufgabe einstellen konnte. Schließlich war selbst Susi mit den ersten Fortschritten ihrer Lehrlinge zufrieden.
Das Thema für die "Hausaufgabe" stand damit fest ...

Im Anschluss an diese "Formalausbildungsstunde" konnten sich die Lehrgangshunde auf Susis allseits gesichertem Teichgrundstück nach Herzenslust austoben.
Zum ersten Lehrgangsfoto stellte sich auch diese Gruppe schließlich schon ganz gehorsam dem Fotografen vor.


Impfempfehlungen für Jagdhunde


Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu recht kontroversen Diskussionen über Sinn und Unsinn von Impfungen für Menschen und Haustiere gekommen ist und Manche sich zu regelrechten Impfgegnern entwickelt haben, hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte (BPT) zusammen mit der Deutschen veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) Impfempfehlungen herausgegeben.
Auf Grundlage dieser Empfehlungen hat der Tierarzt Dr.
Dittus einen Leitfaden für die Impfung von Jagdhunden erarbeitet und auf seiner Homepage eingestellt.
Verfügt Ihr Jagdhund (noch) über einen ausreichenden, die realen Risiken abdeckenden wirksamen Impfschutz? Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte mit dieser Frage an den Tierarzt Ihres Vertrauens.


Wasserübungstage auf Gut Daudieck: Der Endspurt vor den Herbstprüfungen hat begonnen ...

       

   

   

Horneburg - Gerd Bohmbach und sein Helferteam, bestehend aus Karin, Catrin und Hinrich, haben an beiden Wasserübungstagen am 04.08. und 18.08.2018 ein volles Programm abzusolvieren. Allein die vorbereitenden Arbeiten eines Wasserübungstages sind sehr umfangreich, lebende Enten müssen von dafür zertifizierter Stelle beschafft werden, das Übungs-gelände muss hergerichtet werden, es muss für Kreppband  gesorgt werden und es muss ein Terminplan erstellt werden. 25 Hundeführer haben sich für jeden der beiden Übungstagen angemeldet.

Das bedeutet: Aktion von 06.00 bis 17.30 Uhr für Ausbilder und Helfer, während die Hundeführer für ca. 20 Minuten nach festgelegtem Zeitplan in Aktion treten. Was bisher im Lehrgang auf festem Boden geübt und gefestigt wurde, sollte nun ohne festen Boden unter den Füßen von den Hunden geleistet werden. Dementsprechend groß war die Anspannung bei den Hundeführern; denn jeder weiß: Am Wasser scheiden sich die Geister. Zunächst die Schussfestigkeit: Nimmt der Hund das Wasser an? Wie reagiert der Hund beim Schuss auf das Wasser?

Bringt der Hund die Ente? Wie der Hund das Wasser annimmt, wie die Bringleistung einer toten Ente ist, lässt sich auf Grund der bisherigen Arbeit schon einschätzen. Wie aber verhält sich der Hund an der lebenden Ente? Hier sind viele Varianten möglich, bis hin zur Scheue am Wild. Auf Grund der gezeigten Leistungen konnte Gerd Bohmbach den Hundeführern wieder viele gute Tipps mit auf den Weg geben, um die Arbeit der Hunde zu verbessern. Die HZP finden im September statt, bis dahin kann man durch Üben mit dem Hund noch viel erreichen.

   

   
Unser herzliches Dankeschön gilt Familie Brümmel als Eigentümer und als Jagdausübungsberechtigte, die uns auch in diesem Jahr wieder dieses idyllische Gelände für unsere Hundeausbildung und Prüfung zur Verfügung gestellt hat. 
   

   

Suchenführer aufgepasst: Nachwuchs im DK-Zwinger "Vom Isenseer Kajedeich"


Osten, im August 2018 - Unser Mitglied Jens Horeis hat ihnen bereits im Mai 2018 aus seinem bekannten DK-Zwinger "Vom Isenseer Kajedeich" wieder eine Auswahl gesunder, vielversprechender Welpen angeboten.
Inzwischen warten noch aus den beiden kopfstarken Würfen fünf dieser kleinen Rabauken auf ihren neuen Besitzer.
Interessierte wenden sich bitte an
Jens Horeis
Großes Wegfährels  15
21756 Osten-Altendorf
Tel.: 04776 - 565
mobil:
0162 2378 683


Besuch auf Hahnöfersand: Welpschule "B" übt trotz sengender Hitze unverdrossen


      
1. August 2018 - Zum wiederholten Mal übt unsere Welpenschule "B" in diesem Jahr auf Hahnöfersand.
Hahnöfersand ist eine der Marschinseln in der Unterelbe am niedersächsischen Elbufer in unmittelbarer Nähe zum Alten Land und gehört zur Gemeinde Jork.
Die Halbinsel ist etwa 1.100 Meter lang, bis zu 700 Meter breit und hat eine Fläche von ungefähr 1,6 km². Sie ist in Folge ihrer besonderen Nutzung vollständig eingezäunt, was sie als Ausbildungsort für heranwachsende Jagdgebrauchshundeanwärter besonders attraktiv macht.
      
Trotz Ferienzeit in Niedersachsen hatten sich an diesem sehr warmen Sommerabend insgesamt 12 Hundeführer mit ihren Jagdgebrauchshundeanwärtern am Treffpunkt eingefunden.
Wieder einmal herrscht in unserer Welpenschule "B" eine bunte Rassenvielfalt. Angefangen von einer Dachs- bracke über verschiedene Retrievertypen, mehreren Münsterländern (klein und groß), zwei Ungarischen Vorstehhunden, je einem Deutsch-Drahthaar und einem Weimaraner bis hin zu zwei Schweißhunden reicht in diesem Jahr die Rassenvielfalt. Ein Airedale-Terrier begleitet als "Nichtjäger" den Lehrgang und ist ebenfalls mit großer Passion bei der Sache.
      
Unter Anleitung von Anja Nowak fand sich an diesem Abend eine Gruppe zur Festigung des allgemeinen Gehor-sams zusammen. Unter Einspielung von Ablenkungen zeigten die Youngsters, dass sie inzwischen ihre Lektion gelernt hatten und ließen sich trotz der großen Hitze bereitwillig an der Leine führen, ablegen oder abrufen. Die Arbeit an der Dressurangel brachte nach konzentrierter Vorleistung eine (witterungsbedingt) zwar nur kurze, aber von allen Teilnehmern mit großer Arbeitsfreude angenommene Abwechslung.
      
Eine weiter Gruppe, der sich auch die beiden Bayerischen Gebirgsschweißhunde abgeschlossen hatten, erlernten unter Anweisung von Michael Schomaker Grundsätze der Spurarbeit und konnten anschließend den Gebrauch ihrer Nasen - natürlich noch angeleint - auf einer kurzen Federwildschleppe unter Beweis stellen.
Zum Abschluss des Abends tollte die gesamte Hundemeute ausgelassen auf den weiten, aber inzwischen leider vollständig verdörrten,  Graslandflächen vor den Wirtschaftsgebäuden auf der Halbinsel. Dabei fanden keinerlei Raufereien statt, was für eine gelungene Sozialisierung der (vierbeinigen) Lehrgangsteilnehmer spricht.

Wir danken den Beständern und Grundeigentümern des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Jork-Borstel für ihre Gastfreundschaft und unseren Lehrgangsleitern Michael Schomaker und Anja Nowak für ihre Geduld und für ihre ideenreiche Ausbildungsgestaltung in unserer "Welpenschule B".


Hitzschlag oder Unterzuckerung: Eine oftmals unterschätzte Gefahr für unseren Hund !


Wir Menschen freuen uns im Sommer über täglich länger währende Sonnenstunden und steigende Temperaturen.
Für unsere Hunde sind die Sommermonate jedoch weit weniger angenehm.
Hunde sind stark hitzeempfindlich und reduzieren bereits bei Außentemperaturen von ca. 22 - 25 Grad ihre körperlichen Aktivitäten.
Hohe Umgebungstemperaturen sind für Hunde besonders gefährlich, da sie ihre Körpertemperatur nicht wie wir Menschen durch Schwitzen regulieren können.
Zu Beginn der warmen Jahreszeit informiert der VDH auf seiner Homepage über die Entstehung und die Gefahr des Hitzschlages bei Hunden. Mehr zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Jagdhunde im Einsatz oder auf Prüfungen sind besonders in Gefahr, in eine Belastungs-Unterzuckerung zu geraten. Unterzuckerung ist für den Hund absolut lebensbedrohlich.
Insbesondere un-, oder nicht ausreichend trainierte Hunde sind besonders anfällig, wenn dann noch Fehler bei der Fütterung und dem Warmhalten der Hunde in den Pausen gemacht werden.  Mehr ...
 


Hundeführerlehrgang "A": Unser Hinne lässt die Sau raus ...


       

Eilendorf, 27. Juli 2018 - Ein bisher unübertroffenes Highlite unseres Lehrganges in Eilendorf ist zweifellos die erste Begegnung der jungen Jagdgebrauchshunde mit "Hinnes Pendelsau". Ein Jahr lang hat Hinrich Gründahl die Schwarte des stattlichen Überläufers sorgsam im Eis gehütet. Nun hauchte er dem Keilerchen wieder für einen Nachmittag Witterung und neues Leben ein. Nach kurzer Einweisung vor Ort nähern sich die Hundeführer mit noch angeleintem Hund auf einem genau be-schriebenem Pfad dem Waldrand. Deutlich steht Schwarzwildwitterung in

der Luft. Sauen! Interessiert bewinden die Junghunde den Boden. Auf ein Zeichen werden sie geschnallt und folgten, je nach Typ bedächtig oder eher raketenhaft, der verlockenden Witterung zum Waldrand.
Da bricht es heraus! Unter Getöse schießt der vermeintliche Überläufer aus der Deckung auf den Junghund zu - und ist im Handumdrehen wieder im Gebüsch verschwunden. Instinktiv reagieren die Junghunde. Und schon wieder schießt es aus der Deckung hervor! Eher Vorsichtige können nun von ihren Führern angerüdet, zu Heftige zurück genommen werden.

Insgesamt ist diese Übung eine tolle Möglichkeit, sich selbst mit seinem Hund auf Begegnungen mit Schwarzwild vorzubereiten.
Wer diese Erfahrung weiter vertiefen möchte, sollte nun als nächsten Schritt den Besuch in einem Schwarzwildgatter, z.B. in dem des LJV Schleswig-Holstein in der Segeberger Heide, planen.
Unserem "Hinne" sagen wir herzlichen Dank für seine intensiven Vor- bereitungen, seine schweißtreibende Arbeit "im Maschinenraum" und für die erlebnisreiche Gestaltung dieses interessanten Lehrgangsabends.

       

Suchenführer 2018: Erwerb des Armbruster Haltabzeichens ist ohne Zusatzkosten möglich


Das Armbruster - Haltabzeichen (AH) ist ein Leistungszeichen des Jagd- gebrauchshundverbandes (JGHV), welches ausschließlich anlässlich von Zucht- oder Gebrauchsprüfungen geprüft und erworben werden kann.
Die Vergabebestimmungen beinhalten im Wesentlichen, dass ein Hund bei der Suche an jedem von ihm eräugtem Hasen gehorsam sein muss.
Darüber hinaus muss er bei Außersichtkommen des Hasen eine Arbeit auf der Hasenspur zeigen, die mindestens mit dem Prädikat "gut" bewertet werden kann.
Weitere Details sollten Sie den diesbezüglichen Bestimmungen zum Erwerb des AH entnehmen, die Sie z.B. im Anhang zur Verbandszuchtprüfungsordnung (VZPO) des JGHV nachlesen können.

Jan Knoop, Vorsitzender der Jagdkynologischen Vereinigung Nieder-sachsen, hat im "Jagdgebrauchshund" Nr. 5-2015, Seite 4-5, eindrucks-voll die Entwicklung sowie den Sinn und Zweck des AH beschrieben. Darüber hinaus gibt er in seinem Artikel viele wertvolle Tipps für die Einarbeitung und Ausbildung unseres jungen Jagdhundes.
Mit der Einarbeitung nach den Bedingungen des AH schulen Sie ihren Hund unter besonders aufwendigen Voraussetzungen im Gehorsam. 

Nach Abschluss dieser Ausbildung werden Sie über einen Hund verfügen, dem Sie in hohem Maße vertrauen und den Sie auch in extremen Situationen weitestgehend sicher beherrschen können.

In unserer eng besiedelten und von den unterschiedlichsten Reizen ge-prägten Umgebung ist für viele Hundeführer
der verlässliche Gehorsam ihres Hundes zu seinem eigenen Schutz und zur Vermeidung von Unglücks-fällen unverzichtbar geworden.
Gerne werden Ihnen die Ausbilder auf unseren Lehrgängen bei der Vorbereitung Ihres Hundes nach den Bestimmungen zum Erwerb des AH behilflich sein.
Ergänzend zu den von Ihrem JGV Stade ausgeschriebenen Verbandsprüfungen (VJP/HZP/VGP/VPS) haben Sie als Suchenführer die Möglichkeit, auch die Bedingungen des Armbruster Haltabzeichens - ohne zusätzliche Kosten - zu erfüllen. Also: Nix wie ran!


Hundeführerlehrgang "A" übt und schwitzt ...


Eilendorf, 29. Juni 2018 - Trotz Ferienzeit und herrlichem Sonnenschein:
Auf unserem Hundeführerlehrgang "A" in Eilendorf und umzu wird an jedem Freitag ab 18:00 Uhr ein umfang-reiches Programm angeboten und unverdrossen weitergeübt.

       

Am diesem letzten Freitag im Juni hatten sich rund zwanzig Hundeführer mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern unterschiedlicher Rassen am Sammelpunkt an der alten Kieskuhle in Eilendorf eingefunden.
Schnell hatte Lehrgangsleiter Gerd Bohmbach das Programm des Abends erklärt.

Danach verlegte die versammelte Mannschaft, getrennt nach Ausbildungsgruppen und unter Leitung der ihnen bekannten Gruppenführer, an die ihnen zuvor zugedachten Ausbildungsorte.

Grundgehorsam, Sozialverhalten, Schleppenarbeit und Apport waren Themen der beiden HZP-Änwärtergruppen, zu denen sich an diesem Abend auch Hundeführer mit VGP/ VPS-Ziel gesellt hatten, während Gerd Bohmbach selbst mit den Anwärtern für die Brauchbarkeitsprüfung (BrP) an den Heimbrucher Teichen am Wasser übte. Und natürlich war auch Dr. Gerd Cappell mit seinen Spezialisten und Anwärtern für die Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde (BrP NSH) auf den von ihm Tags zuvor gelegten Übernachtfährten im Revierteil Pippensen unterwegs.

Nach gut dreistündiger Arbeit an den Stationen traf man sich an-schließend am Lagerfeuer und zum traditionellen Bratwurstessen an den Heimbrucher Teichen.
In unnachahmlicher Atmosphäre ließ man hier noch einmal den ver-strichenen Ausbildungsabend Revue passieren und trat schließlich gut gelaunt und mit vielen guten Ratschlägen und Vorsätzen beladen, den späten Heimweg an.

      
 

Unser Dank gilt all denjenigen, die uns wieder diese interessanten Ausbildungsstunden ermöglicht haben.
Besonders danken wir den Heimbrucher Jägern und Grundeigentümern dafür, dass sie diesen vielseitigen und hochfrequentierten Lehrgang auch in diesem Jahr wieder in ihrem Revier aufgenommen haben.

       

Bald beginnen die Sommerferien! Wird auch "Hasso" unserer Ferienreise begleiten?


Zu Beginn der Urlaubssaison erinnert die Bundestierärztekammer daran, auch die „Reisepapiere“ des Haustieres auf Vordermann zu bringen.
Schließlich ist ohne gültiges Impfdokument, also den 2004 eingeführten EU-Heimtierpass, eine Einreise in andere europäische Länder nicht mög- lich. Wer seinen Hund mitnehmen will, muss außerdem bedenken, dass das Tier vor der Impfung mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein muss.
„Eine Kennzeichnung mittels Tätowierung wird seit Juli 2011 nicht mehr anerkannt, es sei denn, diese wurde schon vor dem 3. Juli 2011 vorge-nommen und ist eindeutig lesbar “, erklärt dazu Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Neben der stets vorgeschrieben Impfung gegen Tollwut sind in einigen Ländern weitere Besonderheiten zu beachten. So fordern Irland, Großbritannien, Malta, Finnland und Norwegen als sogenanntes EU-Drittland zu- sätzlich eine im Heimtierpass dokumentierte Behandlung gegen Bandwürmer (Echinokokkenbehandlung).
Außerdem sollte stets auf einen wirksamen Zeckenschutz geachtet werden. „Besonders in südlichen Urlaubs-ländern können Zecken gefährliche Krankheiten wie Babesiose, Ehrlichose oder Borreliose übertragen. Auch bergen Reisen in den Süden ein grundsätzlich erhöhtes Risiko für die Infektion mit einzelligen Parasiten wie Giardien, Isosporiden oder Toxoplasmen. 
Vorsicht vor allem bei der Reise in Drittländer: Um Probleme bei der Rückkehr in die EU zu vermeiden, muss in einem zugelassenen Labor vorab ein Bluttest auf Tollwut-Antikörper gemacht werden (z.B. bei Reisen in die Türkei, nach Ägypten, Marokko, Tunesien oder Thailand). Oft gilt Maulkorb- und Leinenpflicht. Welpen dürfen häufig überhaupt nicht einreisen. Zudem werden in einigen Ländern weitere Impfungen (z.B. Türkei) oder ein Gesundheitszeugnis verlangt oder es wird eine kürzere Gültigkeit der Tollwutimpfung (z.B. Russland, USA) anerkannt. Island erteilt Touristen gar keine Einfuhrgenehmigung für Haustiere.
Die Bundestierärztekammer rät darum, sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen für Haustiere zu in- formieren und niemals ohne gründliche vorherige Planung Hunde und Katzen aus Urlaubsländern nach Deutsch- land mitzunehmen, denn die Tiere könnten für lange Zeit in Quarantäne landen!
Weitere Einzelheiten erfahren Sie unter diesem Link auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Genaue Auskünfte gibt es beim behandelnden Tierarzt und beim zuständigen Veterinäramt.
Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Hund eine schöne, erlebnisreiche und erholsame Ferienzeit.


Ausbilder,Verbandsrichter und Gäste trafen sich zum Gedankenaustausch in Ohrensen.


Ohrensen, 19. Mai 2018 - Auf Beschluss des Vorstandes im August 2017 haben wir auch in diesem Jahr wieder am dritten Maiwochenende zu unserem inzwischen traditionellen Ausbilder-, Richter- und Gästeschießen auf den Schießstand der Jägerschaft Stade nach Ohrensen eingeladen.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender begrüßte Gerd Bohmbach pünktlich um 15:00 Uhr die anwesenden Teilnehmer. Von knapp 100 geladenen Gästen hatten sich schließlich 43 Personen zur Teilnahme entschlossen, die sich darauf freuten, an diesem herrlichen Maientag in vertrauter Atmosphäre zunächst einmal dem jagdlichen Schießsport zu frönen und zwischendurch oder anlässlich des gemeinsamen Essens ein wenig über "dit und dat" zu klönen.

Im Zuge seiner Begrüßung dankte der Vorsitzende allen Anwesenden für ihr Kommen. Ganz besonders herzlich begrüßte Bohmbach die Leiterin des Veterinäramtes des Landkreises Stade, Frau Dr. Sibylle Witthöft, den ehemaligen Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Harsefeld, Herrn Dr. Otto Fricke und den Vorsitzenden der Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel unter den Teilnehmern. Bohmbach freute sich darüber hinaus sehr, dass auch ein Gründungsmitglied unseres Vereins, Herr Heinz von Allwörden, den Weg zu uns nach Ohrensen gefunden hatte und richtete schließlich allen Teilnehmern die Grüße unseres Ehrenvorsitzenden, Herrn Jochen Stechmann, aus, der unserer Veranstaltung ein gutes Gelingen wünschte aber leider in diesem Jahr in Folge weiterer Verpflichtungen nicht zugegen sein konnte.
Anschließend dankte Gerd Bohmbach Bärbel Wilke, Erwin Eichel sowie Kirsten und Christian Buss für die perfekte Vorbereitung unserer Veranstaltung an diesem sonnigen Samstag im Mai.
In diesem Jahr hatte Kirsten Buss den "Jagd-Pracours-Stand" für "die Hundeleute" präpariert.
Hier galt es nun, die geschwind fliegenden Tauben, die mal von links und mal von andererseits heranstrichen, mit sicherem Schuss vom blauen Himmel zu holen oder den flinken Rollhasen, der unverhofft über den Rollrasen flitzte, professionell und wildbretschonend zur Strecke zu bringen.
Trotz aller Mühe und Konzentration der Teilnehmer und noch größerer Geduld der "
Maître de Plaisir"
hätte schließlich das "Streckenergebnis" gerne etwas besser ausfallen dürfen, denn manche Tontaube fiel unbe- schadet oder "schwer krank" in der Deckung ein und viele Rollhasen teilten dieses Schicksal ihrer fliegenden Pondons, was nicht zuletzt die Notwendigkeit einer umfänglichen Jagdgebrauchshundeausbildung und die all- gegenwärtige Forderung nach einer flächendeckenden Führung gut ausgebildeter Vollgebrauchshunde unter-strich.
Während die Einen noch mit großer Passion den Rollhasen nachstellten, nutzten Andere unter Aufsicht und Anleitung von Christian Buss die Möglichkeit zum Einschießen ihrer Büchsen oder zum Erwerb des in den Niedersächsischen Landesforsten geforderten "Schießnachweises" auf dem bis 18:00 Uhr geöffnetem Kugel-stand. Wieder Andere waren dem Vernehmen nach vollkommen dem unvergleichbarem Kuchenbuffet von Bärbel Wilke verfallen und hatten sich, gleich einer Rotte Sauen, fest im Schafstall eingeschoben. Und natürlich nutzten alle die sich vielfältig ergebenden Möglichkeiten des Gesprächs und des fachlichen Gedankenaus-tausches.
Pünktlich um 18:00 Uhr versammelte sich die komplette Mannschaft zum "Essen fassen" im Schafstall.
Wieder verwöhnte uns hier Bärbel Wilke und ihr Team mit leckeren Köstlichkeiten frisch vom Grill und einem schmackhaftem Salatbuffet.

Als weiterer Höhepunkt des Tages erfolgte nach dem gemeinsamen Essen die Ehrung des Suchensiegers unserer beiden Verbandsjugendprüfungen im April 2018. Dabei wird anlässlich dieser Veranstaltung inzwischen traditionell der Wanderpokal des Suchensiegers vom Vorjahressieger an den amtierenden Suchensieger über-geben.
Gerd Bohmbach freute sich, dass sich die Suchensiegerin unserer VJP 2017, Frau Dr. Jana Beneke, unter den Gästen befand und persönlich den von ihr nun ein Jahr gehüteten Pokal des Suchensiegers an Reiner Wedemeier übergeben konnte, der anlässlich unserer VJP (1) am 08. April 2018 seine selbst gezogene Deutsch-Drahaar-Hündin
"Yessi vom Ostetal" mit insgesamt 79 Wertungspunkten im Revier Drochtersen sehr erfolgreich vorstellen konnte. Ihm galt alsdann das herzliche "Horrido" aller Anwesenden.
Im Anschluss würdigte Gerd Bohmbach in humorvoller Weise die Erfolge unserer Schützen und überließ der "Elite des Tages wertvolle Sach- und Lebensmittelpreise", die von Catrin Wehrt liebevoll dekoriert und von Frau
Dr. Gesche Schulz-Stechmann, Apensen, für diesen Zweck freundlich überlassen worden waren.
N
ach diesem ereignisreichen Nachmittag trennten sich alle Anwesenden nur ungern von diesem schönen Ort.
Wir danken den Teilnehmern unseres "V. Ausbilder-, Richter- und Gästeschießen" für ihr Kommen und ihr aktives Mitgestalten an diesem schönen Nachmittag in Ohrensen. Unser besonderer Dank gilt all denjenigen, die durch ihre Vorbereitungen und ihre Unterstützung vor Ort zum Gelingen unseren "Familientreffens" beigetragen haben.
Fotos von diesem schönen Nachmittag können Sie als Foto-CD bei unserem Schriftführer anfordern.


Gruppen, die geübt haben: Gruppe "Sauensiek" war wieder im Revier Ladekop zu Gast.


       

13. Mai 2018 - In nahezu gleicher Besetzung wie im Vorjahr hat sich auch in diesem Jahr wieder unsere "Altersgruppe Sauensiek" um Wilhelm Krönke herum zusammengenfunden.
An diesem schönen Sonntagmorgen traf man sich im Revier Ladekop, um dort mit den Hunden einen erlebnisreichen Vormittag zu verbringen. Leider konnte
Pächter Uwe Dlugosch an diesem Tage nicht mit dabei sein.
Insgesamt waren heute vier Hunde am Start, deren Ausbildungsstand, abhängig vom Lebensalter,
recht unterschiedlich ausgeprägt war.

Mit großer Passion widmete man sich zunächst der Wasserarbeit, zu der sich nahezu optimale Möglichkeiten an einem Regenrückhaltebecken boten. Jahreszeitlich bedingt diente auch eine Entennachbildung als Apportel, das aber von allen Teilnehmern mit großer Arbeitsfreude gesucht und schließlich auch gebracht wurde. Anschließend wurden mit großem Eifer Federwildschleppen gelegt und zwischen den Obstbämen ausgearbeitet. Das ist ja schon fast wie bei einer Waldarbeit, bemerkte einer der Teilnehmer.

         

Viel zu schnell verging dieser erlebnisreiche Übungsvormittag für Führer und Hund.
Zur verdienten Pause traf man sich schließlich im Schatten der Apfelbäume wieder. Hier ließ man den Vor- mittag noch einmal Revue passieren. Während sich die Hunde von der Arbeit erholten, planten ihre Führer, mit einem dampfenden Becher Kaffee und einem frischen Stück selbst gebackenem Kuchen in der Hand, schon die nächsten Aktivitäten dieser tollen Gruppe.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Gastgebern für die uns wieder einmal gewährte Freizügigkeit in diesem schönen Altländer Revier.

       

"Gruppen, die geübt haben" - hier unsere Gruppe "Sauensiek" im Revier Ladekop.

Als "Gruppen, die geübt haben" bezeichnen wir die auf freiwilliger Basis zusammengestellten Gruppen mit goßteils fertig ausgebildeten und geprüften Jagdge-brauchshunden, deren Führer-/ innen ihre vierläufigen Jagdgefährten, idealerweise unter Anleitung eines erfahrenen Hundeführers oder Verbandsrichters (JGHV), in häufig wechselden Revieren auch in der jagdarmen Zeit weiter fördern und "in Übung halten" möchten.


Zur Erinnerung: Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)


Das am 26. März 2011 von der Niedersächsischen Landesregierung erlassene Gesetz über das Halten von Hunden in Niedersachsen (NHundG) ist mit seiner letzten Stufe am 01. Juli 2013 vollständig in Kraft getreten.

Danach sind niedersächsische Hundehalter verpflichtet

- ihre Hunde ausnahmslos mit einem Mikrochip zu kennzeichnen,
- für ihre Hunde eine Haftpflichtversicherung abzuschließen,
- gefährliche Hunde an die "Fachbehörde" und
- ihre Hundehaltung an die "registerführende Stelle" zu melden sowie
- einen persönlichen Sachkundenachweis zu erbringen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Ver- braucherschutz hat für Sie auf seiner Homepage eine Sonderseite mit um- fassenden Informationen zum NHundG eingerichtet.
Soweit nicht längst erfolgt, können Sie Ihren Hund unter diesem
Link
im Zentralen Hunderegister Niedersachsen online anmelden.

Sofern erforderlich haben Sie die Möglichkeit, den geforderten Grand der persönlichen Sachkunde auch bei unserem Kooperationspartner SL-Hundetraining in Kakerbeck zu erwerben und nachzuweisen. Mehr...

Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Regelungen des NHundG verstößt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.


Ein ganz normaler Übungsabend: Hundeführerlehrgang "A" in Eilendorf wird gut besucht


       

Eilendorf, 11. Mai 2018 - Es ist Freitag und ab 17:30 Uhr säumen die Fahrzeuge der Teilnehmer unseres Hundeführerlehrgangs "A" wieder die Landstraße zwischen Eilendorf und Pippensen.
Weit über dreißig Hundeführer sind, teils von ihren Partner begleitet, an diesem schönen Maienabend erschienen.
Inzwischen kennt man sich. Längst hat sich unsere diesjährige Hundefüh-rerfamilie um ihren Ausbildungsleiter Gerd Bohmbach zusammengefunden. Der Lehrgang findet nun regelmäßig bis in den Oktober hinein und ohne die
Unterbrechung durch Feiertage oder Ferientermine an jedem Freitag ab 18:00 Uhr statt. Nach der knappen Begrüßung durch den Lehrgangsleiter trennen sich die Teilnehmer in verschiedene Leistungsgruppen (Ziel: HZP + ZusF/ VGP u. VPS/ BrP) und verteilen sich, nun unter Leitung der jeweiligen Gruppenführer, auf die unterschiedlichen Ausbildungsorte im schönen Eilendorfer Revier.
Hier wird dann dem Gebrauchshundenachwuchs und deren Führer-/innen das Rüstzeug für die in wenigen Monaten bevorstehende Herbstzuchtprüfung, die ja stets in Verbindung mit der Überprüfung der Zusatz-fächer zur bestandenen HZP (ZusF) stattfinden sollte, vermittelt. Denn jeder weiß inzwischen: Schwerpunkt der Überprüfung der ZusF ist die Schweißarbeit auf der mindestens 400 mtr langen Übernachtfährte. Und erst das Bestehen dieser Prüfung macht schließlich den brauchbaren Jagdhund im Sinne des Jagdgesetzes aus.

Bereits am Donnerstagabend hat darum Dr. Gerd Cappell für eine Auswahl an Lehrgangsteilnehmern Übungs-fährten im Pippensener Holz gelegt. Geduldig erklärt er seinen Lehrgangsteilnehmern an jedem Übungsabend, worauf es bei der Schweißarbeit ankommt und legt damit die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung der Hunde auf der Schweißfährte im heimatlichen Revier.
Darüber hinaus trainiert Dr. Cappell hier neben den Anwärtern unserer Meisterprüfung (VGP/ VPS) eine kleine Gruppe erlesener Spezialisten, die sich auf die Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde auf der  1.000 

Meter langen Übernachtfährte vorbereiten möchten.
Gar nicht weit entfernt bereiten sich derweil weitere Hundeführer-/ innen mit ihren vierläufigen Jagdgefährten unter erfahrener Anleitung auf noch höhere Ziele vor. Sie möchten in diesem Herbst mit ihren Hunden die Meisterprüfung bestehen. Ihr Ziel ist es, nach schließlich und endlich zwei prall gefüllten Prüfungstagen das Zertifikat der Verbands-gebrauchsprüfung (VGP) oder das der Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) mit nach Hause zu nehmen.
Aus einer langgestreckten Senke fallen Schrotschüsse. Hier üben die HZP- und Brauchbarkeitsprüfungs-anwärter an den idyllischen Heinbrucher Teichen, was für eine erfolgreiche Arbeit am Wasser beherrscht werden muss oder sammeln erste Erfahrungen auf der Haarwildschleppe.
Wenn sich langsam die Dunkelheit über das Estetal senkt, versammelt man sich an den Heimbrucher Teichen um den genossenen Ausbildungsabend im Kreise Gleichgesinnter noch einmal Revue passieren zu lassen.
Würzig weht den zum Sammelpunkt strebenden der Duft der auf dem Holzkohlefeuer inzwischen gegrillten Bratwürsten entgegen, für deren Verfügbarkeit allwöchentlich ein anderer "Freiwilliger" aus dem Kreise der Lehrgangsteilnehmer zu sorgen hat.
Hier wird viel vermittelt und geleistet. Die Festigung der auf dem Lehrgang gewonnenen Kenntnisse obliegt jedoch der Geduld und dem Können des Hundeführers selbst, der mindestens in der Zeit der Prüfungsvor-bereitungen (Lehrgangsdauer) die hier vermittelten Themen - auch mit dem Blick in die zu berücksichtigende Prüfungsordnung - Abend für Abend im eigenen Revier nacharbeiten sollte.
Wir danken Lehrgangsleiter Bohmbach, seinem tollen Team und den Heimbrucher Jagdpächtern und Jagdge-nossen für die unvergleichbare
Atmosphäre und die großen Freizügigkeiten, die wir an jedem Übungsabend hier erleben dürfen und hoffen zugleich, dass wir auch in diesem Jahr wieder einer großen Anzahl an Hundeführern das Rüstzeug für eine erlebnisreiche Zeit mit ihren vierläufigen Jagdhelfern vermitteln können.

 Lehrgangsteilnehmer und ihre Ausbilder unseres Hundeführerlehrganges "A" in Eilendorf und umzu


ASP: Das Veterinäramt des Landkreises Stade ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf ...


Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruserkrankung bei Haus- und Wildschweinen, für die kein Impfstoff verfügbar ist.
Die Erkrankung ist nicht auf den Menschen übertragbar.
Dennoch geht von der Seuche höchste Gefahr aus, da die Über-lebensfähigkeit des Virus in der Umwelt hoch ist.
Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände und Futter übertragen werden. Infiziert sich ein (Wild-) Schwein mit ASP, führt die Infektion zu schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen und im Allgemeinen zum Tod des Tieres. 
Auch wenn die Tierseuche Deutschland noch nicht erreicht hat, gilt es momentan, das Hauptaugenmerk auf die Früherkennung der ASP zu legen.
Besonders verdächtig sind hierbei verendet aufgefundene Wildschweine. Die Untersuchung dieser Tiere hat eine hohe Priorität. Bitte achten Sie daher vermehrt auf Fallwild und melden Sie dieses.
Sofern Sie ein Wildschwein tot auffinden, bitte ich Sie, umgehend die Veterinärbehörde zu informieren und dabei die genaue Fundstelle (Koordinaten) anzugeben.

Sie erreichen das Veterinäramt des Landkreises Stade wie folgt:
Telefon: 04141 – 12 39 10
Telefax: 04141 – 12 39 13
E-Mail: veterinaeramt@landkreis-stade.de
Das Veterinäramt organisiert die Beprobung des Fallwilds und das weitere Verfahren.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Dr. Witthöft

(Hier geht's zum ungekürzten  ASP-Hinweisschreiben  des Landkreises Stade - Vetrerinäramt - v.  03.05.2018)
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch
- auf der Homepage (HP) des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
- auf der HP des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelüberwachung (LAVES)
- auf der HP des Landkreises Stade (LK STD)
- in der Empfehlung des nds. Landvolks und der LJN für Landwirte und Jäger zur Vermeidung der ASP


Alle können mitmachen: Wir suchen unser "Bild des Monats Juni 2018"


Am ersten Mai beginnt in unserer Region für manch einen Niederwildjäger mit dem Aufgang der Jagd auf den Rehbock wieder der Höhepunkt des Jagdjahres schlechthin.
Mancher reife, alte Bock wird nun schon sein neues Gehörn gefegt und längst seine Einstandsgrenzen festgelegt haben. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir uns seiner noch bis zum Ende der Blattzeit in unserem Revier erfreuen möchten. Anders der jetzt oft noch unerfahrene, schwache Jährlingsbock, den wir um diese Zeit aus mancherlei Gründen noch recht leicht erbeuten können, wenn auch sein schwaches Knopf-Gehörn im Mai noch nicht verfegt sein wird.
Wie dem auch sei: Freuen Sie sich über Ihr Waidmannsheil in der erwachenden Natur und lassen Sie auch Ihre Freunde und Ihren Hund daran teilhaben.
Bitte senden Sie uns darum von Ihrem Bockjagderlebnis im Mai 2018
zur Veröffentlichung auf unserer Homepage ein schönes Foto, auf dem Ihr Bock und Ihr Hund gut erkennbar sein sollten. Gern dürfen Sie selbst natürlich auch darauf zu sehen sein.
Bitte teilen Sie uns bei Übersendung des Bildes mit, dass Sie und alle weiteren auf dem Foto möglicherweise abgebildeten Personen mit dessen Veröffentlichung auf unserer Homepage einverstanden sind.
Darüber hinaus notieren Sie bitte in Ihrer Nachricht, wann und wo der Bock von wem erlegt wurde und um welchen Hund es sich auf dem Foto handelt.
Das möglichst unverkleinerte Foto sowie die dazu erbetenen Angaben senden Sie uns bitte bis spätesten zum 30. Mai 2018 an die hier aufgeführte e-mail-Adresse unseres Schriftführers:
fischer.kutenholz@t-online.de
Mit etwas Glück werden Sie sich dann mit Ihrem Foto als "Bild des Monats Juni 2018" auf unserer Homepage wiederfinden. Für Ihre aktive Mithilfe bei der Gestaltung unserer Seiten danken wir Ihnen herzlich.


Hundeführerlehrgang "A": Nach der Jugendsuche wird fleißig weiter geübt!  


20. April 2018 - Kaum zu glauben, unser neuer Hundeführerlehrgang in Eilendorf und umzu läuft jetzt schon in der siebten Woche!
Die Mehrzahl der rund 25 Lehrgangsteilnehmer hat inzwischen mit ihren Junghunden die Jugendsuche erfolgreich absolviert. Nun gilt es, die Anlagen und den Gehorsam der Jährlinge zu festigen. Noch ist es ein weiter Weg zum brauchbaren Jagdhund, der schon im September an- lässlich der Herbstzuchtprüfung (HZP) und der Überprüfung der Zu- satzfächer zur HZP (ZusF) seine
jagdliche Brauchbarkeit nachweisen soll. 

Inzwischen sind auch die Führer älterer Hunde, die im diesem Herbst auf der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP/VPS) oder auf der Brauchbar-keitsprüfung führen möchten, zu dem Lehrgang gestoßen.
So hat Lehrgangsleiter Bohmbach mit seinem Team wieder alle Hände voll zu tun.
Wir gratulieren unseren jungen Hunndeführern zu ihnen bereits in diesem Jahr nachgewiesenen Leistungen und wünschen ihnen viel Erfolg bei den ihnen noch bevorstehenden Zielen in diesem Herbst.

           

Jagdhunde könnten versteckte Überträger der Infektionskrankheit Tularämie sein


Mit den bakteriellen Erregern der für Hasenartige oder Nagetiere lebensbedrohlichen Krankheit Tularämie können sich nicht nur Menschen, sondern auch Hunde infizieren.
Obwohl der Kontakt mit kontaminiertem Blut oder Fleisch Jäger zur Hochrisikogruppe macht, ist kaum untersucht, wie regelmäßig sich Jagdhunde anstecken.
Forschende der Vetmeduni Vienna bestätigten nun mit einer an österreichischen Hunden durchgeführten Blutuntersuchung und einer positiven Quote von sieben Prozent eine relevante Häufigkeit von Infektionen.
Damit könnte sich auch die Diskussion verstärken, ob sich hinter den meist symptomlosen Tieren ein zusätzliches Ansteckungsrisiko für den Menschen verbirgt. (Quelle: vetmedunivienna) Mehr...


Gruppen, die geübt haben: Neue Gruppe "Engelschoff" veranstaltete ersten Übungsabend


       

Am 18. April 2018 haben sich in Engelschoff bei Markus Wolter 8 Rüde-männer zum ersten gemeinsamen Übungsabend mit Ihren Jagdhunden getroffen.
Die Gruppe besteht aus überwiegend voll durchgeprüften Hunden sowie aus 2 Junghunden, die gerade ihre Jugendsuche erfolgreich absolviert haben und sich nun auf die HZP vorbereiten.
Auf Grund des warmen Wetters waren sich alle schnell einig, nach ein paar Übungen auf dem trockenen den Abend für die Wasserarbeit zu nutzen.
Mit Dummy´s ging es an den kleinen Teich und die Hunde konnten je nach Ausbildungsstand am Wasser arbeiten. Zum Abschluss wurde jedem Hund eine Schleppe mit Wild gezogen.

Als nun die Arbeit mit den Hunden getan war, wurde der Grill angeheizt und es gab zur Bratwurst erfrischende Getränke.
Danke hier an Markus und an seine Alexandra.
Der nächste gemeinsame Übungsabend wird am 16.05.2018 stattfinden. Geplant ist auch, bestimmte Übungseinheiten, wie z.B. das Schicken über ein Gewässer, in anderen Revieren durchzuführen.

Ansprechpartner für unsere neue Übungsgruppe "Engelschoff" ist Markus Wolter, mobil: 170 5875 129 (Bericht und Fotos: Axel Dittmann)

       

Besser vorbeugen: Was tun, wenn unser Hund nicht von der Suche zurückkehrt?


Mal ehrlich: Wer von uns hat diese Situation noch nicht erlebt? Natürlich kennen wir unseren Hund und vertrauen ihm.
Aber dann ist es doch passiert. Sei es, beim letzten "vor die Tür gehen" am Abend, beim Stöbern im deckungsreichen Gelände oder bei der Haarwildschleppe im Wald.
Eben war er noch da. Aber dann hören wir seinen Laut in weiter Ferne. Oder wir hören gar nichts mehr von ihm. 
Da fällt uns ein "Stein vom Herzen", wenn der gute "Feldmann" wieder am Horizont erscheint und schließlich hechelnd neben uns sitzt. Dann ist alles wieder gut.

Aber wenn Minute um Minute, Stunde um Stunde und schließlich Tage vergehen und unser Hund nicht - wie sonst immer - zurückgekehrt ist: Was dann?
Neben anderen Adressen zählt der Verein TASSO zu den bekanntesten Organisationen, die uns bei der Suche nach unserem in Verlust geratenen Haustier behilflich sein können.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass unser Hund bei TASSO registriert worden ist.
Diese Registratur ist kostenlos und ohne großen Aufwand online machbar. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Mehr über TASSO können Sie hier erfahren.


Gute Ergebnisse auch bei unserer Verbandsjugendprüfung (2) am 15.April 2018 in Kehdingen


Nachdem wir am Sonntag, dem 08. April 2018, schon unter nahezu optimalen Bedingungen unsere VJP (1) abhalten durften, waren die Erwartungen an unsere VJP (2) natürlich besonders hoch angesiedelt ...
Am Sonntag, dem 15. April 2018, trafen wir uns traditionell um 07:00 Uhr im Gasthaus "von Stemm" in Bützfleth zum gemeinsamen Frühstück.
An den von Wirtsmann Peter Hass und seinem Team nett vorbereiteten und mit allen Köstlichkeiten beladenen Tischen traf sich unsere "Suchenfamilie", bestehend aus schließlich und endlich elf Hundeführer-/ innen und weiteren Teil
nehmern, um sich zunächst einmal im lange zuvor festgelegtem Gruppenrahmen (Hundeführer, Revierführer, Verbands-richter, Zuschauer) näher kennenzulernen.
Pünktlich begrüßte Suchenleiter Dr. Gerd Cappell alle Teilnehmer und wies sowohl die Verbandsrichter als auch die Hundeführer und Gäste in den Ablauf der Prüfung, in die Bestimmungen der Prüfungsordnung und in sonstige Regularien ein.
Danach rückten die vier Gruppen in die Reviere ab. Nach einer kühlen, nebeligen Nacht begrüßte Kehdingen uns in den Revieren um Assel, Wischhafen und Freiburg (NE) mit sonntäglichem Glockengeläut, frischen Temperaturen, einem leichten Wind und anhaltendem Sprühregen.
Den kundigen Revierführern gelang es mühelos, die ihnen zugewiesenen Hundeführer, Verbandsrichter und Gäste immer wieder an die hier noch sehr guten Hasen- und Fasanenbesätze heranzuführen. So hatten im Laufe des Tages alle Hunde immer wieder Gelegenheit, ihre Anlagen unter Beweis zu stellen.
Als die Gruppen am Nachmittag in das Suchenlokal zurückkehrten, sah man überwiegend zufriedene Gesichter.
Wie in unserem Verein üblich, waren die Prüfungsergebnisse bereits in den Revieren besprochen worden. Jeder hatte, wenn er es mochte, wiederholt Gelegenheit bekommen, die vorgestellten Leistungen zu verbessern.
Inzwischen lagen die Hunde, von einem anstrengenden Prüfungstag erschöpft, gut versorgt, müde und zufrieden auf ihren Plätzen, während sich ihre Führer, die Verbandsrichter und die Zuschauer auf ein handfestes Mittagessen, das bereits verlockend in der Küche duftete, freuten.
Suchenleiter Dr. Gerd Cappell begrüßte die vollzählig in das Suchenlokal zurückgekehrte Mannschaft, allen voran unseren Ehrenvorsitzenden Jochen Stechmann, den an diesem schönen Tag auch nichts mehr im Hause halten konnte und wünschte allen einen guten Appetit. Nach dem reichhaltigen, leckeren Mittagessen gab Dr. Cappell die Prüfungsergebnisse bekannt.
Insgesamt sei auf dieser Prüfung überdurchschnittlich hoch gepunktet worden, betonte Dr. Gerd Cappell, was für die guten Anlagen der vorgestellten Hunde spräche. Ganz besonders sei das aber auch Verdienst der erfahrenen, hoch motivierten Revierführer, die unsere Gruppen trotz des Regenwetters unermüdlich und immer wieder an Wild bringen konnten und uns auch sonst keinen Wunsch schuldig blieben, stellte Dr. Cappell fest.
Prüfungssieger unserer VJP (2) wurde Frank Penner, der mit seiner erst knapp neun Monate alten Deutsch Drahthaar Hündin "Herma III von der Dachswiese" im Revier Freiburg (NE) die Richtergruppe unter Obmann Armin Knoll mit hervorragenden Leistungen überzeugen konnte (Bild).
Ihm folgte auf Platz zwei dieser Prüfung Niclas Stehr mit seinem DL-Rüden "Gerry vom Hollbäck" unter Richterobmann Eckhard Hastedt im Revier Wischhafen.
Auf Platz drei qualifizierte sich Florian Deters mit seiner KLM-Hündin "Akia II vom Schaumburger Wald".
Niclas und Florian stellten an diesem Tage zum ersten Mal einen Hund auf einer Zuchtprüfung vor. 
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".


Verbandsjugendprüfung (VJP-1) am 08.April 2018: Tolle Reviere und viele gute Leistungen.


Bützfleth. Am Morgen des 08. April 2018 trafen sich 10 Hundeführer, 13 Verbandsrichter, 4 Revierführer und eine Menge Gäste und Zu-schauer im Gasthaus "von Stemm" in Stade - Bützfleth.
Leider hatte sich wenige Tage zuvor ein Hundeführer aus persönlichen Gründen von der Prüfung abgemeldet, ein weiterer Hundeführer war ohne Rücksprache mit dem Verein nicht zur Prüfung erschienen.
Wie bei uns üblich, war die Gruppeneinteilung bereits Tage zuvor bekannt gegeben worden. Und, wer sich bisher noch nicht kannte, hatte nun die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Frühstück ausreichend "zu beschnuppern".

Die Suchenleitung hatte an diesem Tage Frank Penner übernommen. Nach der Begrüßung der Mannschaft durch die unter den Teilnehmern anwesenden, zahlreichen Jagdhornbläser wurde alles Weitere in der Ansprache des Suchenleiters zweifelsfrei geregelt.
Und endlich ging es hinaus in die Reviere.
In den zurückliegenden Wochen hatte es immer wieder geregnet und so verfügte der Boden über ausreichende Feuchte. Ein leichter Wind wehte. Temperaturen zwischen 7 und 22 Grad Celsius. Sonnenschein den ganzen Tag über. Die Rahmenbedingungen stimmten also.
In der Gemarkung um die Ortschaften Drochtersen, Oederquart und Freiburg fanden wir gute Deckungsver-hältnisse und querschnittlich recht gute Niederwildbesätze vor.
Fasan und Hase sind hier noch in bemerkenswerter Anzahl zu Hause. Alle Hunde bekamen mehrfach Gelegenheit, ihre vielseitigen Anlagen unter wechselnden Bedingungen unter Beweis zu stellen.
Nach rund siebenstündiger Prüfungsdauer trafen die Gruppen nach und nach wieder im Suchenlokal ein.
Während die Richter sich nun der Papierarbeit zuwenden mussten, gab es für die Hundeführer und die Gäste viel zu erzählen.
Die Prüfungsergebnisse waren - wie bei uns üblich - bereits hinreichend in den Revieren besprochen worden.
Alle Hunde hatten die Prüfung bestanden. Während die einen souverän ihre angewölften, guten Anlagen vorstellen konnten, überraschten andere mit ungeahnten Fähigkeiten, während sich
wieder andere in den heimischen Revieren offenbar zuvor überzeugender dargestellt hatten.
Wieder einmal konnte Peter Hass und sein Team mit einem gut bürgerlichem Mittagessen alle Gäste in höchstem Maße zufrieden stellen. Er erreichte damit unbestritten die Höchstpunktzahl an diesem Tage.
Anschließend nahmen die Hundeführer ihre Prüfungszeugnisse und Urkunden aus der Hand von Suchenleiter Penner entgegen.
Prüfungssieger unserer VJP-1 mit insgesamt 79 (!!!) Wertungspunkten wurde im Revier Drochtersen (der selbst im 77. Feld stehende) Reiner Wedemeier mit der von ihm gezogenen Deutsch-Drahthaar-Hündin "Yessi vom Ostetal".
Nach Durchführung unserer VJP-2 am 15.04.2018 steht darüber hinaus fest:
Reiner ist auch der Suchensieger unserer VJP (1+2) im Jahr 2018!!!

Die knapp 14 Monate alte Hündin, die bereits im März diesen Jahres mit Erfolg an unserer Bringtreueprüfung teilgenommen hatte, erwarb auf unserer VJP (1) zusätzlich das Prädikat "sichtlaut" und legte auf dieser Prüfung zugleich das "Armbruster-Haltabzeichen" ab.
Sowohl die der "Gruppe Drochtersen" zugeordneten, erfahrenen Verbandsrichter als auch die dieser Gruppe angehörenden Hundeführer und Gäste betonten immer wieder, eine vergleichbare Arbeit noch niemals auf einer Jugendsuche erlebt zu haben...
Wir freuen uns zusammen mit Reiner und Gisela über diese außergewöhnlich gute Leistung, die in dieser Form in der knapp 60-jährigen Geschichte unseres Vereins noch nicht dokumentiert werden konnte.
Wir sind stolz darauf, einen so talentierten und erfahrenen Hundeführer und Gebrauchshundezüchter als Ausbilder an unseren Lehrgängen, als Verbandsrichter auf unseren Prüfungen und als jahrzehntelanges Mitglied in unseren Reihen zu haben.
Wedemeier folgte auf dem zweiten Platz und im Revier Oederquart III Günther Bube mit dem von ihm "im Auftrag" vorgestelltem Deutsch-Drahthaar-Rüden "Yanos vom Ostetal" (76 Pkt !!! - sil) und auf Platz drei Marco Wiechern mit seinem Große-Münsterländer Rüden "Pluto vom Bimolterfeld", der mit sehr guten 72 Punkten (sil) die Richtergruppe im Revier Oederquart VIII überzeugen konnte.
Allen Suchenführern dieses schönen Tages gilt unser herzliches Horrido!
Prüfungsleiter Penner dankte den Verbandsrichtern für die tatkräftige Unterstützung. Allen voran aber dankte er den vier Revierinhabern, die -  allesamt zugleich als Revierführer - ganz entscheidend zum Erfolg dieses tollen Prüfungstages beigetragen hatten.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse".


Borrelien – Vorsicht vor Zecken gilt für Mensch und Tier


Vom Frühjahr bis zum Spätherbst sind sie wieder aktiv: Zecken. Sie sind nicht nur lästige Blutsauger, sondern können auch Krankheitserreger auf den Menschen oder Tiere über-tragen, wie z.B. Borrelien. Diese Bakterien lösen die so genannte Lyme-Borreliose aus, benannt nach der nordameri-kanischen Ortschaft Lyme, wo die Erkrankung erstmals ent-deckt wurde.
Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken auf den Menschen übertragene Erkrankung in Europa.
In Deutschland erkranken nach Schätzungen jährlich mehrere zehntausend Menschen. Nicht alle Zecken sind jedoch Träger dieser Krankheitserreger: Je nach Region sind hierzulande zwischen fünf und 35 Prozent der Zecken mit Borrelien befallen.
In Niedersachsen beträgt der Anteil positiver Zecken durchschnittlich circa neun Prozent.
Eine Untersuchung von knapp 700 Zecken aus drei niedersächsischen Forstamts-Revieren im Veterinärinstitut Hannover des LAVES kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass Borrelien zumindest in einigen Regionen Süd- niedersachsens häufiger vorkommen, als in den übrigen Teilen des Landes: zwischen 15 und 40 Prozent der Zecken in den Revieren waren mit Borrelien infiziert.
Mehr über Zecken und das Vermeiden von entsprechenden Infektionen erfahren Sie auch auf der Homepage
- des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelüberwachung (LAVES) und
- des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA)


Hundeführerlehrgang "A" bereitet sich auf Jugendsuche vor...


Eifrige Teilnehmer an unserem Eilendorfer-Lehrgang am 23.03.2018, hier: Eine Gruppe im Bereich des Esterings


Brut-/ Setz- und Aufzuchtzeiten: Leinenzwang in Niedersachsen vom 01. April bis 15. Juli


Das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Land- schaftsordnung (NWaldG) regelt unter § 33 "Pflichten zum Schutz vor Schäden"
(1) In der freien Landschaft ist jede Person verpflichtet, dafür zu sorgen, dass
1. ihrer Aufsicht unterstehende Hunde nicht streunen oder wildern und in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit), an der Leine geführt werden, es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungs- oder Hütehunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz oder dem Zoll eingesetzt werden oder ausgebildete Blinden- führhunde sind,

2. Kop
peltore, Wildgattertore und andere zur Sperrung von Eingängen in eingefriedete Grundstücke oder von Wegen dienende Vorrichtungen nach dem Öffnen zu schließen sind,
3. das eig
ene/ das anvertraute Vieh außerhalb eingefriedeter Grundstücke zu beaufsichtigen/ zu sichern ist.

Dazu wird ergänzend im § 4 (4) des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) geregelt:

"Außerhalb befriedeter Bezirke ist Jagdhundeausbildung einschließlich der Prüfung Jagdausübung. Dabei ist das Arbeiten auf der Wildspur in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli nur an der Leine zulässig, soweit nicht Junghunde bis zum 15. April ausgebildet und geprüft werden."

Um Kenntnisnahme und entsprechend sensible Anwendung und Umsetzung wird gebeten.


105. Verbandstag in Fulda: Jochen Stechmann wird vom JGHV ausgezeichnet


Fulda, 18. März 2018 - Anlässlich des 105. Verbandstages des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) in Fulda ist unser Ehrenvorsitzender, Herr Jochen Stechmann, vom JGHV mit der Leistungsplakette des JGHV für Einzelpersonen in der Stufe "Gold" ausgezeichnet worden.
Jochen Stechmann, der in Begleitung von Marco Wiechern am diesjährigen Verbandstag in Fulda teilgenommen hatte, nahm die Anerkennung aus der Hand des scheidenden Präsidenten des JGHV, Herrn Werner Horstkötter, entgegen.

Stechmann war im Zeitraum Februar 1992 bis Februar 1994 zweiter Vorsitzender und seit dem 22. Februar 1994 bis zum 17. Februar 2015 ununterbrochen erster Vorsitzender des Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.
Zugleich bekleidete Stechmann das Amt des Kreishunde-obmanns der Jägerschaft Stade e.V.
In dieser Zeit hat Jochen Stechmann im Einzugsbereich der Jägerschaft Stade, der zugleich auch der Wirkungsbereich des JGV Stade ist, mit hohem persönlichem Einsatz die Ausbildung, Prüfung und Zucht von Jagdgebrauchshunden mit nachhaltigem Erfolg gefördert.
Seinem beispielgebendem, über Jahrzehnte währendem Engagement für das Jagdgebrauchshundewesen und seiner besonderen Gabe zur Menschenführung ist es zu verdanken, dass der JGV Stade auch über das Jahr seines fünfzigjährigen Bestehens hinaus ein in allen Belangen des Jagdgebrauchshundewesens anerkannter und stets geschätzter, unverzichtbarer Baustein in der Struktur der Jägerschaft Stade geblieben ist.

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden zu dieser hochverdienten - und in der Geschichte des Vereins bisher einmaligen - Auszeichnung mit einem kräftigen Horrido!


Kreisjägertag der Jägerschaft Stade in Harsefeld: Erfolgreiche Hundeführer wurden geehrt.


Harsefeld, 17. März 2018 - Wir freuen uns, dass anlässlich des Kreisjägertages der Jägerschaft Stade unser Mitglied Peter Heinsohn, Dollern, durch den Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Herrn Helmut Dammann-Tamke, mit dem Ehrenteller der Landes-jägerschaft Niedersachsen für die Förderung des Jagdge-brauchshundewesens ausgezeichnet wurde.
Peter Heinsohn gehört dem JGV Stade seit 1984 an.
Er hatte von März 2009 bis März 2017 das Amt des Vor-sitzenden der Jägerschaft Stade inne. Als aktiver Jäger und Jagdgebrauchshundeführer wusste Heinsohn aus per-sönlicher Erfahrung, den hohen Aufwand, den sich Jäger-innen und Jäger im Zuge der Ausbildung, Prüfung und Führung von Jagdgebrauchshunden unterziehen, richtig einzuschätzen.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Jägerschaft versäumte er es nie, die Notwendigkeit einer dem Bedarf und den örtlichen Verhältnissen angepassten Jagdhundehaltung an der dafür geeigneter Stelle mit Nachdruck zu fordern und in seinem Zuständigkeitsbereich durch geeignete Mittel zu fördern und zu unter-stützen. Nicht selten besuchte Heinsohn die Lehrgänge, Prüfungen und Veranstaltungen der Jägerschaft- und des Jagdgebrauchshundvereins Stade und ließ es sich nicht nehmen, den Gespannen anlässlich der Brauchbar-keitsprüfungen persönlich die Prüfungszeugnisse auszuhändigen und zu gratulieren.
Seiner Aufmerksamkeit und seinem Einsatz zum Wohle des Jagdgebrauchshundewesens ist es zu verdanken, dass der gerechten und tierschutzkonformen Ausbildung und Führung von brauchbaren Jagdhunden in unserer Jägerschaft insgesamt ein hoher Stellenwert beigemessen wird.

Hundeführer, die einen Jagdgebrauchshund ausgebildet und diesen erstmals mit Erfolg auf einer Verbandsge-brauchsprüfung (VGP), einer Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS), einer Gebrauchsprüfung (GP) oder einer Hauptprüfung (HP) vorgestellt haben, können auf Antrag mit dem Verdienstabzeichen für Jagdhundeführerder LJN ausgezeichnet werden.
Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben wurden als erst-mals erfolgreiche Führer auf der VGP des JGV Stade im Jahr 2017 anlässlich des dies-jährigen Kreisjägertages Ralf Kimmel (Dollern), Ulrich Geertz (Neuenkirchen), Manfred Dubbels (Fredenbeck), Christoph Wölfel (Brest), Robert Große (Uelzen) und als Erstlingsführerin auf der VPS des JGV Stade Karen Sommerfeld-Heck (NeuWulms-torf) mit dem Verdienstabzeichen der LJN für erfolg-reiche Hundeführer geehrt.
Die Hundeführer nahmen die Auszeichnung aus der Hand des Vorsitzenden der
Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel, entgegen. Kreisjägermeister Günther Bube, selbst engagierter Rüdemann, gratulierte den sechs Hundeführern herzlich zu dieser nicht alltäglichen, sehr guten Leistung.
Wir gratulieren den auf dem diesjährigen Kreisjägertag der Jägerschaft Stade ausgezeichneten Führern und Führerinnen von Jagdgebrauchshunden mit einem dreifach kräftigem Horrido!
Unseren Lehrgangsteilnehmern und Suchenführern im Jahr 2018 wird die Nachahmung empfohlen...

(Fotos: Hans-Lothar Kordländer)


Lehrgangsbeginn bei unserem Hundeführerlehrgang "A"


16. März 2018 - Wieder einmal sind die Wegränder entlang der Moisburger Landstraße im Ortsausgang von Eilendorf in Richtung Pippensen in Höhe der Sandkuhle beidseitig vollgeparkt.
Lehrgangsleiter Gerd Bohmbach ermahnt die gut zwanzig zum zweiten Übungsabend in diesem Jahr pünktlich um 17:00 Uhr erschienenen Hundeführer/ -innen und deren Begleitung, sich doch künftig der extra für diesen Zweck ausgeschilderten Parkfläche an der Haupteinfahrt zur Kieskuhle zu bedienen, um keine Verkehrs-gefährdung an der viel befahrenen Kreisstraße hervorzurufen.
Danach werden noch ein paar notwendige Regularien erörtert und schon teilt sich der Lehrgang auf.
Während die Hundeführer/ -innen, die sich in diesem Jahr mit ihren Hunden auf die VGP/ VPS vorbereiten möchten, bei Gerd Bohmbach bleiben, verschwinden unsere "kleinen Schweißarbeiter" mit Dr. Gerd Cappell in das Übungsgelände. Hundeführer/ -innen, die ihre Hunde in Kürze zur VJP vorstellen möchten, schließen sich zur Festigung der Vorstehanlagen Karin Eylmann - von Borstel an oder werden von Catrin Wehrt und Andreas Müller auf die Feldsuche vorbereitet und hinsichtlich ihrer Schussfestigkeit überprüft.
Nach einer angemessenen Zeit findet unter den VJP-Führern ein Stationswechsel statt, so kommt jeder einmal mit seinem Hund an die Reihe.
Noch weht ein eisiger Wind über das Übungsgelände und bald bricht die Abenddämmerung ein. Nach erfolgter Ableistung der Übungsprogramme treffen alle wieder in der "Sandkuhle" zusammen. Während Gerd Bohmbach inzwischen ein knisterndes (und wärmendes!) Feuer entzündet hat, beginnt zwischen allen Teilnehmern ein reger Austausch über das Erlebte und das in Kürze Bevorstehende.
Inzwischen hat sich die Nacht über die Kieskuhle in Eilendorf gelegt.
Nach und nach wird die Gesprächsrunde kleiner. Mit entsprechenden Aufgaben im Gepäck verlassen die Lehrgangsteilnehmer den Ort des Geschehens. Nun muss am Wochenende und bis zum nächsten Freitag zusammen mit dem Hund nachgearbeitet werden, was heute Abend gelernt wurde...

      
Das Vorstehen ist eine natürliche Anlage unserer Vorstehhundrassen.
Allerdings obliegt es der Erfahrung und der Geschicklichkeit des Hundeführers, diese Anlage rechtzeitig zu wecken und in die gewünschte Richtung zu lenken.

04. März 2018: Bringtreueprüfung in den Revieren Heimbruch und Nindorf durchgeführt.


Buxtehude, 04. März 2018 - Pünktlich um 07:30 Uhr konnte Prüfungs-leiter Jochen Stechmann die zu unserer Bringtreuprüfung vollzählig ver- sammelte Korona am gemeinsamen Treffpunkt in Heimbruch begrüßen und in den Prüfungsablauf einweisen.
Insgesamt 15 Hunde waren in diesem Jahr zu dieser Prüfung genannt worden und 14 von ihnen am Prüfungsmorgen erschienen.
Auf Grund der hohen Nennungszahl hatten wir für diese Prüfung zwei Gruppen aufgestellt, von denen jeweils eine Gruppe im Revier Heimbruch verblieb und eine weitere Gruppe nach der Begrüßung und Einweisung in das Revier Nindorf verlegte.
Nach Identifizierung der Hunde und Verlosung der Startreihenfolge konnte es losgehen.
Nach einer mit hohen Frostgraden und leichtem Schneefall gekennzeichneten Woche war es am Prüfungstage bei Temperaturen wenig unter Null Grad eher mild, doch herrschte insgesamt ein für Prüfungen dieser Art eher untypisches Winterwetter.

Und während es sich bald 2 der 3 Richter auf einer den Füchsen nahe gelegenen Ansitzeinrichtungen gemütlich machten, stand der dritte Richter zusammen mit dem ersten Hundeführer am Holz.
Und schon hieß es "Such voran, mein Hund" - denn ein Bringbefehl durfte ja nicht erteilt werden!
Nun gibt es viele Gründe, die den im Wald suchenden Hund gerade dahin führen, wo er ganz zufällig oder nur seiner Nase folgend zum Fuchs gelangt, diesen findet, aufnimmt und ihn postum seinem Führer zuträgt.
Aber leider können auch mindestens ebenso viele Anlässe genau das Gegenteil bewirken ...
Erstaunlicherweise fanden die Hunde am Prüfungstage sehr schnell die gut zwei Stunden vor Prüfungsbeginn ausgelegten, zum Teil aber schon wieder gefrorenen Füchse.
Gut gelaunt und eine Stunde vor der dafür eingeplanten Zeit traf sich die Korona nach den Prüfungen im Gasthaus Augustin in Ruschwedel, wo zunächst bei einem leckeren Mittagsmenü verlorene Kräfte wieder aufgebaut werden konnten.
Nach dem Essen ließ Gerd Bohmbach noch einmal den Prüfungstag Revue passieren, dankte allen an der Prüfung Beteiligten für ihr Engagement und dem Wirtsmann für die gastfreundliche Aufnahme und gute Versorgung.
Anschließend gratulierte Dr. Gerd Cappel als Beauftragter des Suchenleiters mit launigen Worten den insgesamt elf an diesem Prüfungstage erfolgreichen Hundeführern.
Wir danken den Revierinhabern und Grundstückseigentümern der Revier Heimbruch und Nindorf dafür, dass wir an diesem schönen Sonntagwintermorgen mit unseren Hunden in ihren Revieren arbeiten und prüfen durften, unseren "Fuchskommandos" für das Vorhalten und Auslegen der Prüfungsfüchse unter "Kameraüberwachung" und den sechs Verbandsrichtern für ihre fachkundige und faire Beurteilung der vorgestellten Hunde.
Mehr über diese Prüfung erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfugsergebnisse".
 

       

Lehrgangsteilnehmer "Zwischen den Jahren" stellten sich Abschlussprüfung.


Kakerbeck, 24. Februar 2018 - In den zurückliegenden Jahren wurden wir immer wieder von Hundeführern und Hundeführerinnen darauf angesprochen, ob wir nicht auch außerhalb der aktiven Zeit unserer Hundeführ-erlehrgänge zwischen März und Oktober einen weiteren Lehrgang zwischen den Jahren anbieten könnten.
Nun, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Am 27.09.2017 startete nunmehr zum dritten Mal in unserer Ver-einsgeschichte der Lehrgang "Zwischen den Jahren" als Kooperationsprojekt zwischen SL-Hundetraining und dem JGV Stade e.V. auf dem Gelände von Susanne Lorenz in Kakerbeck.
Der Lehrgangsinhalt orientierte sich wieder an den Richtlinien für die Begleithundeprüfung.
Dafür stellten in bewährter Weise Susi Lorenz und Reiner Zachow als Leistungsrichter für Polizeihunde und Polizeihauptkommissar a.D. ihr Können und ihr Fachwissen zur Verfügung. Die Interessen der Jagd brachte Dr. Gerd Cappell in den Lehrgang ein.
Der Lehrgang, der mit insgesamt zehn Teilnehmern und Teilnehmerinnen gestartet war, fand im Zeitraum 27.09.-13.12.2017 und im Zeitraum 10.01.-24.02.2018 statt und beinhaltete im zweiten Teil nach den Vorgaben der Ausbildungsleiter sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung, zu der schließlich vier Hunde-führer-/ innen mit ihren Jagdgebrauchshunden unterschiedlicher Rassen angetreten waren.
Der Tag der praktischen Prüfung am 24. Februar 2018 war von den Teilnehmern mit großer Spannung erwartet worden und begann zunächst mit einem gemeinsamen Zusammentreffen in Susi's Hütte.
Danach ging es in das Prüfungsgelände, wo jeweils zwei Hunde nach zuvor von ihren Führern einstudierten Abläufen in mehrfach wechselnder Gangart und unter vielfältiger Ablenkung ihr Können als sichere Begleit-hunde unter den Augen des Richterteams, angeführt von Reiner Zachow, unter Beweis stellen mussten.

Dank ihrer guten Vorbereitung konnten am Ende alle vier Kandidaten das lang ersehnte Zertifikat aus der Hand von Prüfungsleiter Zachow entgegennehme.
Bei einem ausgedehnten "zweiten Frühstück" konnte man sich anschließend in "Ahrens Gasthof" in Kakerbeck von dem Prüfungsstress erholen.
In netter Runde ließen die Lehrgangsteilnehmer die vergangenen Wochen und Monate der Vorbereitung auf diesen Tag Revue passieren und dankten ihren Ausbildern, allen voran "unserer" Susi, für ihre "Müh und guten Rat". Mehr über diesen Lehrgang erfahren Sie auf unserer Seite "Prüfungsergebnisse"
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Vier Lehrgangsteilnehmer mit Jagdhunden unterschiedlichster Rassen stellten sich schließlich am 24.02.2018 der praktischen Abschlussprüfung.


Unsere Jahreshauptversammlung 2018 wurde wieder gut besucht ...


Bützfleth - Zur Jahreshauptversammlung am 13.02.2018 konnte Gerd Bohmbach im voll besetzten Saal des Gasthauses "von Stemm" in Stade-Bützfleth wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste willkommen heißen.
Nachdem die Versammlung den nach Kenntnis des Vereins im zurück-liegendem Jahr Verstorbenen gedacht hatte, trug der Vorsitzende den Bericht über das Jahr 2017 vor. Bohmbach dankte den vielen Hundeführern, die im vergangenen Jahr an den zahlreichen Lehr-gängen und Prüfungen des Vereins teilgenommen hatten, für ihr Ver-trauen. Zugleich sprach er den Lehrgangsleitern und deren Helfern sowie den Verbandsrichtern, die alle im vergangenen Jahr gemeinsam ganz maßgeblich zum Erfolg der Führerlehrgänge und Prüfungen bei-getragen hatten, seine Anerkennung aus.
Ganz besonders hob er das Entgegenkommen der Grundstückseigentümer, der privaten und fiskalischen Revier- inhaber und der Revierführer hervor, ohne deren ehrenamtliches Engagement für den Verein die in den zurück-liegenden Monaten erbrachten Leistungen gar nicht vorstellbar gewesen wären.
Nach tabellarischer Erläuterung der Jahresplanung 2018 folgte die Ehrung von Günther Bube und Steffen Wulff für 25-jährige - und die Ehrung von Klaus Klindworth, Thomas Reimer, Hans-Wilhelm Schmetjen, Heinrich Schmetjen und Richard Wilke für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Der Vorsitzende gratulierte den Suchensiegern unserer Prüfungen im Jahr 2017, Dr. Jana Beneke (VJP), Moritz Harting (HZP), Anja Nowak (VPS) und Armin Knoll (VGP) und überreichten ihnen eine Urkunde und ein Foto von den Prüfungen als Erinnerungsgabe.
Im Auftrag des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) zeichnete Bohmbach anschließend Dr. Gerd Cappell und Reiner Wedemeier für ihre besonderen Verdienste mit der Leistungsplakette des JGHV
für Einzelpersonen in der Stufe Bronze (Dr. Cappell) und in der Stufe Silber (Wedemeier)  aus. Bohmbach freute sich, darüber hinaus das Revier Drochtersen, vertreten durch Heinz von Allwörden, für Jahrzehnte währende Unterstützung der Belange des Jagdgebrauchshundewesens mit dem Ehrenteller des JGHV für Personengruppen auszeichnen zu dürfen.
Unter dem dafür in der Satzung vorgesehenem Prozedere begrüßte Bohmbach im Anschluss 39 neue Mitglieder und nahm sie in Abstimmung mit den Versammlungsteilnehmern in den Verein auf.
Nach der Genehmigung des Protokolls der JHV im Februar 2017 sowie der Entlastung des Kassenführers und des Vorstandes durch die Versammlungsteilnehmer, schaffte es Wahlleiter Dr. Gerd Cappell, nach einem wahren "Vortragsmarathon" die außerplanmäßige Wahl des Schatzmeisters sowie die turnusmäßig anstehende Wahl des zweiten Kassenprüfers in direkter Wahl und in Rekordzeit abzuwickeln.
Als Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Bernd Pülsch wurde Hinrich Gründahl, zunächst bis zum Ablauf der Amtsperiode des amtierenden Vorstandes im nächsten Jahr, von den Versammlungsteilnehmern ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt. Ebenfalls ohne Gegenstimmen und Enthaltungen wurde anschließend Ralf Kimmel von den Versammlungsteilnehmern zum zweiten Kassenprüfer ernannt.
Gründahl und Kimmel dankten den Versammlungsteilnehmern für ihr Vertrauen und nahmen die Wahl an.
Im Anschluss verabschiedete Gerd Bohmbach Günter Brümmer aus dem Kreis der Kassenprüfer.
Günter Brümmer hatte zusammen mit Catharina von Borstel (2016) und Andreas Müller (2017) als Kassenprüfer fungiert und in dieser Zeit mit außerordentlicher Gründlichkeit die finaziellen Grundlagen des Vereins geprüft. Gerd Bohmbach dankte Günter Brümmer für dessen tatkräftige Unterstützung und betonte, dass dessen gründliche und zuverlässige Arbeit gerade in der Phase der Übergabe der Dienstgeschäfte des verstorbenen Schatzmeisters Bernd Pülsch an den zunächst kommissarisch eingesetzten Schatzmeister Hinrich Gründahl für den Verein eine große Hilfe war.
Nach verdienter Pause setzte unser von vielen Anwesenden mit Spannung erwarteter Gastreferent, Herr Forstdirektor i.R. Hans-Georg Keimer aus Lastrup die Reihe unserer traditionellen Gastvorträge zu em Thema "Einsatz von Retrievern im Jagdbetrieb" fort.
Zur Freude aller Versammlungsteilnehmer wurde unsere Jahreshauptversammlung auch in diesem Jahr wieder von Rosi Meyer, Bläserobfrau der Jägerschaft Stade und ihrer erfolgreichen Bläsergruppe "Geest und Marsch" mit eigens für diese Versammlung einstudierten Signalen und Stücken stimmungsvoll begleitet.
Hundeführer und Jagdhornbläser gehört als Dienstleister im Jagdbetrieb auch heute noch untrennbar zusammen. Wir danken Euch für Eure Darbietungen! Ihr wart toll!
Nach anspruchsvollen Stunden der Berichterstattung dankte Gerd Bohmbach allen Versammlungsteilnehmern für ihre Aufmerksamkeit und ihr Mitwirken an der Versammlung. Er wünschte allen einen guten Heimweg und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, möglichst viele von ihnen auf den Veranstaltungen des Vereins in diesem Jahr wiedersehen zu dürfen.

Mehr über unsere Jahreshauptversammlung erfahren Sie auf unserer Seite "Versammlungen".


Welpenprägung und Junghundeausbildung 2018: Jetzt Besuch im Schwarzwildgatter planen.


Die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Jagdhunde bei ihrem Einsatz an Schwarzwild geraten, ist sehr groß.
So weist der Landesjagdbericht 2015/16 des Landwirtschaftsministeri-ums in Niedersachsen eine Gesamtstrecke von 44.936 Schwarzkitteln aus. Im Jahr 2016 wurden allein 372 Sauen im Landkreis Stade gestreckt.
Immer wieder haben uns im zurückliegenden Jagdjahr Berichte erreicht, aus denen hervorging, dass namentlich Vorstehhunde bei ihren zufälligen oder geplanten Begenungen mit Schwarzwild von diesem aus vielerlei Gründen ganz erheblich verletzt wurden. Es sollte daher - und nicht nur unter Berücksichtigung der Vorgaben des NJagdG
(§4, Abs. 2) - jedem Führer eines Jagdgebrauchshundes ein besonderes Anliegen sein, seinen Hund vor dem Einsatz an diesem wehrhaften Wild gewissenhaft auf bevorstehende Aufgaben vorzubereiten und sich selbst davon zu überzeugen, wie sein Hund an dieser Wildart reagiert und jagt.
Erste Eindrücke über das Verhalten eines Welpen oder eines heranwachsenden Junghundes lassen sich sicherlich schon von dessen Reaktionen bei Begegnungen mit der "Pendelsau" ableiten. (Im weiteren Verlauf dieser Seite berichten wir über die Arbeit an der "Pendelsau" auf unserem Hundeführerlehrgang in Eilendorf.)
Nichts kann aber die jagdliche Praxis besser simulieren, als das geplante Zusammentreffen des noch jungen oder besser noch sehr jungen Hundes unter sachkundiger Anleitung mit lebendem Wild in einem Ausbildungs-gatter.

Da wir im Land Niedersachsen bisher leider noch nicht über die Möglichkeit verfügen, unsere Hunde in einem eigenen Schwarzwildgatter an diese interessante Wildart heranzuführen, um sie dort auszubilden und zu prüfen, unterhält der JGV Stade seit Einrichtung des Schwarzwildgatters in der Segeberger Heide (SH) freundschaftliche Beziehungen zum dortigen Organisator und Gattermeister. So verwundert es nicht, dass sich bereits Jahr für Jahr viele unserer Mitglieder und deren Freunde zusammen mit ihren Hunden auf den Weg in die Segeberger Heide begeben haben.
Einzelheiten über dieses Schwarzwildgatter und die Führung, Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchs-hunden in der Segeberger Heide erfahren Sie z.B. auf den Seiten 24 ff. im Jahresbericht "Jagd und Arten-schutz" des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein.
In Folge hoher Nachfrage empfehlen wir unseren Mitgliedern, sich bezüglich ihrer Anmeldung im Schwarzwild-gatter Segeberger Heide bereits sehr frühzeitg im neuen Jahr mit dem Gattermeister, Herrn Uwe Kemmerich, in Verbindung zu setzen.
Ü
bigens: Die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden im Schwarzwildgatter Zehdenick (Brandenburg) wird vom DJV auf einem  Video  dargestellt. (Foto: DJV)


Lehrgangsabschlussabend: Teilnehmer Hundeführerlehrgang "A-2017" trafen sich in Apensen.


       

Apensen. Von Anfang März bis in den Dezember hinein haben sie gemein- sam geübt. Am 03. Februar 2017 trafen sich die Aktiven des Hunde-führerlehrganges "A", Jahrgang 2016, zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung in der Bahnhofsgaststätte in Apensen.
Es war wieder einmal ein starker Lehrgang, betonte Lehrgangsleiter Bohmbach anlässlich der Begrüßung seiner Gäste, zu denen zu seiner großen Freude auch Jochen Stechmann, der Ehrenvorsitzende des Vereins, nebst seiner Gattin Margrit zählten.

Bohmbach hob hervor, dass die überwiegende Mehrzahl seiner Lehr- gangsteilnehmer am Ende des Jahres 2016 mit brauchbaren Hunden an den Jagden teilnehmen konnte. Anschließend dankte er den Hunde- führern als auch den vielen Helfern und Förderern des Vereins für die rege Unterstützung der Belange des Jagdgebrauchshundewesens in unserer Region. Nach der Einnahme eines üppigen Abendessens dankten die Hundeführer Gerd Bohmbach für die Durchführung des Lehrganges wie auch für die vielen schönen Stunden, die sie im Anschluss an die all-

wöchentlichen Übungsabende oft beim Feuerschein bis tief in die Nacht hinein  gemeinsam mit ihm und seinen Helfern verbringen durften. Danach würdigten Karin Eylmann von Borstel und Hinrich Gründahl im Namen der Lehrgangsteilnehmer die Verdienste "ihres Lehrgangsleiters" und über- gaben "ihrem Gerd" sowie weiteren Mitgliedern des Vorstandes kleine Präsente als Erinnerungsgabe. Viel zu schnell verging dieser schöne Abend zusammen mit unserer "Hundeführerfamilie 2016" in unserem Suchenlokal bei Ulrich Benecke und seinem Team in Apensen.

       
      
Allen Hundeführern unseres Jahrganges 2017 wünschen wir viel Freude an ihren Jagdgebrauchshunden und unseren Lehrgangsteilnehmern und Suchenführern im Jahr 2018 wieder viel Spaß an der Ausbildung ihrer Hunde und auf unseren Prüfungen das erforderliche Maß an Suchenglück!

Suchenführer 2018/-19: Einweisungsabend am 26.Januar 2018 wurde gut besucht.


Auch zu Beginn diesen Jahres hatte der JGV Stade interessierte Hundeführer und solche, die es werden möchten, zu einem Einweisungs- und Informationsabend in das Gasthaus "von Stemm" nach Stade-Bützfleth eingeladen.
Pünktlich um 19:30 Uhr begrüßte der Vorsitzende Gerd Bohmbach die Versammlungs-teilnehmer und stellte das Programm und die Referenten vor.

In den darauf folgenden gut zwei Stunden wurden von den Versammlungsteilnehmern sowohl die Voraussetzungen für die Jagdgebrauchhundehaltung als auch Themen der Jagdgebrauchshundeausbildung und deren Prüfung erörtert und auf Grundlage der Gesetzeslage sowie auf Basis der Prüfungsordnungen der Landesjägerschaft Nieder-sachsen (Brauchbarkeitsprüfungen) und des Jagdgebrauchshundverbandes (Verbands-prüfungen) diskutiert.
Denjenigen, die noch einmal Einzelheiten unseres Informationsabend nachvollziehen möchten, empfehlen wir ganz besonders den Besuch auf unseren Seiten Termine, Lehrgänge und Prüfungen.
Weitere Details erfahren Sie auf den Internetseiten der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) oder auf der Homepage des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV).

Wer möchte, kann sich zunächst einmal als Zuschauer (ohne Hund) an unseren Lehrgängen und Prüfungen beteiligen.
Gern stehen Ihnen unsere Lehrgangsleiter für weiteren Informationsbedarf zur Verfügung.


Suchenführer 2018: Sind alle Voraussetzungen und Vorgaben bekannt?


Wer sich einen Jagdgebrauchshundwelpen gekauft hat und diesen Hund auf Zucht- und/ oder Ge- brauchsprüfungen vorbereiten und führen möchte, wird sich im Allgemeinen bereits vor dem Welpen- kauf darüber informiert haben, welche Voraus-setzungen gegeben sein sollten, um so einen Jüng- ling artgerecht beschäftigen, ausbilden und ein- setzen zu können.
Unser
Verein bietet Interessierten dazu eine Viel- zahl an Informationsmöglichkeiten an.
Spätestens mit dem Besuch unserer Welpenschulen empfehlen wir den Hundeführern, sich gedanklich intensiv mit den bevorstehenden Schritten der Ausbildung und Prüfung ihres Hundes zu beschäftigen. Dazu bietet sich auch das Studium entsprechender Fachliteratur an. Darüber hinaus sind Sie uns auch als Zuschauer ohne Hund bei unseren Führerlehrgängen und laufenden Prüfungen herzlich willkommen.
Die Rahmenbedingungen und Grundlagen für die Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden werden in den Prüfungsordnungen festgelegt. Das Lesen und Verstehen der in den Prüfungsordnungen aufgeführten Forderungen ist eine für jeden Suchenführer unabdingbare Selbstverständlichkeit, um schließlich seinen Hund zielführend ausbilden und auf den Prüfungen mit Erfolg vorstellen zu können.
Ihrer Fragen, die sich aus dem Studium der Fachliteratur und Prüfungsordnungen in Theorie und Praxis ergeben könnten, werden sich gerne die erfahrenen Ausbilder auf unseren unterschiedlichen
Lehrgängen annehmen.
Bitte bedenken Sie, dass wir ausschließlich Hunde zu Zucht- und Gebrauchsprüfungen nach den Prüfungs-ordnungen des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) zulassen dürfen, deren Lebensalter den Anforderungen der jeweils geltenden Prüfungsordnung entspricht und deren Ahnentafeln mit den geschützten
Vereinsemblemen des VDH, des FCI und des JGHV gekennzeichnet sind.
Die vom JGHV anerkannten Hunderassen dürfen, so ihre Ahnentafeln mit den entsprechenden Vereinsemblemen gekennzeichnet sind, zu allen Zucht- und Gebrauchsprüfungen nach den Prüfungsordnungen des JGHV vorge-stellt werden. Hunde, die dem Phänotyp dieser Rassen entsprechen, aber nicht über entsprechend gekenn- zeichneten Ahnetafeln verfügen, dürfen zur Brauchbarkeitsprüfung nach den Richtlinien der Landes- jägerschaft Niedersachsen (LJN) vorgestellt werden.
Hunderassen, die vom JGHV bis auf Widerruf anerkannt wurden, dürfen ausschließlich an den Gebrauchs-prüfungen des JGHV teilnehmen. Zu Brauchbarkeitsprüfungen nach den Brauchbarkeitsrichtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen (BrRL) dürfen diese Hunde nicht zugelassen werden.
Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Rassenübersicht des JGHV und den entsprechenden Prüfungs-ordnungen.
Zuchtprüfungen, wie die Verbandsjugendprüfung (VJP) oder die Verbandsherbstzuchtprüfung (HZP), werden nach den diesbezüglichen Regelungen der Verbandszuchtprüfungsordnung (VZPO) des JGHV vorbereitet und geprüft. Mit dem Bestehen einer Zuchtprüfung verfügt der junge Jagdhund aber noch nicht über die vom Gesetzgeber geforderte, jagdliche Brauchbarkeit.
Für die Vorbereitung und Durchführung von Gebrauchsprüfungen, wie die Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) oder die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS), kommen die Bestimmungen der
VGPO/ VPSO zur Anwendung.
Leistungszeichen des JGHV (z.B. Bringtreue, Haltabzeichen, Härtenachweis, Lautjagernachweis, Verloren-bringernachweis) können sowohl auf unseren Prüfungen als auch in der jagdlichen Praxis ergänzend erworben werden. Einzelheiten dazu werden im Anhang der vorstehenden Prüfungsordnungen geregelt.
Hunde, die nach den Prüfungsordnungen des JGHV geprüft werden können und Hunde, denen in Folge nicht vorhandener oder nicht vom JGHV anerkannter Abstammungsnachweise (Ahnentafeln) der Zugang zu den Zucht- und/ oder Gebrauchsprüfungen des JGHV verwehrt werden muss, können, so sie ihrem Erscheinungsbild (Phänotyp) nach einer vom JGHV
anerkannten Rasse angehören, zum Nachweis ihrer jagdlichen Brauchbarkeit auch nach den Brauchbarkeitsrichtlinien (BrRL) der Landesjägerschaft Niedersachsen ausgebildet und geprüft werden.
Außerhalb befriedeter Bezirke ist die Jagdhundeausbildung und deren Prüfung Jagdausübung (§ 4.4 NJagdG). Von Suchenführern wird daher grundsätzlich erwartet, dass sie im Besitz eines gültigen Jagdscheines sind.
Alle vorgenannten Prüfungsordnungen können Sie im handlichen Taschenbuchformat zum Selbstkostenpreis vom Verein erwerben.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch auf unserer Seite "
Prüfungen". In Zweifelsfällen stehen Ihnen unsere Lehrgangsleiter gerne für Ihren Fragen zur Verfügung. 

Immer gut gelaunt: Unsere Hundeführerfamilie anlässlich der VGP/ VPS 2017 im Neukloster-Forst


DJV und JGHV starten Online-Projekt "Jagdhund vermisst"


Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in Kooperation mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das Projekt "Jagdhund vermisst" ins Leben gerufen.
Facebook-Nutzer können dort ohne bürokratischen Auf-wand verlorene oder gefundene Hunde melden.
„In der vergangenen Jagdsaison haben uns mehr Bitten zur Weiterleitung von Vermisstenanzeigen als je zuvor erreicht“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hermann Hallermann.

Das ehrenamtliche 16-köpfige Redaktionsteam bittet um gezielte Teilung der Beiträge in der jeweiligen Region. Zudem infomieren die Mitarbeiter regionale Tierheime, Forstämter und Veterinäre.

Wie funktioniert „Jagdhunde vermisst“?
Betroffene können auch unter den e-mail Adressen
jagdhund-gefunden@jagdverband.de oder roettgen@jghv.de

Informationen bezüglich vermisster Jagdhunde melden. Dazu werden folgende Angaben benötigt: Name, Rasse, Geschlecht und Alter des entlaufenden Hundes, Zeitpunkt und Ort der letzte Ortung/Sichtung mit möglichst detaillierter Angaben, Chipnummer, Bild, besondere Merkmale, Information zum Halter. Mehr ...


Kakerbeck: Unserer Lehrgang "Zwischen den Jahren - Teil II" hat begonnen...


      
"Prüfungen bestanden. Und was nun?" So lautet das Motto auf dem Info-Flyer, den wir unseren Suchen-führern nach ihrer Teilnahme an den Herbstprüfungen 2017 zu ihren Papieren gelegt hatten.
Auf die mehrfach geäußerte Bitte unserer Lehrgangsteilnehmer, doch auch in den Herbst- und Wintermonaten einen adäquaten Lehrgang zur Inübunghaltung ihrer Hunde anzubieten, hat sich "unsere Susi" wieder dazu bereit erklärt, den nun schon bewährten Lehrgang "Zwischen den Jahren" zum Jahreswechsel 2017/ 2018 anzubieten. D
er Lehrgang orientiert sich an den Richtlinien für die Begleithundeprüfung. Er findet in zwei Teilen statt und endet am 24. Februar 2018 mit einer lehrgangsinternen Leistungskontrolle.
Auf dem Lehrgang selbst werden Susi
und Polizeihauptkommissar a.D. Reiner Zachow (Leistungsrichter für Polizeihunde) in bewährter Weise ihr Können und ihr Fachwissen zur Verfügung stellen.

Die Interessen der Jagd bringt Dr. Gerd Cappell in den Lehrgang ein.  Ziel des Lehrganges ist es, neben der fortgesetzten Sozialisierung der Hunde in ihren Arbeitsgruppen deren Gehorsam unter kundiger Anleitung weiter auszubauen und zu fördern um beispielsweise zu Beginn der Jagdgebrauchshundelehrgänge im Frühjahr 2018 mit einem deutlichen Vorsprung den dann an das Team Hund/ Hundeführer herangetragenen Forderungen begegnen zu können.
Außerdem macht's natürlich auch einfach nur Spaß, im Kreise von Hundebegeisterten hundebegeistert sein zu dürfen
.  

Nach Abschluss der für alle acht Teilnehmer des ersten Lehrgangsabschnittes (27.09. - 20.12.2017) sehr fordernden Ausbildung und der daran anschließenden kurzen Weihnachtspause erschienen am 10. Januar 2018 zum Beginn des zweiten Lehrgangsabschnittes zunächst vier Hundeführerinnen und Hundeführer zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort.
Nach kurzer Einweisung ging es gegen 20:00 Uhr auf den gut ausgeleuchteten Übungsplatz.
Hier galt es nun für die einzelnen Teilnehmer, zunächst angeleint und danach "frei bei Fuß" zuvor festgelegte Phasen des Gehorsams vorzustellen und - wo nötig - zu korrigieren.
Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache. Wir wünsche ihnen noch einen erlebnisreichen Verlauf der Ausbildung und viel Erfolg bei der Leistungskontrolle zum Lehrgangsabschluss am 24.02.2018.


Ein neues Ausbildungs- und Prüfungsjahr beginnt ...  


Wieder liegt ein turbulentes, forderndes Ausbildungs- und Prüfungsjahr hinter unserem Verein.
Wir haben uns über den hohen Zuspruch, den unsere Lehrgänge und Prüf- ungen auch im zurückliegenden Jahr wieder erfahren durften, sehr gefreut und danken all denjenigen, die durch ihren persönlichen Einsatz mit dazu beigetragen haben, dass wir am Ende des Jahres wieder eine hohe Zahl gut ausgebildeter und erfolgreich geprüfter Hunde in die jagdliche Praxis entlassen konnten.

Nach einer kurzen Winterpause beginnt nun das neue Jahr mit seinen neuen Herausforderungen. Informieren Sie sich zeitig über unser Lehrgangs- und Prüfungsangebot, das schon im Januar beginnt und fortan für Sie bis in den Dezember hinein geplant wurde. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen und nehmen Sie die Möglichkeit wahr, uns beispielsweise anlässlich unserer Jahreshauptversammlung im Februar Ihre Wünsche und Fragen vorzutragen. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund und auf ein erlebnisreiches neues Jahr.

   

   

In den in vielfältiger Weise genutzten Weiten unseres Landkreises mangelt es nicht an Niederwild.
Unser Dank gilt denen, die uns hier zu Ausbildungen und Prüfungen Zugang und Gastfreundschaft gewähren!
 

Unser erster Fokalender ist zum Jahreswechsel erschienen


Unser neuer Fotokalender ist verfügbar!

Mehr darüber erfahren Sie auch auf unserer Seite "Fotoalbum"

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden eine schöne Weihnachtszeit, ein frohes Fest und im neuen Jahr alles Gute und stets viel Freude an der Arbeitmit dem vielseitigen Jagdgebrauchshund!

Der Vorstand des Jagdgebrauchshundverein Stade e.V.

 


Bringtreueprüfung 2018: Vorbereitungskursus in Heimbruch durchgeführt.


      
Heimbruch. Am 10. Dezember 2017 trafen sich bei winterlichem Wetter insgesamt sieben Hundeführer-/ innen und weitere Gäste zu dem von Gerd Bohmbach in seinem schönen Revier angebotenem, praktischem Seminar zur Vorbereitung der Bringtreueprüfung (Btr), die der Verein am 04. März 2018 abhalten wird.
   

Bei seiner Einweisung in die Prüfungsordnung erklärte Gerd, dass bei dieser Prüfung die besondere Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen fest- gestellt werden soll.
Dieses beweist der Hund dadurch, dass er kaltes Wild, welches er zufällig und ohne jede Einwirkung seines Führers findet, aufnimmt und es seinem Führer auch auf weite Entfernung zuträgt.
Hierzu sei das Beherrschen eines sicheren Apport von zentraler Bedeutung, betonte Bohmbach.
Der an die theoretische Einweis-

   
ung unmittelbar anschließende praktische Ausbildungsanteil gliederte sich in zwei Abschnitte.  Zunächst wurde den Führern am Beispiel erklärt, wie man den Hunden unter einfachsten Bedingungen das zuverlässige Bringen von schweren Apporteln aus der Deckung beibringen kann. Dabei wurden Fehler mit den Führern besprochen und - soweit an dieser Stelle möglich - im Ansatz korrigiert.

      
Während die Mehrzahl der anwesenden Hunde die ausgelegten Füchse sicher fanden, stellten sich rasch Probleme hinsichtlich des zuverlässigen Bringens der gefundenen und für manchen Kandidaten noch unbekannt-en Beute heraus. Hier konnte Gerd den Lehrgangsteilnehmern mit vielen guten Ratschlägen zur Seite stehen.

Zu schnell verging der Übungsvormittag. Am Ende des etwa zweistündigen Kurses traten die Lehrgangsteilnehmer mit vielen guten Anregungen im Gepäck ihren Heimweg an. Nun gilt es, bei den gegenwärtig veranstalteten Jagden Füchse zu sammeln und mit diesen im eigenen Revier das Erlernte eifrig zu wiederholen.
Im März nächsten Jahres wird sich dann zeigen, wer seine Lektion vollständig gelernt hat, fasste Bohmbach abschließend zusammen. Zum Üben böte sich derzeit die günstigste Gelegenheit.
Und übrigens: Auch für die Bringtreueprüfung gilt: Wer seinen Hund zu dieser Prüfung vorstellen möchte, wird gebeten, seine Nennungsunterlagen so zeitig wie möglich bei unserem Schriftführer abzugeben. Denn: Prüfungsreviere wollen angemeldet, Verbandsrichter eingeladen und vor allem wollen Prüfungsfüchse vorgehalten werden!
Unsere Ausschreibung der Prüfung, wie auch die Prüfungsordnung (Anlage zur VZPO) und alle erforderlichen Formulare finden Sie - wie immer - auf unserer Seite "Prüfungen"...

      
Wir danken Gerd Bohmbach für die gute Vorbereitung des Vormittages und die interessante Durchführung des Kurses sowie seinen Heimbrucher Waidgenossen dafür, dass wir wieder einmal mit unseren jungen Hunden in diesem schönen Revier zu Gast sein durften.   
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vorbereitungslehrgang auf die Bringtreueprüfung im Revier Heimbruch.

Trotz Sturmtief "Herwart": Tolle Ergebnisse bei VGP, VPS und Brauchbarkeitsprüfung (BrP) 


   
Am 28. und 29. Oktober 2017 konnten wir bei unwirtlichem, sehr stürmischem Herbstwetter unser-en diesjährigen Prüfungshöhepunkt am Wasser auf Gut Daudieck und im Wald in den Revieren um Buxte-hude und im Neuklosterforst sowie in den sehr gut besetzten Nieder-wildrevieren in Kehdingen erleben.
Suchenlokal und Ausgangspunkt unserer Suche war wieder das  Gasthaus von Stemm in Stade- Bützfleth, wo sich am ersten Prüf-ungsmorgen neun VGP-Kandidaten, zwei VPS-Prüfling sowie vierzehn weitere Hundeführer
als Anwärter für die Brauchbarkeitsprüfung und eine ansehnliche Schar  Verbands-richter  (JGHV) und Schlachten- bummler eingefunden hatten.
 

 Suchensieger VGP 2017
Armin Knoll mit
Tamme v. Alten Hafen
DL - 330 Pkt - I. Preis

  

 Suchensieger VPS 2017
Anja Nowak mit
Thirsgaards Final Choise
LR - 188 Pkt -  II.  Preis

Nach dem Kennenlernen beim gemeinsamen Frühstück und der Einweisung durch Suchenleiter Frank Penner, der allen Anwesenden die herzlichen Grüße und guten Wünsche sowohl des Vorsitzenden der Jägerschaft Stade, Herrn Dr. Martin Wenzel, als auch des Ehrenvorsitzenden des Jagdgebrauchshundvereins Stade, Herrn Jochen Stechmann, übermitteln durfte, verließen die Gruppen das Suchenlokal, um im Wald, am Wasser und schließlich im Feld ihr Können unter Beweis zu stellen.
Trotz der hohen Anforderungen, die bei Prüfungen dieser Art immer auf Hund und Führer lasten und den zeitweise wirklich chaotischen Witterungsbedingungen, fanden die Arbeiten in den Gruppen in traditionell aus-geglichener, familiärer Atmosphäre statt.
Am ersten Prüfungstag zeigte sich bei den Waldfächern und am Wasser bald, dass die Prüfungen von den Verantwortlichen mit ausreichender Weitsicht angelegt und gut vorbereitet worden waren.

Begünstigt durch die gute Vorplanung der Revierführer kamen die Hunde auch am zweiten Prüfungstag bei der Überprüfung der Feldfächer wiederholt an das so prüfungsrelevante Niederwild.

Am Abend des zweiten Prüfungstages traf die gesamte Korona - wenn auch durch die noch am Morgen herrschenden, sehr schlechten Witterungsverhältnisse erheblich verspätet - aber dennoch vollzählig, guten Mutes und entsprechend hungrig im Suchenlokal ein. 
Wirtsmann Peter Hass und sein Team hatte die Verzögerungen des Prüfungsablaufes flexibel aufgefangen und servierten der hungrigen Mannschaft zunächst ein kräftiges Mittagessen.

Im Anschluss daran gratulierte Prüfungsleiter Frank Penner allen neun Kandidaten zum Bestehen der VGP.
Suchensieger unserer diesjährigen VGP wurde mit sehr guten 330 Punkten im I. Preis Armin Knoll, Hemmoor, mit seinem Deutsch-Langhaar-Rüden "Tamme vom Alten Hafen".
Ihm folgte auf Platz zwei mit 318 Punkten im I. Preis Ralf Kimmel (Dollern) mit seinem Kleine-Münsterländer-Rüden "Anton vom Wehdehorner Wald", der sich damit am Tage seines 50. Geburtstages selbst ein ganz besonders schönes Geburtstagsgeschenk bereitet hatte.
Suchensieger unserer VPS 2017 wurde Anja Nowak (Apensen) mit ihrer eleganten Labrador-Retriever Hündin "Thirsgaards Final Choise" (VPS o.F. - 188 Pkt, II. Preis) vor Karen Sommerfeld-Heck, die als Erstlingsführerin an diesem Wochenende ihren Labrador-Retriever-Rüden "Femba's Believe in me Bruno" auf unserer VPS (m.F.) im II. Preis (185 Pkt) vorstellen konnte.
Im Anschluss gratulierte Gerd Bohmbach in seiner Eigenschaft als Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen der Jägerschaft Stade e.V. den insgesamt vierzehn Teilnehmern der Brauchbarkeitsprüfungen zu ihrem Bestehen. Viele von ihnen hatten sich dieses Ergebnis anlässlich unseres Hundeführerlehrganges in Eilendorf in der Vergangenheit hart erarbeitet und so blieb es nicht aus, dass Bohmbach für jeden Einzelnen bei Aus-händigung der Zertifikate ein paar launige Bemerkungen "auf Lager" hatte.
Den Suchensiegern und allen übrigen Teilnehmern unserer diesjährigen "Meisterprüfungen" gilt unser kräftiges Horrido!
Wir danken all denjenigen, die uns die Durchführung dieser besonderen Prüfungen in ihren Revieren ermöglicht haben. Besonders danken wir den Revierführern für ihre Vorbereitungen und ihre unmittelbare Unterstützung der Prüfungen vor Ort wie auch der Bewirtschaftung unseres Suchenlokals für unsere wie immer tadellose Bewirtung. Mehr über diese Prüfungen erfahren Sie
hier

Ein tolles Ergebnis!

Insgesamt legten am 28. und 29. Oktober 2017 zwölf Hudeführerinnen und Hundeführer die Brauchbarkeitsprüfung (BrP) und weitere zwei die Zusatzfächer (ZusF) zur bestandenen HZP nach den Brauchbarkeitsrichtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. bei der Jägerschaft Stade ab.



Gruppen, die geübt haben: Gruppe "Jork-Hinterdeich" übt im Kirschenland.


       

Auch in unserer "Altersgruppe" in Jork-Hinterdeich wird wieder seit März diesen Jahres an jedem Freitag fleißig geübt. Am 01.Juli 2016 trafen sich gegen 18:30 Uhr die Führer- /innen von insgesamt 9 Hunden vom Welpen bis zum 12-jährigen Veteran (1 x DD, 1x DL, 3 x UK, 3 x LR, 1 x DJT) auf dem Gelände des Obsthofes von Ulla und Eckhard Hastedt.
Hier geht es in erster Linie nicht darum, die Hunde auf irgendeine Prüfung vorzubereiten.
Vielmehr trifft man sich hier in etablierter, freundschaftlicher Runde aus Freude am Zusammensein gleichgesinnter

und an der Hundearbeit interessierter Menschen. Nach kurzer Begrüßung ging es, die gut sozialisierte Hundemeute voraus geschickt, unter üppig tragenden Kirschbäumen in das angrenzende Übungsgelände. Hier unter-stützte man sich gegenseitig beim Legen und Ausarbeiten von Haarwild-schleppen und bei der Wasserarbeit an einem ausgedehnten Regenrück-haltebecken. So können sich mit nur geringem Aufwand in der für unsere Gebrauchshunde jagdarmen Zeit Führer und Hund in Übung halten. Kommentar: Empfehlens- und Nachahmenswert!

           

Eilendorf: Schweißarbeit ist Fleißarbeit - Hundeführerlehrgang "A" lernt und schwitzt ... 


       

 Eilendorf, 17. Juni 2016 - Denkt man an unseren Hundeführerlehrgang in Eilendorf, so fällt einem in Vorbereitung auf die Herbstprüfungen als Thema sofort der Gehorsam, das Apportieren, die Schleppen- und die Wasserarbeit ein. Aber das alles zusammen ergibt noch nicht den brauchbaren Jagdhund. Wer diesen will, muss sich ergänzend zur HZP noch der Überprüfung der Zusatzfächer zur HZP (BrP) unterziehen. Denn erst die erfolgreiche Arbeit auf der Übernachtfährte macht den brauchbaren Jagdhund im Sinne des Gesetzgebers aus.  

Dr. Gerd Cappell legt daher an jedem Donnerstagabend im Eilendorfer- Forst die Schweißfährten für die bereits in der Vorwoche festgelegten Gespanne, allgemeine Gebrauchshunde oder Spezialisten.
Am Freitagabend trifft man sich am vereinbarten Ort. Dort werden dann mit unendlicher Geduld Hund und Führer von "unserem Doktor" mit den Geheimnissen der Schweißarbeit vertraut gemacht. Danach muss im eigenen Revier weiter geübt werden. Wir danken Dr. Gerd Cappell für seine aufwendigen Vorbereitungen und für seine Mühe und Geduld!